Ägypten

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Inhalt:

Arbeitsmittel

Roter Kasten
Roter Kasten mit einführenden Links

Basiswissen
Basiswissen

1 - Ägypten: Karte und kleine virtuelle Reise
2 - Ägypten: Kurzer Überblick
3 - Ägypten - Ein Geschenk des Nils
4 - Der Pharao

5 - Die Pyramiden von Gizeh

6 - Religion der Ägypter

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Übersichten  
Der Nil  
Pyramiden  

Tal der Könige
Tempel  
Mumien / Bestattung  
Götter / Religion  
Der Pharao  
Einige Pharaonen  
Gesellschaft  
Schrift  
Alltag und Rolle der Frau  
Vermischtes  
Archäologie

 

Zeittafel
kv5.de


Mit QuicktimeVR durch die  Pyramiden von Gizeh
Spaziere durch die Cheopspyramide
, die größte der ägyptischen Pyramiden
pbs.org


Nofretete frontal von vorne
ist eine der berühmtesten ägyptischen Herrscherinnen. Ihre Büste steht im Ägyptischen Museum in Berlin.
judithmathes.de

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Basiswissen

1 - Ägypten: Karte und kleine virtuelle Reise





Karte mit wichtigen Orten der Geschichte des alten Ägypten
Die Orte sind für eine kleine virtuelle Reise anklickbar und werden mit Bilder und Texten erklärt. Sakkara ist die Totenstadt (Nekropole) des alten Theben.
Bild: Geschichtszentrum

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2 - Ägypten: Kurzer Überblick


Mit dem Alten Ägypten (um 3.200 v.Chr. - 525 v.Chr.) tritt uns eine frühe Hochkultur entgegen. 

Der Nil, eine Flussoase in der Wüste, bestimmt das Leben. Er schafft mit seinen Überschwemmungen während der Nilschwelle Reichtum und landwirtschaftliche Überschüsse, wenn er aber nicht genügend Wasser führt, Hungersnöte. Er zwingt zur Himmelsbeobachtung, zur Erstellung eines Bewässerungs- und Kanalsystems und zum Bau von Getreidespeichern für Zeiten schlechter Ernten. Damit entsteht am Nil ein Staat mit Beamten und Schreibern, an dessen Spitze der Pharao steht, der zugleich ein "Gottkönig auf Erden" ist.

Die Ägypter kennen viele Götter, denen eine umfangreiche Priesterschaft in Tempeln mit Opfern und Prozessionen dient. Man glaubt auch an ein Totengericht bzw. an ein ewiges Leben. Viele Gedanken und Darstellungen gehen letztlich auch auf Umwegen ins Christentum ein.

Im Alten Reich ließen sich die Pharaonen in Pyramiden bestatten, im Neuen Reich in Grabkammern im Tal der Könige. Die Toten wurden mumifiziert. Die berühmteste und größte Pyramide ist die des Cheops (ägypt. Chufu) bei Gizeh bei Kairo, die berühmteste Grabkammer ist die des Tutanchamun. Der berühmteste Pharao des Neuen Reiches ist Ramses II..

Gestützt auf ihr Militär werden die Ägypter eine wichtige Großmacht im Vorderen Orient.

Die Hieroglyphenschrift wurde im 19. Jh. mit Hilfe des mehrsprachigen Steins von Rosette von Francois Champollion entziffert. 

525 v.Chr. wird Ägypten von den Persern besetzt, 332 v.Chr. kommt Alexander der Große, unter Kaiser Augustus wird Ägypten römische Provinz.

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3 - Ägypten - Ein Geschenk des Nils

Mat.1

Der Nil ist "abgeschlossen durch Wüsten oder durch öde, kahle, schwer übersteigbare Felsengebirge. Die Bewohner seiner Ufer sind daher allein angewiesen auf den verhältnismäßig engen Raum des Flusstales selbst und des erweiterten Deltalandes an seiner Mündung. [...] Die größte Fruchtbarkeit des Uferlandes wird begrenzt von trauriger Öde der Wüste oder von kahlen, starrenden Felsmassen. Die Bilder des Lebens und des Todes schweben dem Ägypter stets vor Augen. Der Nil ist ein arbeitender Strom. Durch die regelmäßigen, alljährlich wiederkehrenden Überschwemmungen erhöht er fortwährend sein Bett und seinen Talboden, vergrößert, erweitert und verändert sein Deltaland. [...]

Herodot berichtet in II,5: [...] `
Wer Ägypten besucht, sieht leicht, dass Ägypten [...] ein Geschenk des Flusses sei.` [...]

Im August, wenn die Sonnenglut am stärksten ist, hat der Strom die Höhe seiner Ufer erreicht. Das Wasser tritt in die Kanäle und Gräben, steigt fortwährend durchschnittlich 24 Fuß über den niedrigsten Wasserstand, bis gegen Ende September die Fluten das Tal bis an die Berge bedecken. In dieser Zeit gleicht die Tallandschaft einem See, in welchem Städte und Orte, die meist auf künstlichen Höhen [...] gebaut sind, wie Inseln, die Pyramiden und Obelisken wie Felsspitzen hervorragen. [...] Gegen Ende Oktober hat sich der Fluss in sein altes Bett zurückgezogen, und der von dem fetten Schlamme gedüngte Boden, in den man nur zu säen braucht, ohne zu graben und zu pflügen, entfaltet eine üppige Pflanzendecke. Von Oktober bis März [...] ist Ägypten ein Blumenfeld, ein Ährenmeer, ein reicher, schöner Garten, in welchem wichtigste Kulturpflanzen üppig und rasch gedeihen und zum Teil eine Doppelernte zulassen, die schon im März eingebracht werden kann. [...]

Wo das Nilwasser nicht hingelangt, wird es durch künstliche Schöpfwerkzeuge [...] hingebracht. [Sie] schöpfen das Wasser aus einer Grube am Nil in kleine Gräben. [...] Aus den kleinen Gerinnen fließt das Wasser in größere Kanäle, und so ist die ganze Oberfläche des Landes regelmäßig geadert. Der Nil ist die große Lebensschlagader, von der unzählige größere und kleinere Arterien ausgehen. Von einem höheren Punkte aus kann man das Land mit diesem Netz von schmalen Silberstreifen überspannt sehen."

Stieg der Nil nicht ausreichend, so bedeutete das Hungersnot für die Bewohner des Niltales.


Textnachweis
Westermanns Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte, Neunzehnter Band, Der neuen Folge dritter Band, October 1865 - März 1866,  Braunschweig 1866, S. 184 ff.

Mat.2

Zum Reichtum durch die große Fruchtbarkeit des Bodens trug der Strom auch dadurch bei, dass "er Verkehr, Handel und Gewerbefleiß begünstigte. Zugleich aber lag in der eigentümlichen Art dieser Anschwellung [des Wassers] auch ein Antrieb zu höherer Betrachtung und Forschung. Da die Vermehrung des Wassers nicht von dem zufälligen Wechsel der Witterung, sondern von der regelmäßigen Folge der Jahreszeiten abhing, so kam es darauf an, diese genau zu beobachten [und] nach dem Lauf der Sonne und der Gestirne zu bestimmen. Die Notwendigkeit, Kanalbauten anzulegen, die Städte durch künstliche Erhöhung gegen die Fluten zu sichern, die Einteilung der Felder, wenn das Wasser sie zerstört hatte, durch Messkunst wieder herzustellen, leitete zu anderen Beobachtungen [hin]. Astronomische und geometrische Kenntnisse waren daher hier [in Ägypten] bald heimisch. [...) Die Regelmäßigkeit seines [des Nils] Steigens erschien wie das Werk eines höheren Willens. [...] Der Strom und die Gestirne, welche sein Steigen vorher verkünden und begleiten, erschienen [... als göttliche Ordnung], das Studium ihres Zusammenhanges war von der Frage nach den Göttern untrennbar."  Es entstand also eine an die Religion gebundene Wissenschaft.

Kanalbau, Straßenbau, Städtebau, Lagerung und Verteilung des Korns, usw. machten eine Verwaltung erforderlich, mussten doch Abgaben notiert, Speicher gebaut und viele weitere Aufgaben gemeistert werden. Dies wiederum musste zur Entstehung einer Schrift, eines Beamtenapparats und damit zur Bildung einer lenkenden und leitenden Organisation, also zur Gründung eines Staates führen, der eng mit einer durch Priester vertretenen Religion zusammenarbeiten musste.

Aufgaben:
  1. Beschreibe anhand der Karte, wo der Nil entspringt und wo er mündet. Welches ist der größte Nebenfluss? Wo entspringt dieser? Halte mit Hilfe der Karte einen kleinen Vortrag vor der Klasse.

  2. "Der Nil ist ein arbeitender Strom." Dieser Satz stammt aus dem Jahre 1866. Etwas südlich der Stadt Assuan wurde 1960 - 1971 ein Staudamm gebaut, der seither den Nasser-See aufstaut. Stimmt der oben zitierte Satz von 1866 heute noch? Welche Konsequenzen hat wohl der Bau des Dammes? Näheres erfährst du hier.

  3. "Wer Ägypten besucht, sieht leicht, dass Ägypten [...] ein Geschenk des Flusses sei." (Der griechische Geschichtschreiber Herodot)

    Erläutere diesen Satz mit Hilfe  des Textes Mat.1 und Mat.2. Fertige einen Stichwortzettel an und halte vor der Klasse einen kleinen Vortrag.

  4. Wie kommt es in der Flussoase des Nil zur Herausbildung einer Hochkultur mit Schrift, Staat, organisierter Religion und Wissenschaft? Beantworte die Frage mit Hilfe von Mat.2


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4 - Der Pharao


4.1 - Mat. 1 Grundinformationen

 


Bild des Pharao Sethos I. auf dem Kriegszug
Bild anklicken für Vergrößerung


Bildnachweis

Das Wort "Pharao" kommt von "per-ao" oder "großes Haus", bezog sich also auf seinen Palast. Ob sich  die Göttlichkeit des Pharao auf seine Person oder sein Amt bezog, ist umstritten. Jedenfalls galt der Pharao als Himmelsgott Horus, deshalb trug er den Titel "Lebender Horus". Dies war sein ältester Titel.    Er gab die "Pläne der Götter an die Menschen weiter" und sorgte für deren Umsetzung. Nach dem Tod des Königs (Pharao) stieg dieser in den  Himmel auf, um dort als vergöttlichter König `neu geboren im Verbund der anderen Gottheiten sowie Ahnen` sein Amt ausüben zu können." (Nach Wikipedia: Horus und Pharao)

Aufgrund seiner religiösen Stellung stand er an der Spitze der Gesellschaft und vollzog in Ausübung seines Amtes bestimmte Riten und Zeremonien in den Tempeln.  Er herrschte zwar allein, aber war andererseits natürlich an die Gebote der Religion gebunden. Der Einfluss der Priesterschaft auf den Pharao war groß. Sein oberster Beamter, der Wesir, unterstützte ihn. Auf Tempeln ließen sie ihre Taten verherrlichen wie oben König Sethos, der die blaue Krone des Krieges trägt.

Ägypten wurde normalerweise von einem Mann regiert, obwohl es auch einige wenige Frauen als Herrscherinnen gab. Im Alten Reich wurden sie in Pyramiden begraben, im Neuen Reich in Felsengräbern im Tal der Könige.

Bekannte Herrscher und Herrscherinnen waren

  • Hatschepsut (1479 bis 1458 v. Chr.)
    Frau auf dem Pharaonenthron. Ihr Totentempel steht in Deir el-Bahri.

  • Thutmosis III. (um 1486 v. Chr. - 1425 v. Chr.)
    Er dehnte die Macht Ägyptens bis nach Syrien aus.

  • Echnaton (Amenophis IV.) (um die Mitte des 14. Jhs. v.Chr.)
    Versuchte, in Ägypten eine monotheistische Sonnenreligion in Ägypten durchzusetzen.

  • Nofretete (14. Jh. v.Chr.)
    Gattin Echnatons, bekannt durch ihre Büste im Ägyptischen Museum in Berlin.

  • Tutanchamun (etwa 1332 bis 1323 v. Chr.)
    Sohn Echnatons. Bekannt durch sein von Howard Carter entdecktes Grab

  • Ramses II. (1279 bis 1213 v. Chr.)
    Unter ihm erreichte Ägypten einen wirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkt. Sein bekanntestes Bauwerk ist der Tempel von Abu Simbel.

  • Kleopatra (* 69 v. Chr.; † 12. August 30 v. Chr.)
    Letzte Herrscherin Ägyptens. Geliebte Caesars und des Marcus Antonius. Begeht nach der Niederlage gegen den späteren Kaiser Augustus (Seeschlacht von Actium 31 v.Chr.)  zusammen mit Marcus Antonius Selbstmord. Anschließend wird Ägypten römische Provinz.

Aufgaben:
  1. Erläutere das Bild des Pharao Sethos I. und zeige, inwiefern es hier um Propaganda geht.

  2. Kann man den Pharao und Jesus Christus miteinander vergleichen? Stelle beide einander in einer Tabelle gegenüber und verwende dazu auch den oben stehenden Text.

 

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4.2 - Mat. 2  Die Herrschaftszeichen der Pharaonen (1)

 




Bildnachweis

Hier ist der Pharao mit Kopftuch (= Nemes, hier nicht gestreift) und der Uräusschlange, der ägyptischen Kobra,  abgebildet. Diese ist die ägyptische Kobra.

Aufgaben:
  1. Übertrage das Bild in ein Textverarbeitungsprogramm und beschrifte es.

  2. Was symbolisiert die Uräusschlange? Beachte, in welcher Stellung sie abgebildet ist und wie sie auf eine Person wirkt, die vor dem König steht.


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4.3 - Mat. 3  Die Herrschaftszeichen der Pharaonen (2)




Der Pharao trug die sogenannte Pschent, die Doppelkrone von Ober- und Unterägypten.

a: Rote Krone von Unterägypten (= Nildelta) mit Uräusschlange und Krummstab.

b: Weiße Krone Oberägyptens mit Uräusschlange

c: Doppelkrone beider Ägypten mit Uräusschlange und  Krummstab


Bildnachweis

Aufgaben:
  1. Übertrage das Bild in ein Textverarbeitungsprogramm und beschrifte es. Male die Krone Unterägyptens rot aus.

  2. Der Krummstab ist ursprünglich ein Hirtenstab. Als Symbol wird er auch von katholischen Bischöfen getragen. Was soll er wohl symbolisieren.


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4.4 - Mat. 4  Die Herrschaftszeichen der Pharaonen (3)

 

Die Herrschaftszeichen, die der Pharao in Händen hält, sind identisch mit denen des Gottes des Totengerichts, der Auferstehung und der Unterwelt: Osiris


Bildnachweis

Aufgaben:
  1. Übertrage die Herrschaftszeichen, die der Pharao in Händen hält, in den Textverarbeitungsprogramm und beschrifte sie.

  2. Eines der beiden Herrschaftszeichen kennst du bereits aus Mat. 3. Was stellt das andere dar und was symbolisiert es?

 

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4.5 - Mat. 5  Bilddeutung: Pharao Ramses III. zwischen Gott Thot und Gott Horus



Bild anklicken für Vergrößerung

Bilderläuterung


Thot: Gott in Menschengestalt mit Ibiskopf. Auf dem Kopf trägt er einen Halbmond mit Sonnenscheibe. Er ist Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft, der Schreiber, der Weisheit und des Kalenders.  

Horus: Gott in Menschengestalt mit Falkenkopf. Auf dem Kopf trägt er die Doppelkrone von Ober- und Unterägypten. Im Mythos von Isis und Osiris  rächt er den Tod seines Vaters Osiris und wird Thronerbe. 

Ramses III. trägt auf dem Kopf die Sonnenscheibe mit Uräusschlangen.

Die Kreuze mit Henkeln symbolisieren das Leben.


Bildnachweis

Aufgaben:
  1. Übertrage das Bild in dein Textverarbeitungsprogramm und beschrifte es.

  2. Versuche zu deuten, was die dargestellte Szene bedeuten soll. Nimm dabei die Bilderläuterungen zu Hilfe.



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5 - Die Pyramiden von Gizeh

 

5.1 - Das Plateau von Gizeh 

 


Bildnachweis

Die Pyramiden waren zu einer bestimmten Zeit des Jahres auf das Sternbild Orion ausgerichtet. Darüber hinaus haben Forscher weitere Bezüge zwischen dem Plateau und dem Sternenhimmel hergestellt.

1 Pyramide des Pharao Cheops

Die Pyramide des Pharao Cheops bildet zusammen mit der des Chephren und des Mykerinos eines der sieben Weltwunder der Antike. Die Cheopspyramide wurde wurde 2580 v.Chr. in der Zeit des Alten Reiches beendet. Sie ist mit ursprünglich 146,6 m Höhe die größte der drei Pyramiden. Die Spitze fehlt heute, deshalb ist die Pyramide heute nur noch 137 m hoch. Die Kanten des quadratischen Grundrisses sind rund 230,37 m lang und zeigen exakt in die vier Himmelsrichtungen. Ursprünglich war das Bauwerk mit einer blankpolierten Außenhaut aus weißen Steinen versehen, die im Sonnenlicht geleuchtet haben müssen.

An der dem Nil zugewendeten Ostseite der Pyramide befanden sich einstmals ein Totentempel für den Totenkult des verstorbenen Pharao, ein Aufweg zur Pyramide vom Nil aus und ein Taltempel am Nil, von denen sich aber nur geringe archäologische Reste erhalten haben.

Zur virtuellen Führung durch die Cheops- Pyramide

2 Pyramide des Pharao Chefren

Es handelt sich um die zweitgrößte Pyramide.

3 Pyramide des Pharao Mykerinos

Es handelt sich um die kleinste der drei Pyramiden.

4 Die 3 Königinnen- Pyramiden des Cheops

Sie sind als kleine Rechtecke mit Kreuzen eingezeichnet.

5 Die Sphinx

Die Sphinx ist ein Mischwesen mit Pharaonenkopf und liegendem Löwenleib, das wohl die Macht des Pharao symbolisierte und vielleicht die Pyramiden und umliegenden Gräber von Gizeh bewachen sollte.

6 Der Nil 

Der Nil liegt im Osten der Pyramiden.

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5.2 - Die Pyramide des Pharao Cheops (Khufu): Virtuelle Besichtigungstour





Schnitt durch die Cheopspyramide

Grundinformationen zur Cheops- Pyramide findest du oben.


Bildnachweis
Nummern: Geschichtszentrum


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Klicke neben dem zentralen Bild auf -> Launch interactive.
Dann auf -> Khufu Pyramid.
Dann auf -> Inside Khufu.
Für die Rundumsicht von der Spitze (Nr. 8) -> View from Top.

Unter diesem Link findest du zu jeder der oben in der Pyramide eingezeichneten Nummern einen Panoramafilm. Wenn du oben auf die Nummern klickst, erhältst du Informationen zum Film in deutscher Sprache.

1 Aufstieg zur "Galerie"

Du stehst hier am Aufstieg zur "Galerie", die zur Kammer der Königin und zur Kammer des Pharao führt. Es geht in einem Neigungswinkel von 45 Grad aufwärts.

2 Absteigende Passage

Das Panoramavideo beginnt mit Blick zum Aufstieg in die Passage. Du befindest dich also nicht genau an dem Ort, an dem die Nummer 2 eingetragen ist. 

Wendest du dich um 45 Grad nach rechts, so siehst du das Sonnenlicht hinter dem Eingang, von wo du herunter gekommen bist.

Eine weitere Wendung, nun um 180 Grad, zeigt den Abstieg zur unterirdischen Kammer. Der Gang vom Eingang nach unten ist so prazise gearbeitet, dass er nirgends mehr als 1, 25 cm von der Richtung abweicht. Er ist lediglich 1,20 m hoch. 

In der Realität ist der Weg nach unten in die Kammer gesperrt, aber virtuell ist er begehbar.

3 Unterirdische Kammer

Die unterirdische Kammer wurde nie vollendet. Es herrscht Sauerstoffmangel, wohl ein Grund, warum er nicht öffentlich zugänglich ist. Über 6,5 Mio Tonnen Steinblöcke liegen über ihm. Möglicherweise war dieser Raum ursprünglich als Grabkammer des Pharao Cheops angelegt. Dieser überlegte es sich dann aber möglicherweise anders und ließ die Kammer weiter oben anlegen. Das würde ihren unvollendeten Zustand erklären. Diese Theorie ist aber umstritten.

Gegenüber der absteigenden Passage befindet sich ein Gitter, dahinter ein kleiner, vergitterter, nur kurzer Schacht, der im Nichts endet. Seine Funktion ist unklar.

4 Untere große Galerie

Vom unteren Teil der großen Galerie zweigt ein Gang zur "Kammer der Königin" ab, während es weiter aufwärts zur Grabkammer des Pharao weitergeht. Den weg zur Grabkammer der Königin wurde früher durch Steine blockiert.

5 "Grabkammer der Königin"

Dieser Raum wird zwar als "Kammer der Königin" bezeichnet, in Wirklichkeit ist der Zweck dieser Kammer aber umstritten. Ein Teil der Fachwelt glaubt, dass sie als Grabkammer des Pharaos gedacht war, nachdem der unterirdische Raum als Grabkammer des Königs aufgegeben worden sei. Dann habe sich der Pharao aber erneut anders entschieden und eine noch höher in der Pyramide liegende Kammer bevorzugt.

Ein anderer Teil der Gelehrten ist der Ansicht, dass der Raum eine versiegelte Kammer für eine besondere Statue des Pharao Cheops gewesen sein könnte. Auf diesen Gedanken kam man wegen der dort befindlichen Nische links vom Eingang.

Der Raum hat eine Decke in Form eines Satteldachs. Die beiden Öffnungen könnten der Luftzufuhr gedient haben, das ist aber nicht wirklich geklärt.

6 Obere große Galerie

Hier oben sieht man deutlich die annähernd dreieckige Form der Galerie. Diese ist aus vorkragenden Blöcken errichtet. Geradeaus geht es in die Grabkammer des Königs. Bevor man diese betritt, durchquert man einen Raum, in dem sich ehemals Blockiersteine befanden, um den Zutritt zur Grabkammer des Königs zu verhindern.

7 Grabkammer des Pharao Cheops

Hier wurde der Pharao beigesetzt, sein leerer Sarkophag aus rotem Granit aus einem einzigen Block steht noch da. Der Deckel fehlt allerdings. Der Sarkophag befindet sich exakt in der Mittelachse der Pyramide. Außerdem sieht man einen ursprünglich als Blockierstein dienenden Steinblock liegen. Die Grabkammer wurde vermutlich schon in der Antike, sogar schon am Ende des Alten Reiches gegen 2218 v.Chr., ausgeraubt. Die Granitblöcke der Decke wiegen zwischen 25 und 40 Tonnen.

In der Schnittzeichnung der Pyramide sieht man über der Kammer eine Konstruktion aus Entlastungskammern, die dazu gedacht war, das Gewicht über der Kammer zu erleichtern, damit diese nicht einbricht. Wegen der Entlastungskammern besitzt die Grabkammer des Königs auch kein Satteldach.

Zwei Schächte führen von der Königskammer aus zur nördlichen bzw. südlichen Außenwand der Pyramide und deuten auf das Sternbild Orion und - zur Bauzeit - auf den Polarstern, der seither seine Position aber verändert hat. Ihre Funktion ist nicht endgültig geklärt. Es gibt Forscher, die eine zeremonielle Bedeutung der Schächte annehmen. 

8 Panoramavideo von der Spitze der Pyramide

"Bitte View from the Top" anklicken.

Man sieht die Pyramide des Chephren, verdeckt. Am Fuße der Cheopspyramide sieht man 3 kleinere Königinnen- Pyramiden des Cheops, das neu errichtete Museum, wo die Sonnenbarke des Königs ausgestellt ist - der verstorbene Pharao befuhr damit nach altägyptischem Glauben den nächtlichen Sternenhimmel -, die Sphinx - ein Mischwesen mit Pharaonenkopf und liegendem Löwenleib, das wohl die Macht des Pharao symbolisierte und vielleicht die Pyramiden und umliegenden Gräber von Gizeh bewachen sollte - und eine Vielzahl von Gräbern hoher Beamter.

Aufgaben:

Halte vor der Klasse eine virtuelle Führung durch die Cheopspyramide, indem du die Filme vorführst und mit Hilfe eines Stichwortzettels oder Karteikärtchen Informationen dazu gibst. Den Stichwortzettel solltest du mit Hilfe der rot nummerierten Info-Texte oben im Bild anfertigen.


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5.3 - Die Erbauung der Pyramiden


Ein erhebliches Problem bei der Erbauung der Pyramiden bildet die Frage, wie man die tonnenschweren Steinblöcke transportieren und auf die Pyramide bringen kann. Die folgende Abbildung zeigt, wie eine kolossale Steinfigur ganz ohne moderne Maschinen bewegt wurde, Ähnlich kann man sich auch den Transport einfacher Quadern vorstellen.


Transport einer Statue im alten Ägypten
Anklicken für Vergrößerung


Bildnachweis

Mehr zum Thema Steintransport und zur Erbauung der Cheops- Pyramide findest du unter dem folgenden Link:

Aufgabe:
  1. Beschreibe, wie der Statuentransport nach der bildlichen Darstellung bewerkstelligt wurde.

     

  2. Theorien zur Bautechnik der großen Pyramide
    Mit vielen illustrierenden Bildern
    kemet.de

    Rufe den Link auf und erläutere die Abbildungen 8, 9 und 10 mit ihren Nachteilen vor der Klasse.

 

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6 - Religion der Ägypter

 

 

6.1 - Götter


Inhalt in Vorbereitung




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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