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Das Thema ist sehr
komplex und wird deshalb in thematisch geordneten einzelnen Bausteinen
angeboten, die meistens einen Basiswissentext sowie eine Aufgabe zu einem
praktischen Beispiel umfassen.
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| 1
- Das philosophische Erbe der Antike |
Eine der großen Leistungen der alten Griechen liegt auf dem Gebiet der
Philosophie. Ihre
Naturphilosophen suchten nach natürlichen statt göttlichen Ursachen zur
Erlärung der Natur. Sie trennten Philosophie und Religion und machten aus
der Philosophie eine unabhängige Disziplin. Damit standen sie am Anfang
einer langen Tradition in der europäischen Philosophiegeschichte, in der
es um eben dieses Problem ging: Sollte die Philosophie Dienerin der
Religion oder unabhängig sein? Demokrit
vertrat sogar bereits eine Atomlehre.
Eine Epoche der Aufklärung kannten bereits die alten Griechen, nicht erst
das 17. und 18. Jahrhundert in Europa. Die Sophisten (und nach ihnen die
antiken Philosophenschulen) schufen eine weltliche Ethik und entwickelten
eine kritische Fragemethode, die Sokrates perfektionierte, der den Zweifel
zum System erhob.
Griechische Denker wie Pythagoras oder Thales entwickelten die Mathematik
fort und stellten Lehrsätze auf, die noch heute in unseren Schulen
gelehrt werden. Sie schufen Großes in Rhetorik (Redekunst) und Grammatik.
Platon und Aristoteles, die sich beide auf Sokrates bezogen, waren die
Ausgangspunkte der beiden großen Linien der europäischen
Philosohiegeschichte, die die Materie dem Geist nachordneten (Platon)
beziehungsweise umgekehrt (Platon). Platon gründete eine
Philosophenschule in Athen, die Platonische Akademie.
Aristoteles schuf weitere wichtige Grundlagen für die Wissenschaft, z.B.
die formale Logik. Er gründete eine eigene Philosophenschule in Athen, das Lykeion.
Er errichtete in Athen im Zusammenhang mit seinen biologischen Forschungen
den ersten großen zoologischen Garten der Welt.
Plotin, der an Platon anknüpfte, schuf mit dem Neuplatonismus die
Voraussetzungen dafür, dass das Christentum auch bei den Gebildeten Fuß
fassen Konnte.

Antikes Griechenland: Philosophie (1) - Ionische Naturphilosophie, Demokrit, Sophisten, Sokrates
Mit Aufgabenvorschlägen zur Entstehung von Blitz und Donner sowie zu Epikurs Lehre über die Furcht vor dem Tod.
Außerdem Verlinkung der Lehrsätze griechischer Mathematiker.
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Antikes Griechenland: Philosophie (2) - Platon
Mit Aufgabenvorschlägen zu Platons Wirkung auf Michelangelos Pietà
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Antikes Griechenland: Philosophie (3) - Aristoteles (384 - 322 v.Chr.)
Mit Darstellung der Poetik des Aristoteles als Querverbindung zum
Deutschunterricht der höheren Klassen.
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Antikes Griechenland: Philosophie (4) - Neuplatonismus und Christentum
Mit Aufgaben zum Thema "Neuplatonismus und byzantinische Bilder"
sowie zu dem berühmten Humanisten Pico della Mirandola
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| 2
- Kaiserkult und Christentum |
Die
Vorstellungen der antiken Christen wurden neben dem Alten Testament und
den heidnischen Mysterienreligionen maßgeblich durch den römischen
Kaiserkult beeinflusst. Nicht nur ließ es unter anderem der Kaiserkult
als alltäglich und selbstverständlich erscheinen, dass Menschen Götter
werden konnten, er prägte auch die Darstellung und die Vorstellungen von
Christus entscheidend mit, was sich vor allem in der christlichen Kunst
und im christlichen Kirchenbau zeigte, die sich seit dem 4. Jahrhundert
schnell im öffentlichen Raum entwickelten, nachdem das Christentum zur
herrschenden Religion aufzusteigen begonnen hatte.

Die Darstellung Christi
Gezeigt am Beispiel des Apsismosaiks der Kirche Santa Pudenziana in Rom
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Santa Maria Maggiore in Rom: Darstellung aus dem Triumphbogenmosaik
Beschreibung einer Bildquelle; Darstellung einer Szene am Hof eines römischen
Kaisers oder der biblische Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland?
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Triumphbogen: Der Titus- Bogen in Rom
Von Victoria zu den Engeln
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Siegerkranz
Der Siegerkranz in Kaiserkult und Christentum
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Kirchenbau
Kirchenbau und Kaiserkult
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Römisches Klientelwesen
Klientelwesen, Heilige und Fürbitte
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| 3
- Mysterienreligionen / Erlösungsreligionen und Christentum |
In
Kaiserzeit und Spätantike begann die alte griechisch- römische Religion
zu verblassen. Sie bot den Menschen nicht, was sie nun so sehr suchten:
einen individuellen Weg zum Heil, Erlösung, die Nähe zu Gott, sogar die
Schau Gottes sowie enge religiöse Gemeinschaft. Zwar wurde den alten
Göttern weiterhin geopfert, vor allem auch im Kaiserkult, jedoch trat
daneben ein Zug zur Herausbildung zentraler Götter, die andere Gottheiten
und Kulte aufnahmen und ältere Götter und Kulte auf einen nachgeordneten
Rang verwiesen. Man spricht einerseits von Synkretismus (Langenscheidt:
"Vermischung unterschiedlicher Religionen, Konfessionen oder philosophischer Systeme"),
andererseits ist der Zug zum Monotheismus, also zum Glauben an
einen Gott, unübersehbar.
Das Christentum ist eingebettet in eine Vielzahl von Mysterienreligionen,
von denen es in vielfältiger Weise beeinflusst wird, bis hin zum
Weihnachtsfest und zum Marienkult.
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| 4
- Das politische Erbe der Antike |
Die
Antike entwickelte bereits eine ganze Reihe von politischen Systemen, die
auch in der nachantiken Geschichte Europas immer wiederkehrten. Die für
uns wichtigste ist die Demokratie, die ihren Höhepunkt im 5. Jahrhundert
vor Christus in Athen unter dem Politiker Perikles erreichte.
Zum politischen Erbe gehört auch das römische Recht, das im Mittelalter
in den großen Rechtsschulen Italiens und von da aus im übrigen Europa
eine große Wirkung entfaltete und in vielen Rechtsgrundsätzen bis in
unsere heutige Zeit reicht.

Demokratie in Athen (Attische
Demokratie)
einschließlich "Staatsformen der antiken Welt in Griechenlandund
Persien" anhand von Quellen.
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| 5
- Das künstlerische Erbe der Antike |
Der Rückgriff auf die
Antike in großem Stil und systematisch erfolgte seit dem 15. Jahrhundert
durch Humanismus und Renaissance. Die Antike und damit auch die antike
Kunst wurden zum großen Vorbild erhoben, was unter vielem anderen eine
Abkehr von der Symbolik und eine Hinwendung zur Wiedergabe der Natur, wie
das menschliche Auge sie wahrnimmt, zur Folge hatte. Erst im 19.
Jahrhundert beginnt mit der Moderne in der Kunst das Vorbild der Antike zu
verblassen. Doch noch in der Abgrenzung von antiken Traditionen ist der
antike Einfluss spürbar.

Humanismus und Renaissance
Text, zentrale Namen, zentrale Bilder
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