Antike Wurzeln Europas

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Inhalt:

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Vorbemerkung
1 - Das philosophische Erbe der Antike
2 - Kaiserkult und Christentum
3 - Mysterienreligionen / Erlösungsreligionen und Christentum
4 - Das politische Erbe der Antike
5 - Das künstlerische Erbe der Antike

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Vorbemerkung


Das Thema ist sehr komplex und wird deshalb in thematisch geordneten einzelnen Bausteinen angeboten, die meistens einen Basiswissentext sowie eine Aufgabe zu einem praktischen Beispiel umfassen. 

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1 - Das philosophische Erbe der Antike


Eine der großen Leistungen der alten Griechen liegt auf dem Gebiet der Philosophie. Ihre Naturphilosophen suchten nach natürlichen statt göttlichen Ursachen zur Erlärung der Natur. Sie trennten Philosophie und Religion und machten aus der Philosophie eine unabhängige Disziplin. Damit standen sie am Anfang einer langen Tradition in der europäischen Philosophiegeschichte, in der es um eben dieses Problem ging: Sollte die Philosophie Dienerin der Religion oder unabhängig sein?

Demokrit vertrat sogar bereits eine Atomlehre.

Eine Epoche der Aufklärung kannten bereits die alten Griechen, nicht erst das 17. und 18. Jahrhundert in Europa. Die Sophisten (und nach ihnen die antiken Philosophenschulen) schufen eine weltliche Ethik und entwickelten eine kritische Fragemethode, die Sokrates perfektionierte, der den Zweifel zum System erhob. 

Griechische Denker wie Pythagoras oder Thales entwickelten die Mathematik fort und stellten Lehrsätze auf, die noch heute in unseren Schulen gelehrt werden. Sie schufen Großes in Rhetorik (Redekunst) und Grammatik.

Platon und Aristoteles, die sich beide auf Sokrates bezogen, waren die Ausgangspunkte der beiden großen Linien der europäischen Philosohiegeschichte, die die Materie dem Geist nachordneten (Platon) beziehungsweise umgekehrt (Platon). Platon gründete eine Philosophenschule in Athen, die Platonische Akademie.

Aristoteles schuf weitere wichtige Grundlagen für die Wissenschaft, z.B. die formale Logik. Er gründete eine eigene Philosophenschule in Athen, das Lykeion. Er errichtete in Athen im Zusammenhang mit seinen biologischen Forschungen den ersten großen zoologischen Garten der Welt.

Plotin, der an Platon anknüpfte, schuf mit dem Neuplatonismus die Voraussetzungen dafür, dass das Christentum auch bei den Gebildeten Fuß fassen Konnte.


Antikes Griechenland: Philosophie (1) - Ionische Naturphilosophie, Demokrit, Sophisten, Sokrates
Mit Aufgabenvorschlägen zur Entstehung von Blitz und Donner sowie zu Epikurs Lehre über die Furcht vor dem Tod. Außerdem Verlinkung der Lehrsätze griechischer Mathematiker.
schule-bw.de


Antikes Griechenland: Philosophie (2) - Platon
Mit Aufgabenvorschlägen zu Platons Wirkung auf Michelangelos Pietà
schule-bw.de


Antikes Griechenland: Philosophie (3) - Aristoteles (384 - 322 v.Chr.)
Mit Darstellung der Poetik des Aristoteles als Querverbindung zum Deutschunterricht der höheren Klassen.
schule-bw.de


Antikes Griechenland: Philosophie (4) - Neuplatonismus und Christentum
Mit Aufgaben zum Thema "Neuplatonismus und byzantinische Bilder" sowie zu dem berühmten Humanisten Pico della Mirandola
schule-bw.de

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2 - Kaiserkult und Christentum


Die Vorstellungen der antiken Christen wurden neben dem Alten Testament und den heidnischen Mysterienreligionen  maßgeblich durch den römischen Kaiserkult beeinflusst. Nicht nur ließ es unter anderem der Kaiserkult als alltäglich und selbstverständlich erscheinen, dass Menschen Götter werden konnten, er prägte auch die Darstellung und die Vorstellungen von Christus entscheidend mit, was sich vor allem in der christlichen Kunst und im christlichen Kirchenbau zeigte, die sich seit dem 4. Jahrhundert schnell im öffentlichen Raum entwickelten, nachdem das Christentum zur herrschenden Religion aufzusteigen begonnen hatte.


Die Darstellung Christi
Gezeigt am Beispiel des Apsismosaiks der Kirche Santa Pudenziana in Rom

schule-bw.de


Santa Maria Maggiore in Rom: Darstellung aus dem Triumphbogenmosaik
Beschreibung einer Bildquelle; Darstellung einer Szene am Hof eines römischen Kaisers oder der biblische Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland?
schule-bw.de


Triumphbogen: Der Titus- Bogen in Rom
Von Victoria zu den Engeln
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Siegerkranz
Der Siegerkranz in Kaiserkult und Christentum
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Kirchenbau
Kirchenbau und Kaiserkult
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Römisches Klientelwesen
Klientelwesen, Heilige und Fürbitte
schule-bw.de

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3 - Mysterienreligionen / Erlösungsreligionen und Christentum


In Kaiserzeit und Spätantike begann die alte griechisch- römische Religion zu verblassen. Sie bot den Menschen nicht, was sie nun so sehr suchten: einen individuellen Weg zum Heil, Erlösung, die Nähe zu Gott, sogar die Schau Gottes sowie enge religiöse Gemeinschaft. Zwar wurde den alten Göttern weiterhin geopfert, vor allem auch im Kaiserkult, jedoch trat daneben ein Zug zur Herausbildung zentraler Götter, die andere Gottheiten und Kulte aufnahmen und ältere Götter und Kulte auf einen nachgeordneten Rang verwiesen. Man spricht einerseits von Synkretismus (Langenscheidt: "Vermischung unterschiedlicher Religionen, Konfessionen oder philosophischer Systeme"), andererseits ist der Zug zum Monotheismus, also zum Glauben an einen Gott, unübersehbar. 

Das Christentum ist eingebettet in eine Vielzahl von Mysterienreligionen, von denen es in vielfältiger Weise beeinflusst wird, bis hin zum Weihnachtsfest und zum Marienkult.

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4 - Das politische Erbe der Antike


Die Antike entwickelte bereits eine ganze Reihe von politischen Systemen, die auch in der nachantiken Geschichte Europas immer wiederkehrten. Die für uns wichtigste ist die Demokratie, die ihren Höhepunkt im 5. Jahrhundert vor Christus in Athen unter dem Politiker Perikles erreichte.

Zum politischen Erbe gehört auch das römische Recht, das im Mittelalter in den großen Rechtsschulen Italiens und von da aus im übrigen Europa eine große Wirkung entfaltete und in vielen Rechtsgrundsätzen bis in unsere heutige Zeit reicht.


Demokratie in Athen (Attische Demokratie)
einschließlich "Staatsformen der antiken Welt in Griechenlandund Persien" anhand von Quellen.

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5 - Das künstlerische Erbe der Antike


Der Rückgriff auf die Antike in großem Stil und systematisch erfolgte seit dem 15. Jahrhundert durch Humanismus und Renaissance. Die Antike und damit auch die antike Kunst wurden zum großen Vorbild erhoben, was unter vielem anderen eine Abkehr von der Symbolik und eine Hinwendung zur Wiedergabe der Natur, wie das menschliche Auge sie wahrnimmt, zur Folge hatte.  Erst im 19. Jahrhundert beginnt mit der Moderne in der Kunst das Vorbild der Antike zu verblassen. Doch noch in der Abgrenzung von antiken Traditionen ist der antike Einfluss spürbar. 


Humanismus und Renaissance
Text, zentrale Namen, zentrale Bilder

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