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Die Indianer vor dem Kontakt mit den
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Die territoriale Entwicklung der USA
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The Seven Year`s War 1756 - 1763
Der Siebenjährige Krieg aus britisch- französischer Sicht
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Britischer und französischer Besitz in Nordamerika vor dem French and Indian War
(nach 1763)
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Britischer Besitz in Nordamerika nach dem French and Indian War (bis
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13 englische Kolonien in Nordamerika
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Namen der 13 englischen Kolonien
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Dreieckshandel
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Sklaventransport zu Schiff
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George Washington,
1. Präsident der USA
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Franklin Delano Roosevelt
1933 - 1945 US-Präsident
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Quellen

Wortlaut der
Unabhängigkeitserklärung
Deutsch. Mit Link zum englischen Originaltext.
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Franklin Delano Roosevelt: Pearl Harbor Address to the Nation
Englisch
americanrhetoric.com
Martin Luther King: "Ich habe einen
Traum"
-> Bis zur Quelle
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Bücherecke

Bücher zum Thema 18. und 19.
Jahrhundert
in der KMG- Schülerbücherei

Bücher zum Thema 20. Jahrhundert
in der KMG- Schülerbücherei
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Pledge of Allegiance
= Gelöbnis der Loyalität zu Flagge und Nation
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Geschichte der
amerikanischen Flagge
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4th of July - Independence Day
Der amerikanische Unabhängigkeitstag
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Basiswissen:
1
- Von der Kolonialzeit bis zur Unabhängigkeitserklärung
1a
- Kolonialzeit
Erste Koloniegründung:
Virginia 1584 durch Sir Walter Raleigh, benannt nach der unverheirateten
Elisabeth I.. Im 17. Jahrhundert erwarb England weitere Kolonien an
der nordamerikanischen Ostküste. Eine rasch wachsende Zahl von Siedlern
ließ sich dort nieder. Viele Puritaner und andere verließen England aus
religiösen Gründen und wegen der Freiheit in den Kolonien. Zur Legende
wurden die Pilgrim Fathers, die mit der Mayflower einwanderten
(1620). Es
gab Kolonien (Karte) der Krone, aber auch von Handelsgesellschaften und
Privatpersonen. Sie wurden z.T. von gewählten Gouverneuren regiert. Assemblies
wirkten nach dem Vorbild des Mutterlandes an der Verwaltung der Kolonien
mit und waren insbesondere für die Steuerbewilligung zuständig. Nach
dem French and Indian War 1754 - 1763 (
Karte 1,
Karte 2,
Karte 3) gegen Frankreich und seine
nordamerikanischen Kolonien kam es zu einer zunehmenden Entfremdung
zwischen Kolonien und Mutterland. Um die Kriegsschulden abzutragen,
besteuerte England auch die nordamerikanischen Kolonien, die vom Kriege
profitiert hatten, aber unter Umgehung des Steuerbewilligungsrechts der
Assemblies. Daher lautete die Losung der amerikanischen Siedler: no
taxation without representation. Andere Konfliktfelder wie die
merkantilistische Wirtschaftspolitik Englands oder das Verbot sich über
die Appalachen hinaus auszudehnen (darin hielt sich sowieso niemand) waren
dagegen vorhanden, aber zweitrangig. Mit
der Boston Tea Party eskalierte der Konflikt. Nach der Schließung des
Hafens von Boston und der Aufhebung der Selbstverwaltung von Massachusetts
kam es bald zu ersten bewaffneten Zusammenstößen zwischen Siedlern und
englischen Soldaten (Gefechte von Lexington und Concord). Der zweite
Kontinentalkongress steuerte nun die Unabhängigkeit von England an, die 1776
verkündet wurde (
Unabhängigkeitserklärung siehe
links, ausgearbeitet
unter Thomas Jefferson). Die amerikanische Kontinentalarmee unter George
Washington gewann vor allem mit Hilfe Frankreichs, das sich für den
Verlust seiner Kolonien 1763 revanchierte.
Ausführlichere Fassung siehe
rechte Spalte Revolutionskrieg magazinusa.com
Eine Chronologie der Ereignisse von 1762 bis 1781 siehe
rechte Spalte
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1b - Articles of Confederation
Mit
den Articles of Confederation 1777 organisierten sich die ehemaligen
Kolonien als lockerer Staatenbund, bildeten aber danach 1787-91 einen
Bundesstaat, die Union, die sich die heute noch bestehende Verfassung
(
Schema;
Ratifizierung und Inkraftsetzung der Unionsverfassung;
zu Widersprüchen in der Verfassung siehe
Unabhängigkeit
und Revolution) gab. Seitherige Änderungen wurden als Verfassungszusätze
(Amendments) an
die Verfassung angehängt. Die ersten zehn Zusätze von 1791 bildeten die
Grundrechte (
Bill of Rights). Der erste Präsident der Vereinigten Staaten
war George Washington (
Bild George Washington). Es ist strittig, ob die
Begriffe "Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg" oder
"Amerikanische Revolution" besser passen. Klar ist, dass es
sich, wenn man von einer Revolution spricht, um einen anderen Typus von
Revolution handelt als in Frankreich.
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1c
- Die Unionsverfassung
Ratifizierung und Inkraftsetzung der Unionsverfassung
- Der Weg zur amerikanischen Verfassung ausführlicher,
einschließlich in Kurzform Articles of Confederation, siehe rechte Spalte
Parlamentarisches
und präsidielles Regierungssystem im Vergleich: Bild (Tabelle)
Parlamentarisches
und präsidielles Regierungssystem im Vergleich: Text
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2
- Die
Ausgestaltung der amerikanischen Demokratie im 19. und 20. Jahrhundert:
Erweiterung der Partizipation Die
Unionsverfassung war noch keine vollendete Verfassung im heutigen Sinne, weil sie ganze gesellschaftliche Gruppen von der Teilnahme an der Politik
ausschloss:
Besitzlose, Frauen,
Afro- Amerikaner und Indianer (Native Americans). Diese
galten bis 1924 nicht als Bürger der Vereinigten Staaten.
Das Wahlrecht in
den Bundesstaaten musste noch demokratisiert werden, handelte es sich doch
noch nicht um das allgemeine Wahlrecht. So
durften Besitzlose erst seit 1830, Sklaven seit 1870 und Frauen sogar erst
seit 1920 wählen.
Frauenemanzipation in den USA
Der Weg der US- amerikanischen Frau zu mehr Gleichberechtigung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Unterrichtseinheit
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Integration der Afroamerikaner In Politik
und Gesellschaft der USA seit der Unabhängigkeit
Unterrichtseinheit
schule-bw.de
Indianerpolitik in den USA seit den
1870er Jahren
Unterrichtseinheit
schule-bw.de
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3
- Manifest Destiny - Die Ausbreitung der USA über den Kontinent im 19. Jahrhundert

Manifest Destiny - Die Ausbreitung
der USA über den Kontinent im 19. Jahrhundert
Unterrichtseinheit
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4
- Der Amerikanische Bürgerkrieg (Sezessionskrieg) 1861 - 1865

4 - Der Amerikanische Bürgerkrieg (Sezessionskrieg) 1861 - 1865
Unterrichtseinheit
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5 - Industrialisierung der
USA
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6
- Wirtschaft in den 1920er Jahren und New Deal
6.1 - Der
Boom der 1920er Jahre
Die 1920er Jahre sehen in den USA einen großen Boom mit großem Wohlstand
und einer außerordentlichen Hochkonjunktur. Die Haushalte werden mit
hochwertigen Massenkonsumartikeln versorgt. Insbesondere die Motorisierung
der USA setzt ein. Optimismus und Erfolge prägen die Mentalität. Die USA
steigen durch den Ersten Weltkrieg vom Schuldner- zum Gläubigerland auf,
im internationalen Finanzkreislauf sind sie die hauptsächlichen
Kreditgeber. Die Stellung als führende Wirtschaftsmacht wird weiter
ausgebaut.
Die Schattenseiten ist
die ungleiche Verteilung des Reichtums. Die schwarze Bevölkerung und die Bewohner
der städtischen Slums, aber auch die Menschen in den Appalachen leben in
Armut. Auch die Landwirtschaft mit ihren Überkapazitäten aus dem Ersten
Weltkrieg bleibt zurück. Die Farmer leiden unter unter dem europäischen
Agrarprotektionismus und unter steigenden Industrie- bei fallenden
Agrarpreisen. So sinken die Einkommen oder fallen sogar. Damals lebt etwa
ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung von der Landwirtschaft!
Seit dem Jahr
1928 mehren sich Krisenzeichen in der amerikanischen Wirtschaft. Es gibt
einen Rückgang in der Bautätigkeit, bei Investitionen in die
Infrastruktur wird gespart, die Textil- und Kohlebranchen kriselten
schon lange. Die ungleiche Einkommensverteilung, verstärkt durch schwache
Gewerkschaften, führte zu einer Überproduktion (oder anders herum
gesehen zu einer Unterkonsumtion), obwohl Aktienspekulation - teils sogar
durch Kredite finanziert! - zu einer Art Volkssport zu werden schien. Die
Aktienkurse stiegen um 50% jährlich! Am
Schluss stand der Aktienkurs in keinem angemessenen Verhältnis mehr zu
den realen Gewinnaussichten der Unternehmen. Am 24. Oktober 1929, dem
sogenannten "Schwarzen Freitag", kam es zum Börsenkrach an der
New Yorker Börse, der eine Spirale abwärts auslöste zum Zusammenbruch
der amerikanischen Wirtschaft und über den internationalen
Finanzkreislauf zur Ausweitung der amerikanischen Wirtschaftskrise zur
Weltwirtschaftskrise führte. Die Entwicklung verlief vereinfacht so:
Katastrophaler Umsatzrückgang durch Einbruch der Nachfrage ->
Unternehmensschließungen -> Überschuldung der Landwirtschaft ->
Bankenkrise -> Zusammenbruch des internationalen Finanzverkehrs ->
1932 etwa 15 Mio. Arbeitslose, halbierte Löhne und das alles bei kaum
vorhandenem Sozialstaat!
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6.2 - Der
New Deal In
dieser Situation kam es zu Wahlen, aus denen Franklin Delano Roosevelt
(Demokratische Partei) als Gewinner und damit als Präsident hervorging. Ein
Sofortprogramm sah
folgende Maßnahmen vor: Schließung konkursreifer Banken, Anschluss der übrigen Banken an
das Federal Reserve System, Festigung des Kreditsystems durch staatliche Garantien,
staatliche Überwachung der Banken und Börsen, Vergabe von Staatsaufträgen,
Entlastung verschuldeter Farmer (Farm Relief Act) und Förderung des Außenhandels. Der
New Deal (eigentlich "Neuverteilung der Karten") sah folgende
Maßnahmen vor: Zur
Erholung der Not leidenden Industrie: NIRA (National Industrial Recovery
Act)): Codes of fair competition: Absprachen zwischen konkurrierenden Firmen;
hinzu kamen Produktionsbeschränkungen, Preisabsprachen, die 40-Stunden-Woche,
garantierte Mindestlöhne, das Verbot von Kinderarbeit und
Arbeitsverträge zwischen Gewerkschaften und Industrie (National Labor Relations Act),
außerdem der Housing Act: Sanierung der verslumten Städte und Förderung des Wohnungsbaus. Zur
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: PWA (Public Works Administration):
Organisation der öffentlichen Bauprogramme; CCC (Civilian Conservation Corps):
Freiwilliger Arbeitsdienst; 250.000 junge Arbeitskräfte finden Einsatz im Straßen- und Brückenbau, usw. Zur
Bekämpfung der Armut und Unterversicherung:
Schaffung des bisher kaum entwickelten
amerikanischen Sozialstaats durch den Social Security Act: Alters-, Invaliden-, Arbeitslosen und Hinterbliebenenversicherung.
Auch die Stärkung der Gewerkschaften (siehe oben) gehört in diesen
Zusammenhang. Zur
Förderung eines strukturschwachen Gebietes: TVA (Tennessee Valley
Authority): Diese Behörde steht über den Einzelstaaten zwecks Verwirklichung eines Regionalplanes,
nämlich der
Schiffbarmachung des Tennessee (Flussregulation), Bodenmelioration,
Bau von Wasserkraftwerken, Bewässerungsanlagen und Industrieanlagen, Erosionsbekämpfung durch Aufforstung.
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6.3 - Erfolge
und Misserfolge des New Deal Viele Maßnahmen aus der Anfangszeit werden durch den Obersten Gerichtshof gekippt,
die sozialstaatlichen Maßnahmen und die Gewerkschaften bleiben. Zwar
wird die Arbeitslosigkeit nicht beseitigt (1935: 8 Mio Arbeitslose, 1938 sogar 10
Mio!) und erst im Krieg herrscht wieder Vollbeschäftigung, doch es gibt
nun mehr sozialen Ausgleich bei Einkommen und Vermögen. Im
Bereich des Staates kann man die Entstehung einer großen Bürokratie
beobachten. Bund und Präsident erhalten neue Kompetenzen und werden
dadurch auf kosten der Einzelstaaten stärker.

Lernumgebung "Japan": Der Verlauf des II. Weltkriegs im Pazifik/ Angriff auf Pearl Harbour 
Lernumgebung "Zweiter
Weltkrieg"
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7 -
Hispanische Immigration und Hispanisierung: Multikulturalismus oder Assimilation?
7a
- Identität, Multikulturalismus und Leitkultur
Die
USA sind und waren immer ein Einwanderungsland. Schon immer wurden
Menschen mit anderer Herkunft und Kultur integriert, sie nahmen eine
amerikanische Identität an. Jede Einwanderungsgesellschaft
sieht sich zwei Fragen gegenüber:
1.
Was ist unsere Identität als Einwanderungsgesellschaft?
Diskutiere auf der Grundlage des folgenden Links:

Identität
2.
Welche Rolle soll die Kultur der Einwanderer spielen? Was verlangen wir
vom Einwanderer?
Diskutiere
anhand des folgenden Links zum Multikulturalismus über die alternativen
Möglichkeiten der Integrationspolitik, die in den dort vorgestellten
Bildern von "Salatplatte" und "Tomatensuppe"
zusammengefasst sind:
Multikulturalismus
Huntington definiert die
amerikanische Identität so:
"Jahrhundertelang haben die Amerikaner die Substanz ihrer Identität
unterschiedlich stark nach den Kriterien Rasse, Ethnizität, Ideologie und
Kultur definiert. Rasse und Ethnizität spielen heute fast keine Rolle mehr; die Amerikaner betrachten ihr Land als eine multiethnische, multirassische Gesellschaft. Das ursprünglich von Thomas Jefferson formulierte und später von vielen anderen erweiterte
`Amerikanische Credo` wird allgemein als das wichtigste und prägende Element der amerikanischen Identität betrachtet. Das Credo war jedoch das Produkt der durch
und durch angloprotestantischen Kultur der Siedler, die im 17. und 18. Jahrhundert die Grundlagen für den amerikanischen Staat legten. Schlüsselelemente dieser Kultur sind: die englische
Sprache; das Christentum; religiöses
Engagement; englische Vorstellungen von Rechtsstaatlichkeit, von der
Verantwortlichkeit der Regierenden und von den Individualrechten; dazu kommen die Werte der protestantischen Dissidenten: ihr
Individualismus, ihre Arbeitsmoral und ihre
Überzeugung, dass der Mensch die Fähigkeiten und die Pflicht hat, einen Himmel auf
Erden, eine `Stadt auf dem Berg`, zu schaffen. [...] Die angloprotestantische Kultur war drei Jahrhunderte lang der Kern der amerikanischen Identität."
(
Huntington, S. 11f.)
Damit war die angloprotestantische
Kultur die amerikanische
Leitkultur.
Heute allerdings erreichen die Immigration und die damit verbundenen
Probleme aufgrund der Globalisierung und weltweiten Wanderungsbewegungen
eine neue Dimension.
7b
- Allgemeine Situation der Hispanics laut Huntington
Samuel
P. Huntington beschreibt die Situation im Fall der mexikanischen
Immigranten in die USA in seinem Buch
"Who are we? Die Krise der amerikanischen Identität"
folgendermaßen:
-
Allgemein
"Mitte des 20. Jahrhunderts war Amerika eine multiethnische, multirassische Gesellschaft mit einer angloprotestantischen
Leitkultur und vielen Subkulturen sowie einem gemeinsamen politischen Credo, das in dieser Leitkultur verwurzelt war. Im
späten 20. Jahrhundert gab es Entwicklungen, durch die Amerika, wenn sie sich fortsetzten, zu einer zweigeteilten
anglohispanischen Gesellschaft mit zwei Landessprachen werden konnte. Dieser Trend beruhte zum Teil auf der Popularität, die Theorien des
Multikulturalismus und der Vielfalt bei den intellektuellen und politischen Eliten genossen, und auf der staatlichen Politik der
zweisprachigen Erziehung und der
Affirmative
Action, die sich auf diese Theorien stützte. Die eigentlich treibende Kraft hinter dem Trend zur kulturellen Zweiteilung war jedoch die
Immigration aus Lateinamerika und insbesondere aus Mexiko.
Die mexikanische Immigration führt zu einer demographischen Reconquista jener Gebiete Mexikos, die Amerika in den dreißiger und vierziger Jahren des
19. Jahrhunderts mit militärischer Gewalt annektiert hat. Sie mexikanisiert diese Gebiete auf eine Art und Weise, die trotz beträchtlicher Unterschiede in mancher Hinsicht der Kubanisierung gleicht, die im Süden Floridas stattgefunden hat. Durch die Immigration wird außerdem die Grenze zwischen Mexiko und Amerika verwischt. Sie bringt eine ganz andere Kultur in das Land und fördert zugleich in manchen Landstrichen die
Entstehung einer gemischten Gesellschaft und Kultur, die halb amerikanisch und halb mexikanisch ist.
Im Zusammenwirken mit den Immigranten aus anderen lateinamerikanischen Ländern treiben die mexikanischen Immigranten in ganz Amerika die Hispanisierung voran und leisten der Ausbreitung sozialer, sprachlicher und wirtschaftlicher Verhaltensweisen Vorschub, die einer
anglohispanischen Gesellschaft angemessen sind.
Die mexikanische Immigration hat diese Auswirkungen, weil sie sich durch besondere Merkmale von der historischen und gegenwärtigen Immigration aus anderen Ländern unterscheidet und weil sich die mexikanischen Immigranten und ihre Nachkommen
nicht an die amerikanische Gesellschaft assimilieren, wie es andere Immigranten in der Vergangenheit taten und viele nichtmexikanische Immigranten es heute noch tun."
( Huntington,
S. 283f.)
-
Problem Assimilation
Die Assimilation der Mexikaner ist wegen der gemeinsamen Grenze zu Mexiko,
wegen des zahlenmäßigen Gewichts der mexikanischen Immigraten, wegen
deren stark verbreiteten illegalen Einwanderung und ihrer regionalen
Konzentration, aber auch wegen der Dauerhaftigkeit und der historischen
Gebietsansprüche dieser Immigranten ein besonderes Problem. (
Huntington, S. 294f.)
-
Geburtenrate und demografische
Entwicklung
Huntington nennt u. a. folgende Zahlen: "Im Jahr 2000 waren zwölf Prozent der amerikanischen Gesamtbevölkerung Hispanics, und von diesen zwölf Prozent waren zwei Drittel mexikanischer Abstammung. Die Zahl der Hispanics nahm zwischen 2000 und 2002 um fast zehn Prozent zu und überschritt die der Schwarzen.
Schätzungen zufolge werden bis 2040 vierzig Prozent der amerikanischen Bevölkerung Hispanics
sein. Diese Verschiebung der Proportionen ist nicht nur auf die Einwanderung der Hispanics, sondern auch auf ihre
hohen Geburtenraten zurückzuführen. Im Jahr 2002 lag die Geburtenrate von nichthispanischen Weißen bei 1,8, von Schwarzen bei 2,1 und von Hispanics bei 3,0.`Dies ist ein charakteristisches Merkmal von Entwicklungsländern`, kommentierte der Economist.
`Wenn die Mehrheit der lateinamerikanischen Bevölkerung in einem oder zwei Jahrzehnten das Alter erreicht, in dem die meisten Kinder geboren werden, wird der Anteil der Latinos an der amerikanischen Bevölkerung explodieren.`"
( Huntington,
S. 287)
-
Nichtenglische Sprache
Im Unterschied zu früheren Immigrationswellen spricht inzwischen fast die Hälfte der Immigranten
lediglich eine einzige nichtenglische Sprache. (
Huntington, ebenda)
-
Mangelnde
Bildung
Immigranten mexikanischer Herkunft sind weit unterdurchschnittlich
gebildet. In Zahlen stellt sich das so dar: "Im Jahr 2000 hatten 86 Prozent der gebürtigen Amerikaner einen HighschoolAbschluss. Bei den im Ausland Geborenen betrugen die Zahlen 81,3 Prozent der Europäer,
83,8 Prozent der Asiaten und 94,9 Prozent der Afrikaner, aber nur 49,6 Prozent aller Lateinamerikaner und 33,8 Prozent der Mexikaner. Im Jahr 1990 hatten nur halb so viele Mexikaner einen Highschool-Abschluß wie alle anderen im Ausland geborenen Personen."
(
Huntington, S. 297)
-
Wirtschaftlich
ganz unten
Mexikanische Immigranten bilden das wirtschaftliche Schlusslicht, was
dem niedrigen Bildungsniveau entspricht. Schon in Mexiko selbst waren
nur wenige wirtschaftlich erfolgreich. (
Huntington, S. 301f.)
-
"Amerikanisch"
keine Primäridentifikation
Frühere Einwanderer identifizierten sich mit Amerika. Ihre primäre
Identifikation war die, Amerikaner zu sein, auch wenn die Herkunft
z.B. aus Deutschland eine Rolle spielte. Man verstand sich dann als
Deutsch- Amerikaner, nicht ewta als Deutsche mit amerikanischem Pass.
Anders die mexikanischen Immigranten von heute: "Gleichgültig,
ob die Kinder mexikanischer Abstammung in Mexiko oder in Amerika
geboren waren, sie wählten in ihrer überwältigenden Mehrheit nicht
`amerikanisch` als Primäridentifikation." (
Huntington, S. 308)
Wie die Entwicklung
verläuft, dürfte wie überall in den Einwanderungsländern davon
abhängen, welche Zielvorstellungen eine Gesellschaft mit der Einwanderung
verbindet und welche Maßnahmen sie dementsprechend ergreift. Hier
werden Grundlagen des historischen und kulturellen Selbstverständnisses
einer Einwanderungsgesellschaft berührt.
7c
- Staatsbürgerschaft
Sollte deiner Ansicht nach die Staatsbürgerschaft vergeben werden
-
nach ethnischer
Herkunft?
-
bei Zustimmung zur
Verfassung?
-
bei Akzeptanz der
Verfassung UND einer
Leitkultur
als Kern einer Identität?
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- Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft
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Geschichte der USA
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Die Rubrik US-GESCHICHTE gibt auf kompakte und verständliche Weise
einen Einblick in die maßgeblichen geschichtlichen Ereignisse.
Gegliedert nach Stichworten. Bildmaterial. Englischsprachige Quelltexte.

The Library of Congress presents: America`s Story from America`s
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Britische
Kolonien in Nordamerika
Revolutionskrieg
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Gründe für die Auswanderung nach Amerika
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Die ersten Siedlungen auf amerikanischem Territorium
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Die 13 ursprünglichen Kolonien
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Eine Chronologie der Ereignisse von 1762 bis 1781
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Der Unabhängigkeitskrieg
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Amerika wird zum Schmelztiegel der Nationen
schule-studium.de
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Unabhängigkeitserklärung

Wortlaut der
Unabhängigkeitserklärung
Deutsch. Mit Link zum englischen Originaltext.
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Unabhängigkeit und Revolution -
Unabhängigkeitserklärung auf Deutsch im Text enthalten (2.
Absatz)
bpb.de
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Verfassung

Schema der Unionsverfassung
chr.mergler.bnv-bamberg.de
Bill of Rights 1791
Erste 10 Amendments der Unionsverfassung
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Ratifizierung und Inkraftsetzung der Unionsverfassung
- Der Weg zur amerikanischen Verfassung
mit Articles of confederation in Kürze
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Parlamentarisches und präsidielles Regierungssystem im Vergleich
Bild mit Tabelle
bpb.de
Merkmale der Präsidialdemokratie
Artikel Peter Lösche
bpb.de

Politisches
System der USA
Heft Informationen zur
politischen Bildung
bpb.de
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Präsidentenliste

Präsidentenliste
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Hauptstadt

Hauptstadt Washington, D.C.
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Einwanderung
in die USA

Buntes Amerika Station 1: Gestern & heute.
Einwanderung
exil-club.de

Buntes Amerika Station 2: Kulturelle Vielfalt
Einwanderung
exil-club.de

Buntes Amerika Station 3: American Dream
Einwanderung
exil-club.de

Deutsche in Amerika
exil-club.de

Auswanderung aus Europa - Einwanderung in die USA
Fächer übergreifendes amerikanisch- deutsches Schülerprojekt
gzg.fn.bw.schule.de
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Amerikanische
Nation/ Nationalismus

Amerikanische
Nation
Die USA zeigen eine gemischte ethnische Zusammensetzung. Was bedeutet unter diesen Umständen der Begriff "amerikanische Nation" und was hält diese zusammen? Worin besteht die amerikanische Identität?
lbsneu.schule-bw.de

Nationalismus - Ein historischer Längsschnitt
Mit grundsätzlichen Fragestellungen zum Nationalismus
lbsneu.schule-bw.de
Die USA sind anders
Zum Abschnitt "Amerikanische Ideologie" hinunterscrollen.
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focus Migration
Länderprofil
Die Vereinigten Staaten von Amerika
Nr.4, Oktober 2005
Zu Einwanderungs- und Integrationspolitik der USA
PDF-Datei
hwwi.org
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Sklaverei, Bürgerkrieg, Segregation, Bürgerrechtsbewegung

Der amerikanische Bürgerkrieg
Mit
Link zu englischer Version
schule-studium.de

USA: Nord- Süd- Konflikt; Mit Abschnitt Bürgerkrieg
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Von
den Kolonien zur geeinten Nation -> Wiedereingliederung der Südstaaten nach dem Bürgerkrieg
Das Los der Sklaven nach dem Sieg des Nordens über den Süden im
Bürgerkrieg.
-> Folgenden Text ohne Anführungszeichen unter
Bearbeiten -> Suchen in die Suchmaske kopieren: "Der Sieg des
Nordens hatte die Einheit der Nation bewahrt". Von hier an geht es
erst los.
bpb.de
Sozialkonflikte der
Gründerzeit
Situation
der Afro- Amerikaner im ersten Abschnitt
bpb.de
Kalter Krieg von 1945 - 1989, Abschnitt Bürgerrechtsbewegung. Bis
zum entsprechenden Abschnitt hinunterfahren.
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Multiethnische Gesellschaft:
Afro- amerikanische Bevölkerung / Hispano- amerikanische Bevölkerungen
Informationen zur politischen Bildung, Heft 268, bpb
NDR Weltspiegel: USA - Entschädigung für Sklavenarbeit
Kurze Einführung und ausführliches Video
"Declaration of Sentiment"
Dokument,
erlassen 1848 in Seneca Falls im Staat New York durch Frauenrechtlerinnen,
die sich auf Initiative von Elizabeth Cady Stanton und Lucretia Mott
versammelt hatten.
dadalos-d.org

Wahlrecht für Frauen in den USA
Berliner Zeitung, Textarchiv
berlinonline.de
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Industrialisierung

Henry
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Militärisch-
industrieller Komplex in den USA

Der neue militärisch- industrielle Komplex in den USA
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Kalter Krieg

Lernumgebung
"Kalter Krieg und Entspannung"
Kubakrise

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1962 auf der Lernumgebung "Kalter Krieg und Entspannung"
Vietnamkrieg

Stellvertreterkrieg in Vietnam, Laos und Kambodscha auf der Lernumgebung
"Kalter Krieg und Entspannung"
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