Bundesrepublik Deutschland
Intern


Home


Zurück zum Geschichtszentrum
 

Kartenraum

 
Karte der Besatzungszonen
schularena.com


Deutschland physische Karte

wanderbares-deutschland.de


Deutschland nach der Wiedervereinigung 
Mit Bundesländern
lebertransplantation.de


Berliner Sektoren 
upload.wikimedia.org


Warschauer Pakt und NATO
cla.calpoly.edu


Europa heute ohne Staatennamen
für die Hausaufgabe
globalgeografia.com 


Europa heute mit Staatennamen
welt-atlas.de


Kartenreihe Deutschland vom 19. Jahrhundert (Rheinbund) bis zur Gegenwart
zum.de

Nach oben

 


Quellen

 
Aufgabenvorschläge zum Grundgesetz 


Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Schema
schule-bw.de

Löse die dort gestellten Aufgaben.

Nach oben

 
Aufgabenvorschläge zur Wiedervereinigungspolitik Adenauers


Adenauers Heidelberger Rede vom 1. März 1952
über Wiedervereinigung
Zu Quelle 3 hinunterscrollen!
wissen.swr.de

Die Aufgaben sind in der Quelle integriert. Bitte Link aufrufen.

Nach oben

 
Aufgabenvorschläge zur eingeschränkten Souveränität der Bundesrepublik Deutschland

  1. Besatzungsstatut 1949
    dhm.de


    Arbeitsblatt Besatzungsstatut und Deutschlandvertrag

    Lade das Arbeitsblatt herunter. Notiere und erläutere, inwiefern und warum die Souveränität der frühen Bundesrepublik erheblich eingeschränkt war.


  2. Deutschlandvertrag
    dhm.de

    Notiere und erläutere, inwiefern der Deutschlandvertrag Verbesserungen in der Frage der Souveränität der Bundesrepublik bringt. 

    Erläutere den Zusammenhang mit der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik.

    Diskutiere die Position der SPD im Hinblick auf die Wiedervereinigung.

Nach oben

 
Aufgabenvorschläge zur Stalin-Note

  1. Karikatur zur Stalin-Note
    hdg.de

    Beschreibe die Karikatur und erläutere deren Aussage.
     


  2. (Erste) Stalin-Note
    Vereinigungsangebot Stalins
    Zu Quelle 4 hinunterscrollen!
    wissen.swr.de


    Die Aufgaben sind in der Quelle integriert. Bitte Link aufrufen.

Nach oben



DDR- Werbeplakat für die Stalinnote 1952
bildindex.de


DDR- Plakat gegen die EVG, 1954
bildindex.de

Zu den Pariser Verträgen samt Aufgabenstellung vgl. rechte Spalte "Wiederbewaffnung und Souveränität"


Regierungserklärung Konrad Adenauers im Bundestag am 22.9.1955
über Verhandlungen mit der SU und die Position der Bundesrepublik gegenüber der DDR
wissen.swr.de


Vorschlag W. Ulbrichts zur Entspannung ...
DDR- Propaganda- plakat
1958
bildindex.de


Geteilt - Vereint
50 Jahre Deutsche Frage in Karikaturen des Hauses der Geschichte
hdg.de

Nach oben
 


Quellen des DHM zur Neuen Ostpolitik


Moskauer Vertrag
dhm.de


Warschauer Vertrag
dhm.de


Viermächte-Abkommen über Berlin
dhm.de


Grundlagenvertrag
dhm.de

Nach oben
 



Quellen des SWR zur Geschichte der BRD


Quellen zum Wirtschaftswunder
wissen.swr.de


Quellen zum Thema "1968"
wissen.swr.de


Quellen zum Thema "Bindung an den Westen"
wissen.swr.de

Weitere Themen ebenda:

  • Quellen zum Thema "Frauenbilder verändern sich"
  • Quellen zum Thema "Aussöhnung mit dem Osten"
    Darunter Bundestags- wahlergebnisse 1969 und 1972
  • Quellen zum Thema "Schatten der Vergangenheit"

Nach oben


Die 68er -  Bilder, Text,  Songsamples und Video


Notstandsgesetze
Mit den Stimmen der "Großen Koalition" verabschiedete der Deutsche Bundestag am 30. Mai 1968 die sogenannten "Notstandsgesetze". 
de.wikipedia.org


Rudi Dutschke
Rudi Dutschke war eine der charismatischsten Figuren der 1968er Studentenbewegung. 
dhm.de


Rudi Dutschke spricht auf einer Studentenkundgebung 1967
Foto
dhm.de



Der Tod von Benno Ohnesorg 1967
Foto
dhm.de


Alle reden vom Wetter. Wir nicht.
Plakat
dhm.de


Verwandelt Euren Hass in Energie! Che
Plakat
dhm.de


Enteignet Springer
Plakat
dhm.de


Als der Hass auf Axel Springer eskalierte
Zu den Fotos hinabscrollen
welt.de


Demonstration gegen den Vietnam- Krieg
dhm.de


Make love not war
Plakat
humanities.mcmaster.ca


Mitglieder der "Kommune 1" beim gemeinsamen Essen
Foto
West-Berlin, 1968
dhm.de


Suche nach einer neuen Frauenrolle
Text und Bilder
dhm.de


Sexuelle Revolution
Text und Bilder
dhm.de


30 Jahre Kinderladenbewegung - Wurzeln - Widerstände - Wirkungen
Mit Bildern und Summerhill- Grundsätzen
kita-museum.de


The Rolling Stones Lyrics
Bilder, Text, Musiksamples
rolling-stones-lyrics.com


The Beatles
Foto
maitea.com


1969 Woodstock
Festival & Concert

Text, Bilder
woodstock69.com


Rockgeschichten 1968
Text; Heintje contra Beatles.
(Vor)lesenswerter Text
oldiehitparade.de


Easy Rider
Filmplakat
starstore.com


Was war links?
Dokumentarfilm in 4 Folgen. Im Auftrag von SWR und SFB
Texte, Bilder, Quellenmaterial en masse. Sarkastisch.
waswarlinks.de


Deutscher Herbst - Die Geschichte der RAF
Interaktive Seite mit viel Quellenmaterial
20min.ch


Ulrike Meinhof
Biografie mit Bildern
20min.ch


Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Erzählung: Heinrich Böll
Film: Volker Schlöndorff

Nach oben


Personen -
"ZDF Unsere Besten"

 
Konrad Adenauer
dhm.de

 
Ludwig Erhard
dhm.de

 
Willy Brandt
dhm.de

 
Helmut Schmidt
dhm.de

 
Helmut Kohl
dhm.de

 
Hans Dietrich Genscher
dhm.de

Nach oben


Bücherecke


Bücher zum Thema 20. Jahrhundert
in der KMG- Schülerbücherei

Nach oben


Impressum


Impressum

Das Geschichtszentrum ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.

Nach oben

 

 

Inhalt:

Arbeitsmittel

Roter Kasten


Basiswissen

a - 1949 - 1963 Regierung Adenauer
 

Grundgesetz und Wiedervereinigungspolitik Adenauers mit Aufgabenvorschlägen vgl. linke Spalte "Quellen"

b - 1963 - 1966 Regierung Erhard 
c - Große Koalition 1966 - 69
 

d - Die 68er - Bewegung
Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 1  
Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 2
 
Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 3 (Das Ende der 68er)
 

e - 1969 - 1974 Regierung Brandt / Neue Ostpolitik
 mit Aufgabenvorschlag  

f - 1974 - 1982 Regierung Schmidt 
g - 1982 - 1998 Regierung Kohl  

h - 1998 - Gegenwart: Rot-Grüne Koalition

Linke Spalte

Kartenraum  

Quellen   

Quellen des DHM zur Neuen Ostpolitik 
Quellen des SWR zur Geschichte der BRD
Die 68er -  Bilder, Text,  Songsamples und Video
 

Personen - "ZDF Unsere Besten"
Bücherecke
 
Impressum


Rechte Spalte

Arbeitsmittel
Verwandte Seiten      
Buchtipps     
Material der Bundeszentrale für politische Bildung  
Überblick 1949 - 89  
Grundgesetz  
Wiedergutmachung  
Wirtschaftswunder  
Wiederbewaffnung und Souveränität  mit
Aufgabenvorschläge zu den Pariser Verträgen  
Österreich 
Mauerbau  
Neue Ostpolitik  
Die 1970er Jahre  
Wiedervereinigung  

Nationalismus
Speziellere Themen  
Europäische Integration mit
Aufgabenvorschläge zur Europäischen Integration  

Nach oben

 

20.000.000ster VW Käfer
Im Werk der mexikanischen Tochtergesellschaft wird am 15. Mai 1981 der 20.000.000 Käfer produziert.
dasan.de


Der millionste Gastarbeiter
dhm.de


Enteignet Springer
dhm.de


Brandts Kniefall in Warschau
goethe.de


Bilderserie Mauerfall
Zu den Bildern hinunterscrollen
welt.de


Mauerfall
dradio.de


Schild der Leipziger Montagsdemonstrationen
DDR, 1989
, dhm.de


Warteschlange zum Geldumtausch (Juli 1990) 
germanhistorydocs.ghi-dc.org


Nach oben

Basiswissen 

a - 1949 - 1963 Regierung Adenauer

a1 - Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswunder

In der Bundesrepublik wird die "Soziale Marktwirtschaft praktiziert. Diese bedeutet, dass der Aufbau eines Sozialstaats mit einem in diesem Umfang noch nie da gewesenen sozialen Netz Hand in Hand mit einer kapitalistischen Marktwirtschaft geht. 

Nach Gründung des Weststaates kann dieser einen rasanten Aufschwung mit jährlich 8% Wachstumsrate verbuchen. Westdeutschland wird motorisiert, der Massentourismus beginnt, die Deutschen werden immer wohlhabender. Die hohe Arbeitslosenquote der Nachkriegszeit weicht der Vollbeschäftigung, trotz zunehmender Zahl von Gastarbeitern fehlen 1960 über 400.000 Arbeitskräfte, bald wird der 1.000.000ste Gastarbeiter begrüßt. Zugleich geht die Zahl der in der Landwirtschaft Beschäftigten um zwei Drittel zurück. Das Wirtschaftswunder dauert bis in die Mitte der 1960er Jahre.

Nach oben

a2 - Europäische Integration

Wesentlichen Anteil am westdeutschen Aufschwung hat auch die europäische Integration. Der Marshall-Plan bildet einen zentralen Ausgangspunkt, die OEEC verteilt seine Mittel. 1951 wird die Montan-Union (EGKS) gegründet, 1957 werden in den Römischen Verträgen die EURATOM (Nutzung der Atomenergie) und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Die politische Integration verläuft über den Europarat (1949), die militärische über die NATO (Gegründet 1949). Maßgeblich für das Zusammenrücken der europäischen Staaten ist die Angst vor dem Kommunismus.

Nach oben

a3 - Wiederbewaffnung und Souveränität

Als die Bundesrepublik als Staat entstand, war sie nicht voll souverän. Ein Besatzungsstatut legte die  Stellung der Besatzungsmächte fest. Das  Ruhrstatut schuf 1949 eine Ruhrbehörde aus 7 westlichen Staaten zur Verteilung von Kohle, Koks und Eisen des Ruhrgebiets und zur Überwachung der Unternehmensleitungen. Erst als die Bundesrepublik sich bereit erklärt, einen Verteidigungsbeitrag zu leisten, wird 1952 der Deutschlandvertrag zwischen USA, Frankreich, Großbritannien und BRD abgeschlossen, der die Besatzung beendet, der Bundesrepublik die Souveränität zugesteht, aber vorbehaltlich der Rechte und Verantwortung der Alliierten "in Bezug auf Berlin und Deutschlands als Ganzes einschließlich der Wiedervereinigung und einer friedensvertraglichen Regelung". Die Alliierten erhielten das Recht zur Stationierung von Streitkräften. 

Die deutsche Wiederbewaffnung, die vor dem Hintergrund des Koreakriegs 1950 - 53 und der amerikanischen Containment-Strategie (Truman-Doktrin!) im westlichen Ausland diskutabel wurde, sollte zunächst im Rahmen der EVG (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) stattfinden, als die EVG aber 1954 am Widerstand der französischen Nationalversammlung scheiterte, wurde die Bundesrepublik am 5. Mai 1955 in die NATO aufgenommen (Pariser Verträge). Dies konnte auch die Stalin-Note von 1952 nicht verhindern.

Der Osten antwortete mit der Ersetzung seiner zweiseitigen Beistandspakte durch den Warschauer Pakt, das östliche Gegenstück zur NATO, dem auch die DDR beitrat. Die Stalin-Note von 1952, die eine Wiederbewaffnung der Bundesrepublik gegen das Angebot eines wiedervereinigten, neutralen Deutschlands angeboten hatte, hatte damit ihren Zweck nicht erreicht. Bundeskanzler Adenauer setzte im Hinblick auf die Wiedervereinigung auf eine Politik der Stärke bei enger Westintegration. 

Aufgabenvorschläge zur eingeschränkten Souveränität der Bundesrepublik Deutschland

Aufgabenvorschläge zur Stalin-Note

Aufgabenvorschläge zu den Pariser Verträgen


Kalter Krieg (Lernumgebung "Kalter Krieg")

Nach oben

a4 - 13. August 1961 Mauerbau


Mauerbau siehe Basiswissen DDR 

Nach oben


b - 1963 - 1966 Regierung Erhard

1963 - 1966 regierte Bundeskanzler Erhard, unter Adenauer als Wirtschaftsminister Architekt des Wirtschaftswunders. Es häuften sich wirtschaftliche und politische Krisensymptome, die 1966 zur Bildung der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD unter Bundeskanzler Kiesinger führte.

Nach oben


c - Große Koalition 1966 - 69

Die Wirtschaftskrise wurde durch das Stabilitätsgesetz 1967 (Wirtschafts- und Finanzminister Karl Schiller) erfolgreich bekämpft. 1968 wurden die Notstandsgesetze beschlossen. Aus verschiedenen Ursachen, u.a. wegen einer fehlenden starken Opposition, kam es zur Entstehung einer außerparlamentarischen Opposition (APO). Nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg brachen 1967 Studentenunruhen aus. Ein Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke führte zu den Osterunruhen 1968, die sich v.a. gegen den Springer Verlag (BILD) richteten. An den Universitäten gewann der Marxismus Einfluss, die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit begann mit neuer Intensität, auf den Straßen sah man Demonstrationen gegen den Krieg in Vietnam. Eine Kulturrevolution veränderte die Bundesrepublik bis heute.

Nach oben


d - Die 68er- Bewegung

Ursachen für die "Bewegung" der "68er" gab es viele. Häufig genannt wird die Große Koalition, die als einzige Oppositionspartei nur die FDP übrig ließ und so zur Bildung der APO (Außerparlamentarische Opposition) als Sammelbecken vieler, vor allem linker und linksliberaler Kritiker, beitrug. Sie wurde gestärkt durch den "Kampf" gegen die Notstandsgesetze, den Augstein- Prozess und Missstände an den Hochschulen ("unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren"). Viele empfanden die Auseinandersetzung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft mit dem Faschismus als völlig ungenügend, was auch durch den Auschwitzprozess ins Bewusstsein gehoben wurde sowie durch die Tatsache, dass nicht wenige ehemalige Nazis in der Bundesrepublik wieder zu Amt und Würden gekommen waren. Nicht zuletzt unter dem Einfluss der amerikanischen und britischen Kultur (Elvis Presley, James Dean, Pop Art, ...), die mit zunehmend seichteren deutschen Schlagern kontrastierte, kam ein allgemeines kulturelles Unbehagen auf.

Träger der Bewegung waren vor allem bürgerliche Studenten und Jugendliche, die einer Generation angehörten, die den Krieg nicht mehr erlebt hatte, sondern bereits im Wohlstand aufgewachsen war und in den Schulen mit einer Erziehung zur Demokratie Bekanntschaft gemacht hatte, während die im Nationalsozialismus sozialisierten Eltern mit Wiederaufbau und der Schaffung des Wirtschaftswunders beschäftigt waren.

Zum Ausbruch kam die Studentenrevolte bei den Demonstrationen gegen den Besuch des iranischen Schah in Berlin 1967, der dagegen seine Sicherheitsleute einsetzte ("Prügel-Perser"). Bei diesen Kundgebungen wurde der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen. "Das besondere Über-das-Ziel-hinaus-Schießen führte bei Kurras dazu, dass er nicht nur prügelte, sondern, eingeschlossen von einer Masse von Studenten, in Panik schoss. Er wurde später freigesprochen beziehungsweise nur wegen Überschreitung der Notwehr und fahrlässiger Tötung verurteilt." ( Röhl, S. 134) Man muss wissen, dass die "Frontstadt" Berlin, die ja von der kommunistischen DDR umgeben war, 1948/49 blockiert worden war und immer noch Schikanen erdulden musste, natürlich besonders antikommunistisch gesinnt war und dass die Demonstranten als Kommunisten galten. "Das grobe Raster von Polizei, Regierung und Presse sah nur rot, wo junge Leute nicht mehr braun oder schwarz sein wollten, wo sie sich eine eigene Meinung bilden wollten, höchst differenziert und höchst skeptisch auch gegenüber dem Osten [...]", schreibt Röhl (S. 30) über die 1950er Jahre, aber es galt auch noch in den 1960ern.  Vom Tod Benno Ohnesorgs an wurde aus dem Protest weniger ein studentischer Massenprotest.


Mehr: Der Urknall der 68er-Bewegung
20min.ch

Die deutschen Medien antworteten mit massiven Kampagnen gegen die Studenten, bei denen sich insbesondere die Springerpresse (Medienzar Axel Springer) hervortat. Als am Gründonnerstag 1968 durch den jungen Hilfsarbeiter Josef Bachmann ein Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke vor dem SDS-Büro am Kurfürstendamm verübt wurde, wurde das zum Anlass zu Boykottmaßnahmen gegen den Springer Verlag, wobei z.B. die Auslieferung der BILD- Zeitung behindert wurde. Man spricht von den "Osterunruhen" 1968, die Parole war: "Enteignet Springer". 

Die Begründung für diese Gewaltanwendung war - in falscher Beurteilung der Situation -  angeblich "Notwehr" und ein "Zurückschlagen" gegen die sogenannte "Repression" bzw. Staat und Polizei: "Wir sind auf die Straße gegangen, und die Polizei hat uns niedergeknüppelt. Wir haben größere Demonstrationen gemacht, und es wurde auf uns geschossen. Jetzt sind zwei Menschen bei unseren Demonstrationen ums Leben gekommen (Gemeint: Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke, wobei letzterer gar nicht auf einer Demonstration war, als das Attentat auf ihn verübt wurde). Halten wir fest: Es sind Steine geflogen, nachdem zum zweitenmal  auf uns geschossen worden ist. Solange Springer seine Mordhetze, die schon zwei Mordanschläge zur Folge hatte, weiterverbreiten darf, solange sich die Parteien hinter Springer stellen, handeln wir in Notwehr" (Artikel "Gewalt in den Metropolen" in der führenden linken Zeitschrift "konkret", zit. nach Röhl, S. 159) 

Ebenfalls in "konkret" erfolgt dann der Aufruf zum bewaffneten Kampf: " (...) Wir wehren uns jetzt. Den Sozialismus werden wir nur bekommen, wenn wir unsere Feinde wissen lassen, dass wir alle Mittel anwenden werden, die nötig sind, ihn zu bekommen." (Zit. nach Röhl, S. 159) Ulrike Meinhof dann bündig: "Natürlich kann auf Bullen geschossen werden!" (Röhl: Linke Lebenslügen, S. 192)

Es kam also erst zur "Gewalt gegen Sachen", dann ging es um Gewalt gegen Personen, die dann im Terror der Baader- Meinhof- Gruppe, auch RAF (Rote Armee Fraktion) genannt, in den 1970er Jahren endete. Propaganda ("faschistischer Staat", "Repression", "Bullen" als Gegner, "Bullenstaat", "Kampf gegen rechts", usw. usf.), sozialistische Ziele und Gewaltanwendung setzen sich aber fort bis zur heutigen Antifa und den heutigen Autonomen. 


Deutscher Herbst - Die Geschichte der RAF
Interaktive Seite mit viel Quellenmaterial
20min.ch

 
Bild: autonomer Gewalttäter

Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 1

  1. Arbeitsblatt: Die 68er - Bewegung

    Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der Abschnitte Ursachen der 68er- Bewegung, Träger der Bewegung, Ausbruch und Gewaltanwendung aus.

  2. Diskutiere

    Welche Stufen durchlief die Gewaltanwendung? 
    Waren die Begründungen haltbar? 
    Ist Gewalt gegen Sachen gerechtfertigt? 
    War der Terrorismus der RASF integraler Bestandteil der 68er Bewegung? 
    Diskutiere die politischen Nachwirkungen der Einstellung der 68er zur Gewalt bis heute.



Charakteristische Erscheinungsformen der 68er Bewegung waren:

  • Linke (marxistische oder marxistisch inspirierte) Utopien 

    Die Führer und Vorbilder kamen aus dem SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) wie Dutschke oder aus Übersee wie Che Guevara aus Kuba und Ho Chi Minh aus Nordvietnam, beide Kommunisten und Führer erfolgreicher "antiimperialistischer Befreiungsbewegungen". Geistige Inspiratoren waren die Philosophen Marcuse, Adorno, Horkheimer sowie vor allem die geistigen Väter des Kommunismus Marx und Engels. Es bildete sich die sogenannte "Neue Linke", die sich gegen die "Alte Linke" der Stalinisten ("moskauorientiert") und Maoisten ("pekingorientiert") absetzte, die aber beide ebenfalls erstarkten. Das Feindbild war der demokratische Staat der Bundesrepublik, typischerweise ging es "gegen staatliche Repression", gegen "Kapitalismus" und "Imperialismus". Übliche Aktionsformen waren Demonstrationen, Blockaden, Streiks, Go Ins und Sit Ins, womit gerne missliebige Lehrveranstaltungen gesprengt wurden. Kennzeichnend waren auch endlose Diskussionen über marxistische Positionen in Uni- Seminaren und Veranstaltungen.

  • „Internationalismus“

    Es ging gegen das Engagement der USA und ihrer Verbündeten und Unterstützer im Vietnamkrieg, was wiederum im Zusammenhang mit Antiimperialismus und Antikapitalismus und damit mit der marxistischen oder marxistisch inspirierten Ideologie stand. Die USA wurden vom Freund, der die Care-Pakete geschickt hatte und die Sicherheit der BRD gegen das wirkliche oder angebliche sowjetische Expansionsstreben garantierte, zum imperialistischen Feind, was bei vielen eine Tradition bis heute begründen sollte.

    Antiimperialistische Befreiungsbewegungen wie die Vietcong oder die Unternehmungen eines Che Guevara in Bolivien oder die PLO und ihre antiisraelischen Aktionen wurden romantisch verklärt. während man nach einem kurzen Höhepunkt 1968 mit den revolutionären Bestrebungen in Europa zunehmend schleppender vorankam. 

    Im Zuge der Proteste gegen den Vietnamkrieg kam in manchen Teilen der "Bewegung", v.a. im Zusammenhang mit den Hippies, ein Pazifismus auf, der sich in der verbreiteten Parole "Make Love Not War" oder im Song  von John Lennon "Give Peace a Chance" äußerte. Dahinter steckte auch eine ziemliche flache Aneignung von psychologischen Theorien im Umkreis der Freudschen Psychoanalyse, die im Triebstau und in restriktiver Sexualmoral ("Libidounterdrückung") eine Ursache für Aggression sah, was z.B. von Wilhelm Reich, einem Theoretiker der Weimarer Zeit, auch politisch verstanden wurde (Wilhelm Reich: "Massenpsychologie des Faschismus", 1933, Versuch der Vereinigung von Marxismus und Psychoanalyse). 

    Für palästinensische Terroristen gab es viele offene Sympathien, die auch heute noch höchst virulent vorhanden sind. Damals bekannte die Fatah noch offen, Israel vernichten zu wollen. Dass die Fatah damals und die antisemitische Hamas heute offen die Vernichtung Israels, also den zweiten Holocaust, und die Errichtung eines terroristisch orientierten Gottesstaats ansteuert ( Hamas-Charta), spielte und spielt dabei keine Rolle, und das, obwohl man den Holocaust als unüberbietbares Verbrechen und unauslöschliche Schuld des deutschen Volkes versteht. Die sympathisierende Haltung gegenüber dem palästinensischen Terrorismus gehört zu den Langzeitfolgen der 68er.

  • Antifaschismus (Antifa) und Antinationalismus

    Beim Antifaschismus ging es um eine Reaktion auf die mangelnde Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Die einen sahen im Nationalsozialismus mehr "den Faschismus" als "System", die anderen mit Wilhelm Reich erklärten sich die Sache psychologisch. Damals schon ging es um einen „Kampf gegen rechts“ ganz allgemein, wobei in der Tendenz kein wirklicher Unterschied mehr zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus gemacht wurde, was seine Auswirkungen bis heute hat, denn viele Vertreter dieser Generation sitzen heute in Politik und Medien. Generell verkürzte sich für viele die deutsche Geschichte auf den Nationalsozialismus.

    Auch wandte sich die Studentenbewegung nicht nur gegen einen übersteigerten (chauvinistischen) oder rassistisch begründeten  Nationalismus, sondern gegen Patriotismus und Nationalgefühl überhaupt. Die deutsche Trikolore war verpönt, die Rote Fahne dagegen im Schwange. Auf Deutschland und deutsche Leistungen stolz zu sein galt als erzreaktionär und gilt es vielen bis heute. Internationalismus,  Antiimperialismus und Antifaschismus bilden die Wurzeln des Antinationalismus und Multikulturalismus als antinationaler, gegen die europäische Zivilsation gerichteter Bewegung. Hier sind die Langzeitfolgen der 68er besonders deutlich zu spüren. Vaterlandsliebe gilt vielen schon als verdächtig oder gar faschistisch, zumindest als faschistoid (vorfaschistisch).

    Mehr zur Antifa

  • "Antimilitarismus" und Kriegsdienstverweigerung

    Der "Antimilitarismus" war die logische Folge des "Antiimperialismus" und gewann als Kriegsdienstverweigerung Masseneinfluss. Bis heute leiden Bundeswehr und Militäreinsätze unter Imageproblemen, der Pazifismus ist eine verbreitete Gefühlslage, der Zusammenhang zwischen militärischer Stärke und außenpolitischem Einfluss wird in der deutschen Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

  • Hochschulpolitik

    Tatsächliche Verkrustungen und Misstände wurden kritisiert. Man setzte auf die "Verfasste Studentenschaft", ein Vertretungsmodell für Studenten, das keine allgemeinen Wahlen außer zu den Asten vorsah. Es war eine Art Rätesystem im Kleinen, jeder der im Studentenrat mitmachte, war ein (selbst ernannter) Vertreter der Studenten. Mit Hilfe des "Politisches Mandats" formulierte man ganz allgemine Ziele sozialistischer Politik. Mitbestimmung in den Gremien war eine umstriottene, aber häufig gehörte Zielsetzung. In den Vorlesungen und Seminaren ging es um die Verankerung marxistischer Inhalte.

  • Emanzipation gegen gesellschaftliche Zwänge

    Dazu gehörte die Frauenemanzipation, die von nun an einen enormen gesellschaftlichen Schub entwickelte, weit über die Universitäten hinaus, trotz der Tatsache, dass auch das Führungspersonal der Studentenbewegung doch überwiegend aus Männern bestand.

    Mit der Kinderladenbewegung, mit der Verherrlichung der Summerhill- Schule („antiautoritäre Erziehung“)
    und mit Hilfe der Pädagogik als Studienfach versuchte man Einfluss auf die Erziehung zu gewinnen und den "Neuen Menschen" als von allen Zwängen befreiten Menschen zu schaffen. In diesen Zusammenhang gehörte die Berliner "Kommune 1", die medial zum Schrecken des Normalbürgers zu einem neuen Gesellschaftsmodell hochgespielt wurde, das gesellschaftliche Rollen von Mann, Frau und Kind völlig neu definierte und eine Alternative zur angeblich "bürgerlichen" Familie werden sollte. In abgeschwächter Form wurde daraus die Wohngemeinschaft  und der Drang nach Selbstverwirklichung, über die man geteilter Meinung sein kann.

    Sexuelle Selbstbestimmung und freie Liebe waren hohe Ziele, wenn auch oft mehr in der Theorie als in der Praxis. Der "Bewusstseinserweiterung" dienten auch Haschisch und LSD.

    Der Bruch mit traditionellen Werten wie Pünktlichkeit, Gehorsam, Anstand, Manieren, Leistung, Sprachbeherrschung  war "in", wie man nun zu sagen pflegte, der Unterschied zwischen echter Autorität und autoritärem Wesen verwischte. Man spricht von der "antiautoritären Bewegung". Der jetzige Parteichef der LINKEN, Oskar Lafontaine, tat den berühmten Ausspruch, "dass Tugenden wie Fleiß, Ordnung , Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit Sekundärtugenden seien, mit denen man auch ein KZ leiten könne." (Röhl, S. 286)

  • Neue Kultur (im engeren Sinne)

    In diesen Zusammenhang gehören die antibürgerliche Hippie- Bewegung mit langen Haaren und Dreckspatzigkeit und natürlich die neuen musikalischen Richtungen wie "Beat" und "Rockmusik" mit Bands wie Beatles, The Who, Rolling Stones und anderen, deren Fans so manches Stadion demolierten, was es vorher auch noch nicht gegeben hatte. "Woodstock", ein Festival und Konzert, wurde legendär. Der wohl populärste Film war Easy Rider. Das Dokumentartheater von Rolf Hochhuth ("Der Stellvertreter") und Peter Weiss ("Die Ermittlung") feierte Erfolge.

Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 2

  1. Arbeitsblatt: Charakteristische Erscheinungsformen der 68er – Bewegung

    Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der Zwischenüberschriften   Linke (marxistische oder marxistisch inspirierte) Utopien, Internationalismus,   Antifaschismus (Antifa) und Antinationalismus, "Antimilitarismus" und Kriegsdienstverweigerung, Hochschulpolitik, Emanzipation gegen gesellschaftliche Zwänge und Neue Kultur (im engeren Sinne) aus.

  2. Diskutiere und bewerte anhand der einzelnen Abschnitte die Auswirkungen der 68er in den einzelnen Themenbereichen bis heute.

Scheitern der politischen Utopie, Zersetzung der Bewegung und neue Entwicklungen 

In den 1970er Jahren gehen die marxistische Gruppierungen mangels Erfolgen (gesellschaftliche Isolierung, Berufsverbote, Novellierungen der Hochschulgesetze, Willy Brandts Programm "Mehr Demokratie wagen", usw.), aber auch durch Gegenmaßnahmen des Staates (Abschaffung des "politischen Mandats" der Asten an den Hochschulen, Berufsverbote, usw.) ein, die Bewegung löst sich in einzelne Reformbewegungen auf: Frauenemanzipation, Friedensbewegung, Dritte- Welt- Bewegung (heute: Eine-Welt). 

Am 13. Januar 1980 wurden Die Grünen als Bundespartei gegründet, wo viele Linke eine neue politische Heimat fanden, was sich sowohl in der Programmatik als auch im Personal dieser Partei ausdrückte. Ein "Realo"- Flügel stand gegen einen "Fundi"- Flügel, wobei führende Realos durchaus einen ehemaligen linksextremistischen Hintergrund haben konnten, wie etwa

  • der spätere Außenminister Joschka Fischer (Bis 1975 Mitglied der linksradikalen und militanten Gruppe Revolutionärer Kampf, Mitglied der sogenannten Putztruppe, eine in Waldlagern des Taunus im Faustkampf und Karate ausgebildete Schlägertruppe, warf Steine auf Polizisten und wollte sich laut Wikipedia als Außenminister nicht davon distanzieren)

  • Hans- Christian Ströbele (ehemals RAF- Anwalt, redete seine Mandaten als "Genossen" an, 1975 wegen Missbrauchs der Anwaltsprivilegien noch vor Prozessbeginn von der Verteidigung vor dem Gericht in Stuttgart-Stammheim ausgeschlossen, 1980 wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung als Verteidiger für die Gefangenen aus der RAF in den Jahren 1970 bis 1975 von der 2. Großen Strafkammer beim Landgericht Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zunächst 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Dieses Urteil wurde 1982 von der 10. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts auf 10 Monate reduziert. Befürwortet heute einen muslimischen Feiertag, will hierfür einen christlichen streichen. Tritt dafür ein, dass deutsche Polizistinnen und Polizisten Turbane und Kopftücher tragen dürfen) ( Quelle: Wikipedia). 

  • Daniel Cohn Bendit (prominentester Sprecher der Pariser Mai-Revolution, Ausweisung aus Frankreich, in den 1970ern Herausgeber des Stadtmagazins Pflasterstrand („Unter dem Pflaster liegt der Strand“, beteiligt an den Ausschreitungen in Frankfurt 1973 mit über 50 schwer verletzten Polizisten; heute Abgeordneter im Europäischen Parlament) ( Quelle: Wikipedia und Röhl: Linke Lebenslügen, S. 187)) 

Die in den 1970er Jahren neu entstandene Umweltbewegung und die allein erfolglose Linke fusionierten und veränderten dauerhaft die alte Parteienlandschaft durch eine vierte Partei: Die Grünen. Viele Positionen aus der 68er Bewegung wie der Antikapitalismus, der Antiimperialismus, der Antinationalismus und Antifaschismus, der "Antimilitarismus" und Pazifismus, die Romantisierung der außereuropäischen Welt (Internationalismus, heute Multikulturalismus), die antiisraelische Einstellung, der Antiamerikanismus,  in den Anfängen auch das Eintreten für basisdemokratische Positionen, fanden dort eine neue Heimat und begannen im Bündnis mit der Ökobewegung die Fünf- Prozent- Hürde zu überspringen. Aus dem Antifaschismus, Internationalismus bzw. Multikuturalismus entwickelte sich die Befürwortung einer sogenannten "Antidiskriminierungspolitik" als Instrument politischer Correctness, die sich ihrerseits inzwischen in allen Parteien und in den Medien mehr oder weniger etabliert hat. Die politische Correctness wirkt wiederum verstärkend auf den Multikulturalismus und linke Denkansätze, während im rechten politischen Spektrum die Unterschiede zwischen Konservatismus und Rechtsradikalismus systematisch verwischt werden.

Ebenfalls aus der Konkursmasse der Linken bildete sich der Linksterrorismus der Baader- Meinhof- Gruppe (Rote Armee Fraktion, abgekürzt RAF) und ihrer Nachfolger (vgl. Regierung Helmut Schmidt), der aber am resoluten Widerstand des Staates ("wehrhafte Demokratie") scheiterte. Meist verdrängt, aber leider wahr: Der erste schwere judenfeindliche Anschlag auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland kam von linker Seite. Am 9. November (!) 1969 versuchte die Sponti-Gruppe "Tupamaros West-Berlin" eine Bombe im vollbesetzten jüdischen Gemeindezentrum in Charlottenburg zu zünden. Manche linksradikale Gruppen begrüßten das Olympia-Massaker von 1972 in München. Bei der Flugzeugentführung von Entebbe im Jahre 1976 nahm der Deutsche Terrorist Wilfried Böse, Mitglied der “Revolutionären Zellen”, eine Selektion der Flugzeuginsassen in jüdische und nicht-jüdische Passagiere vor. 

Auf dem kulturellen Sektor sind die Nachwirkungen der 68er- Bewegung offensichtlich, vgl. auch Die 68er -  Bilder, Text,  Songsamples und Video  in der linken Spalte. 

Der "Lange Marsch durch die Institutionen"

Klaus Rainer Röhl, früher Leiter der linken Zeitschrift "konkret", schreibt heute in seiner Lebensbilanz: "So begann der `Lange Marsch durch die Institutionen` [...9, zu dem nach der Aufforderung von Rudi Dutschke Hunderttausende aufbrachen, ihr Studium beendeten und in die Berufe strebten [die überwiegende Mehrzahl wurde Lehrer] oder ein politisches Betätigungsfeld bei den etablierten Parteien suchten, vornehmlich bei der SPD, später auch bei den Grünen. Als Folge diese sich über mehr als vier Jahrzehnte hinziehenden `langen Marches` hat sich heute eine gutbezahlte Generation von C4- Professoren an Deutschlands Universitäten unkündbar etabliert. Der Rest der Eliten findet sich mittlerweile in den höheren und mittleren Rängen der Parteihierarchien, in einflussreichen Positionen bei Funk- und Fernsehanstalten, Tageszeitungen, Werbefirmen und Filmproduktionen; das Fußvolk hat immerhin als Lehrer; Pfarrer, Leiter von Volkshochschulen oder SPD- Ortsgruppen sein Etappenziel erreicht. Die Verheißung des Endkommunismus `Jedem nach seinen Bedürfnissen` haben sie für sich schon einigermaßen verwirklicht, sind aber trotzdem unzufrieden. ( Röhl, S. 285)

Aufgabenvorschlag zur 68er Bewegung, Teil 3 (Das Ende der 68er)

  1. Arbeitsblatt Das Ende der 68er- Bewegung

    Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der Abschnitte Scheitern der politischen Utopie, Zersetzung der Bewegung und neue Entwicklungen und Der "Lange Marsch durch die Institutionen" aus.

  2. Diskutiere:

    Inwieweit kann man die Partei Die Grünen als Produkt der 68er verstehen?
    Inwieweit kannst Du der Einschätzung Klaus Rainer Röhls hinsichtlich des Langen Marsches durch die Institutionen zustimmen?


Nach oben


e - 1969 - 1974 Regierung Brandt / Neue Ostpolitik

"Mehr Demokratie wagen" war Willy Brandts (SPD) Programm. Im Inneren der Bundesrepublik wurden viele Reformen verwirklicht, z. B. in der Bildungspolitik oder im Bereich der betrieblichen Mitbestimmung. 

Brandts  politische Hauptleistung war die "Neue Ostpolitik", mit der auch Westdeutschland die Entspannung, die seit der Kubakrise zwischen den Supermächten herrschte, nachvollzog.  Die Ostverträge waren: der Moskauer Vertrag (August 1970; Gewaltverzicht; Anerkennung der bestehenden Grenzen in Europa einschließlich der Oder-Neiße-Grenze); der Warschauer Vertrag (Dezember 1970, dasselbe; Normalisierung der deutsch-polnischen Beziehungen); ein Abkommen mit der Tschechoslowakei

Aufgabenvorschlag Neue Ostpolitik


Zu "Entspannung" und "Kubakrise" (Lernumgebung "Kalter Krieg")

Nach oben

e1 - Berlin und DDR

Im September 1971 regelte das Viermächteabkommen über Berlin den Status Westberlins (Bestätigung der Bindungen Westberlins an die Bundesrepublik, Berlin-West aber kein konstitutiver Bestandteil der Bundesrepublik). Der Grundvertrag mit der DDR (Unterzeichnung 21. 12.1972 in Ost-Berlin; Anerkennung der DDR als selbstständiger, unabhängiger, territorial integrer Staat, aber keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR) trat hinzu. Uneinigkeit gab es über die Frage der Staatsangehörigkeit und über die Gültigkeit des Vertrags für Berlin (West). Statt einer Botschaft wurde eine Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ostberlin eingerichtet , die Grenze zwischen den beiden Staaten galt nach westdeutscher Auffassung als innerdeutsche Grenze, die Bundesregierung beharrte auf besonderen Beziehungen zwischen den deutschen Staaten. 

Brandt konnte die Ostverträge unbeschadet überstehen, ein konstruktives Misstrauensvotum scheiterte, das Bundesverfassungsgericht bestätigte die Verfassungsmäßigkeit des Grundlagenvertrags, wies aber auf das Wiedervereinigungsgebot und das Selbstbestimmungsrecht aller Deutschen hin.

Es folgte gegenüber der DDR eine Politik der kleinen Schritte und der menschlichen Erleichterungen.

Aufgabenvorschlag Neue Ostpolitik

Nach oben


f - 1974 - 1982 Regierung Schmidt

Nach dem Rücktritt Willy Brandts trat Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) die Regierung an. Die 1970er Jahre sahen die Ölkrise, die Entstehung der Anti-Atomkraftbewegung und der Partei der Grünen. Der Kampf gegen den Terrorismus der aus der Studentenbewegung und der APO hervorgegangenen Baader-Meinhof-Gruppe (RAF = Rote Armee Fraktion) und ihrer Nachfolger hielt die Bundesrepublik in Atem. Höhepunkt war die Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer.

Nach der Stationierung sowjetischer SS-20-Mittelstreckenraketen in Osteuropa regte Helmut Schmidt mit Erfolg die NATO-Nachrüstung (vgl. Kalter Krieg und Entspannung) an, was im Westen eine starke Friedensbewegung auf den Plan rief.


Zum Wendejahr 1979 (Lernumgebung "Kalter Krieg")

Nach oben


g - 1982 - 1998 Regierung Kohl

1982 kam es zum Regierungswechsel. Helmut Kohl (CDU) wurde Bundeskanzler, unterstützt von einer Koalition aus CDU/CSU und FDP. Außenminister wurde Hans-Dietrich Genscher (FDP).

Nach oben

g1 - Mauerfall 9. November 1989 und Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990


Mauerfall und Wiedervereinigung
schule-bw.de

Nach oben

g2 - Schwieriger Vereinigungsprozess

Berlin wird 1990 Hauptstadt Deutschlands. Zwei Drittel der NATO-Verbündeten ziehen bis 1995 aus Deutschland ab ("Friedensdividende"), 1994 verlassen vertragsgemäß die letzten russischen Truppen Deutschland.

1990 versprach Bundeskanzler Kohl für die neuen Länder "blühende Landschaften", aber trotz enormer nach Osten transferierter Summen lassen diese noch auf sich warten. Die neugegründete Treuhandanstalt in Berlin hatte die Aufgabe, rund 8000 Volkseigenen Betrieben (VEB)  zu privatisieren oder stillzulegen ("Abwicklung"). Da diese weithin nicht konkurrenzfähig waren und die traditionellen Kunden in Osteuropa wegbrachen, gingen Millionen Arbeitsplätze verloren, sehr viele junge Arbeit Suchende wandern bis heute (2003) nach Westen ab. Trotz Ansiedlung moderner Industriebetriebe konnte die teilweise Entindustrialisierung Ostdeutschlands nicht verhindert werden. Nach anfänglichem Aufholen konnte die Wirtschaft der östlichen bis heute nicht mit der der westlichen Bundesländer gleich ziehen.

Als 1992 das Stasi-Unterlagengesetz den Opfern das Recht auf Einsicht in ihre Akten gab, spielten sich menschliche Tragödien ab.

Nach oben

g3 - Verschleppte Reformen und Ansehensverlust

Durch die hohen Transferleistungen nach Osten, aber vor allem auch durch die Verkrustung und den Reformstau in den westlichen Bundesländern - der sich schon in den 1980er Jahren anbahnte,  durch einen kurzen Vereinigungsboom am Anfang der 1990er Jahre überdeckt wurde und seither aus komplexen Gründen nicht wirklich überwunden wurde - stieg die deutsche Staatsverschuldung in ungeahnte Höhen, die Wachstumsraten rutschten an das Ende der europäischen Volkswirtschaften, viele Entwicklungen wurden schlicht verschlafen, das deutsche Ansehen wurde gründlich ramponiert. Dennoch hielt Deutschland seine Spitzenposition in der Welt als Exportnation.

Nach oben


h - 1998 -  Rot-Grüne Koalition

Unzureichende Reformen mit handwerklichen Mängeln kennzeichnen über Jahre die Rot-Grüne Koalition. Der Ernst der Lage, die Notwendigkeit eines Systemwechsels auf allen Gebieten, dringt erst langsam ins Bewusstsein der Bevölkerung.  

Außenpolitisch wandelte sich die Weltlage durch den Angriff von Terroristen auf die Zwillingstürme des World Trade Center in New York und auf das Pentagon. Bundeswehreinsätze im Ausland (Antiterrorkrieg in Afghanistan) wurden danach - nach Einsätzen z.B. im ehemaligen Jugoslawien - fast schon Routine. Die neue Doktrin des militärischen Präventivschlags der Regierung George W. Bush und der Irakkrieg von 2003  führten zu einer anhaltenden Störung in den transatlantischen Beziehungen. 

Insgesamt tut sich Deutschland schwer, sich auf die neuen Erfordernisse der Gegenwart einzustellen. 

Nach oben


 

 

 

 

 

Suchen


Ganze Website durchsuchen
mit WebSite-Search.


Aktuelle Webseite durchsuchen


Google-Suche


YouTube


Arbeitsmittel


Checkpoint Charlie Berlin, heute
Anklicken für Vergrößerung


Checkpoint Charlie 1961
usarmygermany.com

Arbeitsmittel

Internet- Klassenzimmer 



Speichern, online zusammen arbeiten, Blog, Forum, Wiki, ...


Begriffe nachschlagen


Begriffe


Politische Begriffe nachschlagen
bpb.de


Artikel finden


Encarta


SPIEGEL Wissen
Wikipedia gleichzeitig abgefragt


Lexikon zur Wirtschaft
chancenfueralle.de


Wörterbücher


Wörterbuch.info
Wörter in vier Sprachen sowie Synonyme


Langenscheidt Fremdwörterbuch


Rechtschreibung


Duden


Geschichtsforen


Geschichtsforum.de 
Die Community für Geschichtsfans


Geschichteboard.de
Das Forum für Geschichte. Kostenlose Hilfen für Geschichte

Nach oben


Verwandte Seiten


Deutschland: Besatzung, Spaltung, zwei deutsche Staaten


DDR


Kalter Krieg und Entspannung - Der weltpolitische Rahmen für die Teilung Deutschlands


Kultur nach 1945

Nach oben

Buchtipps


Charlotte Link: Die Stunde der Erben
"Die Stunde der Erben" beendet Charlotte Links Trilogie (Band 1 Sturmzeit; Band 2 Wilde Lupinen) über das Schicksal einer deutschen Familie im 20. Jahrhundert. Das Tempo des Wirtschaftswachstums hat sich verlangsamt, eine neue Generation stellt kritische Fragen. Die junge Alexandra versucht sich als Unternehmerin, will in die Fußstapfen der bewunderten und gefürchteten Großmutter Felicia treten. Nach Jahren des Erfolges kommt der Abstieg. Alexandra steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Und doch erlaubt sie sich nicht zu resignieren.
buecher.de



Peter Weiss: Die Ermittlung
Thema Auschwitz 
Diese Ausgabe bietet nicht nur das Theaterstück "Die Ermittlung", sondern auch einen Kommentar, der alle für das Verständnis erforderlichen Informationen enthält: eine Zeittafel zu Leben und Werk, Selbstaussagen des Autors, die Textgeschichte, die Rezeptions- und Deutungsgeschichte, Literaturhinweise sowie ausführliche Wort- und Sacherläuterungen.
buecher.de



Johannes Mario Simmel: Lieb Vaterland magst ruhig sein
Berlin 1964. Unter der Mauer wird ein Fluchttunnel gegraben.
buecher.de



Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns
"Ich bin ein Clown, im Augenblick besser als mein Ruf." Hans Schnier, Sohn aus reichem Hause, will lieber ein ehrlicher Clown als ein Heuchler sein. Sechs Jahre lang hat er mit Marie in wilder Ehe gelebt. Sie verlässt ihn, weil er sich nicht verpflichten will, die aus dieser Verbindung zu erwartenden Kinder katholisch erziehen zu lassen. Schnier ist diesem Verlust nicht gewachsen. Einst ein durchaus gefragter Pantomime und Spaßmacher, sitzt er am Ende zum Bettler degradiert mitten im Karnevalstreiben auf den Stufen des Bonner Bahnhofs, wo Marie, die inzwischen einen einflussreichen Katholiken geheiratet hat, von der Hochzeitsreise zurückkehren wird. Heinrich Bölls Roman hat 1963 heftige Diskussionen ausgelöst. Das Missverständnis vom angeblichen "Antikatholizismus" des Autors trug nicht wenig zu dieser starken Resonanz bei. Doch Heinrich Bölls Held, ein Außenseiter, leidet lediglich mehr als andere unter den bornierten Phrasen, der Unbarmherzigkeit und bequemen Moral der Wohlstandsgesellschaft der 1960er Jahre.
buecher.de



Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Katharina Blum ist eine junge hübsche Haushälterin, die sich eine kleine Eigentumswohnung und einen Volkswagen leisten kann. Sie hat ein heiter-bescheidenes Wesen und wird, weil sie Zudringlichkeiten der Männer verabscheut, in ihrer Umgebung die "Nonne" genannt. Diese Frau verliebt sich spontan in einen jungen Mann, einen von der Polizei gesuchten radikalen Rechtsbrecher. Sie verhilft ihm zur Flucht und gerät in den Mittelpunkt der Sensationsmache einer großen Boulevardzeitung... Zeithintergrund ist der Terrorismus der 1970er Jahre, die Boulevardzeitung spielt auf BILD an.
buecher.de



Stefan Aust: Der Baader Meinhof Komplex
Deutscher Herbst, Stammheim, Landshut - diese Begriffe sind fest mit einem Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte verbunden, das bis heute bewegt, Rätsel aufgibt und Fragen offen lässt. Was steckte hinter dem Terror der RAF, der die Bundesrepublik in den 70er Jahren erschütterte? Antworten gibt Stefan Austs Standardwerk 'Der Baader-Meinhof-Komplex' - jetzt verfilmt von Bernd Eichinger mit großer Starbesetzung (Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Nadja Uhl, Bruno Ganz)
buecher.de



Klaus Rainer Röhl: Mein langer Marsch durch die Illusionen - Leben mit Hitler, der DKP, den 68ern, der RAF und Ulrike Meinhof
Röhl leitete die linke Zeitschrift "konkret" und war Ehemann von Ulrike Meinhof. Eine Abrechnung mit den 68ern und der Linken.
buecher.de

Nach oben

Material der Bundeszentrale für politische Bildung


Deutschland in den 50er Jahren
Informationen zur politischen Bildung, Heft 256, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de


Zeiten des Wandels
Deutschland in den 60er und frühen 70er Jahren.
Informationen zur politischen Bildung, Heft 258, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de


Deutschland in den 70er/80er Jahren
Informationen zur politischen Bildung, Heft 270, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de


DOSSIER: Deutsche Teilung - Deutsche Einheit
bpb.de

Nach oben


Überblick 1949 - 89 


Das geteilte Deutschland
Lebendiges Museum Online (LeMO). Kompetent, multimedial, Biographien, Chronik, ...
dhm.de


Deutschland: Von der Nachkriegszeit bis heute
Interaktive Seite
Ereignisse. Die Kanzler
20min.ch

Nach oben


Grundgesetz


Das Grundgesetz
Zitate, Linktipps, Manuskripte, Audiofiles
lernzeit.de

Nach oben


Wiedergutmachung


Wiedergutmachung
(Luxemburger Abkommen)
Luxemburger Abkommen. Kurze Darstellung des DHM
dhm.de

Nach oben


Wirtschaftswunder


Wirtschaftswunder
Darstellung des DHM
dhm.de

Nach oben


Wiederbewaffnung und Souveränität

Aufgabenvorschläge zu den Pariser Verträgen

  1. Die Integration der Bundesrepublik in westliche Bündnissystem
    Kantonsschule Sursee
    kssursee.ch

    Rufe den Link auf, und notiere, was im 4. und 5. Absatz zu den Pariser Verträgen mitgeteilt wird.


  2. Deutsches Manifest
    Zum Ende der Seite hinunterscrollen!
    wissen.swr.de

    Notiere Ziele und Begründungen, die im Manifest formuliert werden, und nimm Stellung (Stichworte). Von wem könnte das Manifest stammen?

    Formuliere ein Redemanuskript mit einer Ablehnung des Manifests durch Bundeskanzler Adenauer vor dem Deutschen Bundestag.

Besatzungsstatut, Deutschlandvertrag und Stalin-Note siehe Quellen

Nach oben


Österreich


Österreich: Staatsvertrag
Souveränität und Neutralität Österreichs
1955
wien-vienna.at

Nach oben


Mauerbau 

Siehe "Basiswissen DDR"

Nach oben 


Neue Ostpolitik


Neue Ostpolitik
Gute Darstellung der Rechtsproblematik (Präambel des GG!) Aus:
Deutschland in den 70er/80er Jahren. Informationen zur politischen Bildung, Heft 270, bpb. 
bpb.de


Die Verträge von Moskau und Warschau
Kurze Zusammenfassung des DHM. Vgl. unter "Quellen" die Vertragstexte.
dhm.de


Kampf um die Ostverträge
Kurze Zusammenfassung des DHM.
dhm.de


Viermächte-Abkommen über Berlin Sept. 1971
Kurze Zusammenfassung des DHM.
dhm.de


Transitabkommen Dez. 1971
Kurze Zusammenfassung des DHM.
dhm.de


Der Grundlagenvertrag
dhm.de

 
Aufgabenvorschlag zur Neuen Ostpolitik

  1. Arbeitsblatt "Neue Ostpolitik"

    Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der obigen Links zur Neuen Ostpolitik sowie der Nummer e1 des Basiswissentextes aus.

  2. Handelte es sich um einen "Ausverkauf deutscher Interessen" (CDU/CSU)?

    Gehe so vor / überlege:

    a - Wiederhole nochmals die Präambel des Grundgesetzes und vergleiche die Neue Ostpolitik mit der Präambel.

    b - Zeige, in welcher neuen politischen Großwetterlage sich die Bundesrepublik Anfang der 1970er Jahre im Unterschied zur Amtszeit Adenauers befand ( Basiswissen Kalter Krieg und Entspannung; zu Adenauers Wiedervereinigungs- politik vgl. Heidelberger Rede)

    c - Was wäre passiert, wenn die Bundesrepublik mit ihrer Deutschlandpolitik weitergemacht hätte wie bisher?

    d - Zeige, wie die Bundesrepublik mit ihrer Neuen Ostpolitik einerseits den neuen Realitäten Rechnung trug, andererseits den Auftrag der Präambel juristisch und politisch berücksichtigte.

    e - Fasse zusammen und beantworte abschließend die Ausgangsfrage: Handelte es sich um einen Ausverkauf deutscher Interessen?

Nach oben
 


Die 1970er Jahre


Die Spiele der XX. Olympiade München 1972: Das Attentat
olympia72.de


EXTRA: Der Deutsche Herbst - Als die RAF der Republik den Krieg erklärte
stern.de

 
Die Köpfe der RAF
Wer waren die Männer und Frauen, die Deutschland in Angst und Schrecken versetzten?
welt.de

Nach oben
 


Wiedervereinigung


Mauerfall und Wiedervereinigung
schule-bw.de


Deutsche Wiedervereinigung
Multimedia von wissen.de
wissen.de


Deutsche Einheit
Lebendiges Museum Online (LeMO). Kompetent, multimedial, Biographien, Chronik, ...
dhm.de


Wege in die Gegenwart
Lebendiges Museum Online (LeMO). Kompetent, multimedial, Biographien, Chronik, ...
dhm.de


DOSSIER: Deutsche Teilung - Deutsche Einheit
bpb.de

Nach oben
 


Nationalismus


Nationalismus - Ein historischer Längsschnitt 
Einstiege in das Thema - Aspekte der Diskussion
lbsneu.schule-bw.de


Deutscher Nationalismus nach dem Zweiten Weltkrieg
lbsneu.schule-bw.de


Sozialistische Nation 
lbsneu.schule-bw.de


Deutscher Nationalismus nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und der deutschen Wiedervereinigung 
lbsneu.schule-bw.de

Nach oben


Speziellere Themen


Nationalhymnen der deutschsprachigen Länder 
mit Texten und Ton
class.georgiasouthern.edu

Nach oben


Europäische Integration

 
Umfrage der Klasse 11a des Karl- Maybach- Gymnasiums Friedrichshafen zur EU im Mai 2006
Mit freundlicher Genehmigung der 11a


50 Jahre Europa
Erweiterungen / Wichtige Daten
Interaktive Seite
20min.ch

 

Aufgabenvorschläge zur Europäischen Integration


Europäische Integration
Interaktive Grafik


  1. Arbeitsblatt Europäische Integration

    Lade das Arbeitsblatt herunter und trage mit Hilfe des Links "Europäische Integration" das Europa der Neun bis Fünfundzwanzig jeweils in die Karte ein (Legende erstellen).

  2. Trage Rumänien und Bulgarien in die Karte des Arbeitsblattes und in die Legende ein (Beitritt Januar 2007 -> Europa der Siebenundzwanzig).

  3. Notiere auf dem Arbeitsblatt unter "Institutionen" die Institutionen mit Jahreszahl in der richtigen Reihenfolge: 1949 Europarat, 1951 EGKS, usw. Es sollte jeweils stichwortartig  eingetragen werden, was zu den Institutionen mitgeteilt wird.

  4. Erläutere Hintergrund und Bedeutung der Europäischen Integration: 

    a - Warum Integration gerade nach dem Zweiten Weltkrieg?

    b - Warum erfolgreiche Integration?

    c - Worin liegt die Bedeutung der Europäischen Integration?

    d - Wie weit sollte sie gehen? Entwerfe und diskutiere mögliche Modelle mit Vor- und Nachteilen (Stichwörter).


Europäische Union
dadalos-d.org


Europäische Union
Informationen zur politischen Bildung, Heft 279,
bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de


Globalisierung
Informationen zur politischen Bildung, Heft 280, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de

Nach oben