| Englands Weg zur Konstitutionellen Monarchie bis 1688/89 | |||
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Basiswissen: In England kommt es nach Versuchen der Könige Jakob I. Stuart und Karl I. Stuart den Absolutismus durchzusetzen (Auslöser: Streit um die Erhebung von Steuern und Zöllen) und Schottland die anglikanische Staatskirche aufzuzwingen (Karl I.) zum Zusammenstoß zwischen König und Parlament, der sich in einem Bürgerkrieg entlädt. Karl I. wurde auch übel genommen, dass er den Katholizismus begünstigen wollte. 1649 wird Karl I. enthauptet, der erste Vorgang dieser Art in der Neuzeit. Die nun folgende Republik unter Oliver Cromwell, der Sache nach eine Militärdiktatur, hat aber nur kurze Zeit Bestand, England wird erneut Monarchie (Karl II.). Das katholische Irland wird von England im 17. Jh. vollkommen unterworfen. Nach Rekatholisierungsversuchen Karls II. und Jakobs II. wird in der Glorious Revolution 1688/89 endlich Wilhelm III. von Oranien- Nassau, der protestantische Schwiegersohn des englischen Königs, im Rahmen einer konstitutionellen Monarchie (Bill of Rights 1689) englischer König. Damit hat sich in England als erstem europäischem Land der Parlamentarismus durchgesetzt. England tritt an die Spitze der europäischen Verfassungsentwicklung und und schafft die Grundlagen für seinen industriellen Aufschwung im folgenden Jahrhundert. England exportiert sein System in abgewandelter Form auch in seine amerikanischen Kolonien, was für die Geschichte der USA Folgen haben wird. |
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