| Habsburgisches Universalreich | |||
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"Mögen die anderen Kriege führen, Du, glückliches Österreich, heirate." (Bella gerant alii! Tu, felix Austria, nube!) - 1506 Karl erbt von seinem Vater, Philipp dem Schönen, Burgund. - 1516 Karl erbt als nächstes Spanien Mit den spanischen Kolonien kommt ein Reich zusammen, "in dem die Sonne nicht untergeht". - 1519 Hinzu kommt Österreich nach dem Tode Kaiser Maximilians I., Karls Großvater. - 1519 Hinzu kommt nach Kaiser Maximilians Tod mit Geld der Fugger (Kauf der Stimmen der Kurfürsten) die Krone des Hl. Röm. Reiches Deutscher Nation. - 1526 An Habsburg fällt nach dem Tod des kinderlosen Ludwig II. Jagiello in der Schlacht von Mohács gegen die Türken (verheiratet mit Karls Schwester Maria) Böhmen, Mähren, Schlesien und Westungarn (letzeres außerhalb der Reichsgrenze) Klammer für das Reich sind v.a Monarchie und Katholizismus. Frankreich unter König Franz I. ist ein Hauptgegner Karls V.. Frankreich fühlt sich eingekreist, daher über Jahrhunderte frz. - habsburgischer Gegensatz. Frankreich will Umklammerung sprengen. Osteuropa, den östlichen Mittelmeerraum und Nordafrika beherrscht das türkisch geführte Osmanenreich mit Vasallen. 1529 belagert Sultan Süleyman der Prächtige erfolglos Wien: türkisch - habsburgischer Gegensatz. Nach dem Rücktritt Karls V. 1556 wird das Reich in eine spanische (Philipp II.) und eine österreichische Linie (Ferdinand I.) geteilt. Die ständigen Kriege Habsburgs gegen Frankreich und Osmanen bzw. umgekehrt sichern den lutherischen Ständen in Deutschland die Existenz (vgl. Basiswissen Reformation, 1555 Augsburger Religionsfrieden). Der Aufstieg Spaniens zur katholischen Vormacht in Europa wird ganz stark durch Gelder und Edelmetalle aus den amerikanischen Kolonien finanziert. |
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