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Politische Bilder

Die Kaiserproklamation im Spiegelsaal von Versailles
Gemälde von Anton von Werner
www2.tu-berlin.de
Bismarck 1890
Der Lotse geht von Bord
Bild
Von bismarck-stiftung.de
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Bilderserie
aus den Jahren 1903 und 1904
Aus
der Ilustrirten Zeitung:

Mittelmeerreise des Kaisers 1905
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Segelregatta auf dem Müggelsee
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Damenwettlauf im Sportpark zu Treptow
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Looping the Loop. Eine amerikanische
sensationsnummer im Zirkus Schumann zu Berlin
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Autorennen: Gordon Bennett Rennen
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Route zum Gordon Bennett Rennen
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Angler auf dem Eise der Havel
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Schlittenfahrt auf der gleislosen
elektrischen Motorbahn Dresden- Klotzsche - Königswald
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Berliner Restaurants: Frühschoppen
beim Pschorr
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Berliner Restaurants: Schifferstube im
Kaiserkeller
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In der Kaschemme
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Lenbachhaus München
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Speisezimmer
Zimmereinrichtungen von Hartmann und Ebert in Chemnitz
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Frauen
Aus: Ilustrirte Zeitung, 19. Februar
1903, Nr. 3112:
Aus der Frauenwelt
"An den deutschen
Universitäten haben im laufenden Winterhalbjahre 1284 Frauen die
Berechtigung zum Hören von Vorlesungen erhalten, und zwar in Berlin 552,
Bonn 113, Breslau 114, Erlangen 10, ..."
mehr
Aus: Ilustrirte Zeitung, 26. Februar 1903, Nr. 3113:

Anzeige: Kieler Kochschule
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Darunter in derselben
Anzeige dieses Bild:

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Quellen

Die Reden Kaiser Wilhelms II. in den Jahren 1888-1912
Teil 1 (16 MB, PDF)
stahlgewitter.wordpress.com

Die Reden Kaiser Wilhelms II. in den Jahren 1888-1912
Teil 2 (12 MB, PDF)
stahlgewitter.wordpress.com

Die Reden Kaiser Wilhelms II. in den Jahren 1888-1912
Teil 3 (15 MB, PDF)
stahlgewitter.wordpress.com

Die Reden Kaiser Wilhelms II. in den Jahren 1888-1912
Teil 4 (17 MB, PDF)
stahlgewitter.wordpress.com
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Personen
König Wilhelm I. von Preußen
preussenchronik.de
Kaiser Wilhelm II.
dhm.de
Otto von Bismarck,
der Begründer des Deutschen Kaiserreiches
preussenchronik.de
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Impressum

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Geschichtszentrum ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht
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Basiswissen
1 - Innenpolitik
1a
- Verfassung
Beim Kaiserreich
handelt es sich eigentlich um einen Fürstenbund mit preußischer
Dominanz, also keinen
Bundesstaat,
sondern eher einen
Staatenbund;
der Bundesrat als Organ der Monarchen dominiert in der
Verfassung.
Das Kaiserreich wurde am 18. Januar 1871 in Versailles proklamiert, siehe
hier,
vgl. vor allem auch
hier. Die Vorherrschaft Preußens wird ebenfalls verfassungsmäßig
abgestützt. Für Preußen, das zwei Drittel des Reichsgebietes umfasst,
bleibt die
Verfassung von 1850
bis 1918 bestehen, das preußische Militär
wird nach wie vor auf den preußischen König, zugleich deutschen Kaiser,
vereidigt. Die süddeutschen Staaten bekommen einige Sonderrechte. Im
Zuge der Entwicklung wird der nach
allgemeinem Wahlrecht gewählte
Reichstag immer wichtiger.
| Aufgabenvorschläge
zur Verfassung des Kaiserreichs

Arbeitsblatt Verfassung
des Kaiserreichs
doc-Datei
1a
Lade das Arbeitsblatt herunter und beschrifte die Grafik mit
Hilfe der
interaktiven
Verfassung des Kaiserreichs. Bei Graustufenausdruck solltest
du die Farben eintragen.
1b
Vergleiche mit der Paulskirchenverfassung
von 1849 (Plattformwechsel!)
|
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oben
1b - Politische Strömungen und Parteien
Die
liberale
Fortschrittspartei, die mit Bismarck wegen des Preußischen
Verfassungskonflikts verfeindet war, spaltet sich 1866, nachdem sich der
deutsche Nationalstaat nach dem Deutsch- Deutschen Krieg 1866 in der Form
des Norddeutschen Bundes abzeichnet. Nach der
Indemnitätsvorlage
1866 bildet sich so 1866 die Nationalliberale Partei, die mit Bismarck
ausgesöhnt ist. Sie unterstützt dessen weitere gewaltsame
Einigungspolitik, tritt für eine parlamentarische Monarchie ein und
unterstützt als Vertreterin des protestantischen Besitz- und
Bildungsbürgertums sowie großindustrieller Interessen die
Industrialisierung. Innenpolitisch wird sie immer konservativer. Die
liberale Strömung ist jetzt dauergaft in zwei Parteien gespalten, die
Fortschrittspartei wird 1884 zur Freisinnigen Partei. Auch
im
konservativen
Lager gibt es nun zwei Parteien. da sich die alten
Konservativen wegen der Einigungskriege spalten.
Die Deutschkonservativen finden traditionell in den
ländlichen Gebieten östlich der Elbe Unterstützung und sind besonders
einflussreich in hoher Beamtenschaft und Militär. Mit dem Haus
Hohenzollern und der lutherischen Kirche sind sie eng verbunden. Aus
grundsätzlichen Gründen lehnen sie die Realpolitik Bismarcks zunächst
ab, damit zunächst auch das Kaiserreich. Die Freikonservativen
dagegen mit ihren Beziehungen zu Industrie und Großgrundbesitz
unterstützen Bismarck bedingungslos.
Der
politische
Katholizismus organisiert sich im Zentrum, der ersten
deutschen Volkspartei in dem Sinne, dass sie als konfessionelle Partei aus
allen Schichten der Bevölkerung Unterstützung und von den Minderheiten
(Polen, Elsässer) erhält. Während Bismarcks Kulturkampf
gegen die katholische Kirche gehört sie zu dessen Feinden, geht dann aber
mit Bismarcks Frontenwechsel im Zuge der Schutzzollpolitik
in den 1880er Jahren zu diesem über. Zu den Liberalen steht sie in
historisch begründetem und ideologischem Gegensatz. Das Zentrum öffnet
sich nach 1890 mit der katholischen Arbeiterbewegung auch nach links. Es
ist der Vorläufer der heutigen CDU/CSU. Der
Sozialismus
als politische Strömung organisiert sich in der SPD (Sozialdemokratische
Partei Deutschlands), wobei reformerischer und revolutionärer
Sozialismus innerhalb der SPD Flügel bilden. Die Spaltung des Sozialismus
in mehrere Parteien erfolgt erst während des Ersten Weltkriegs
(Abspaltung des Spartakusbundes) und in der Anfangsphase der Weimarer
Republik (Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands KPD im
Dezember 1918).
Die SPD bildet sich aus dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein
(ADAV, gegründet 1863 von Ferdinand Lassalle) und aus der Sozialdemokratischen
Arbeiterpartei (SDAP, gegründet 1869 in Eisenach von August Bebel
und Wilhelm Liebknecht), die beide 1875 auf dem Vereinigungsparteitag
in Gotha fusionieren. Zwischen 1878 und 1890 werden die
Sozialdemokraten verboten (
Sozialistengesetz 1878-1890, die
Kandidatur zu Wahlen bleibt trotz Parteiverbot aber erlaubt), 1891 geben
sie sich dann das Erfurter Programm. Die SPD ist im Kaiserreich isoliert, wird aber 1912 stärkste Partei.
Fast ausschließlich in der Arbeiterschaft findet sie Rückhalt, ist aber
dadurch und ihrem eigenen Selbstverständnis nach eine Klassenpartei, also
keine Volkspartei. Der SPD geht es um Arbeiterinteressen, insbesondere um
den Sozialstaat. Sie tritt für das allgemeine Wahlrecht und für die
Republik ein, letzteres spielt in der Praxis eine geringe Rolle. Der
revolutionäre Flügel geht auf eine
Diktatur
des Proletariats aus.
Bismarck regierte im
Inneren nicht mit den Mitteln einer modernen
parlamentarischen
Monarchie, sondern nahm sich seine innenpolitischen Gegenspieler als
"Reichsfeinde" vor, das Zentrum zum Beispiel im
Kulturkampf,
die Sozialdemokratie mit Hilfe des
Sozialistengesetzes. Auch
Minderheiten wie Polen oder Elsässer und Lothringer waren in einer
Außenseiterposition. Neben den Parteien üben auch Verbände einen wichtigen politischen
Einfluss aus. Das Gesicht des
Kaiserreiches wird von Monarchie, Adel und
Militarismus und zunehmend
von der Hochindustrialisierung bestimmt. Der
Nationalismus wird immer
konservativer, auch
Antisemitismus gibt es verbreitet.
| Aufgabenvorschlag
zu den politischen Strömungen und Parteien (Mittelstufe)
Arbeitsblatt Politische
Strömungen und Parteien im Kaiserreich
doc-Datei
Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe des
Textes
1b - Politische Strömungen und Parteien
im Kaiserreich aus.
|
Oberstufe (rechte Spalte):
Formierung
politischer Interessen: a - Parteien mit Aufgabenvorschlägen
Formierung
politischer Interessen: b - Verbände
Kulturkampf
mit Aufgabenvorschlägen
Antisemitismus
Gesellschaft im Kaiserreich
Nach anfänglich
liberaler Wirtschaftspolitik und einem Kampf gegen Zentrum und katholische
Kirche (
Kulturkampf) geht das Kaiserreich zu
Protektionismus über und
Bismarck verbündet sich mit dem Zentrum gegen die Liberalen.
Nach
oben
1c
- Beispiele undemokratischer Innenpolitik
Bismarck betrachtete und behandelte einen wichtigen Teil seiner innenpolitischen Gegner nicht als legitime
und notwendige Mitspieler in einem demokratischen System von von Regierungsparteien und
Opposition, die
jeweils ihre notwendige Rolle in einem Spiel mit festgelegten Regeln zu spielen hatte, sondern er bezeichnete
und behandelte sie als Reichsfeinde. Zeitweise spielte er mit dem
Gedanken, den Reichstag dauerhaft aufzulösen.
Nach
oben
1c1 - Beispiel Kulturkampf
Bismarck führte 1871 - 1887 den sogenannten Kulturkampf gegen die katholische Zentrumspartei und den
Katholizismus insgesamt, denen er propagandistisch vorwarf, sich gegen die nationale Einheit zu stellen und
"ultramontan" zu sein, also sich von jenseits der Alpen aus (gemeint war: vom römischen Papst) steuern zu
lassen. Dabei ging es ihm nicht nur darum, eine Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, sondern auch um
Parteitaktik. Denn er wollte einerseits den Einfluss des Zentrums klein halten, andrerseits
die Liberalen auf seine Seite ziehen, deren Unterstützung er im Reichstag brauchte.
Die Liberalen standen dem Katholizismus aus historischen und prinzipiellen Gründen ablehnend gegenüber. So hatte die
Kirche nicht nur immer die Konservativen unterstützt und sich gegen die liberalen Forderungen nach dem
säkularen (weltlichen) Verfassungsstaat gestellt, sondern sie war auch gegen die Aufklärung eingetreten, in
deren Tradition die Liberalen standen. Noch im Dezember 1864 hatte Papst Pius IX. eine Sammlung von (aus
katholischer Sicht) Irrtümern herausgegeben, die sich gegen den Rationalismus der Aufklärung richteten, und
auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1869/1870 ließ er verkünden, dass Entscheidungen des Papstes ex cathedra
in Glaubens- und Moralangelegenheiten unfehlbar, frei von Irrtum, seien.
Bismarck griff nun zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen und auch
Schikanen gegen den Katholizismus, von denen zwei langfristige Wirkungen bis heute haben:
-
das preußische Schulaufsichtsgesetz, das der Kirche die Schulaufsicht entzog und sie dem Staat übertrug
-
die Einführung der
Zivilehe, die eine rechtsgültige Ehe nur vor dem Standesamt ermöglichte. Die kirchliche
Eheschließung war Privatsache und erst nach der standesamtlichen Trauung möglich.
Hier findest du den ganzen
Katalog der Maßnahmen
(unter "Maßnahmen").
Da Verstöße gegen Bismarcks Regelungen mit Geld- oder Gefängnisstrafen geahndet wurden, waren zeitweise drei
Viertel der Bischosämter und ein Viertel aller Pfarreien unbesetzt.
Letztlich aber verlor Bismarck den Kulturkampf. Die Katholiken rückten enger zusammen und bekamen Solidarität
auch von protestantischer Seite. Auch die politische Situation veränderte sich. Die Sozialdemokraten, die ja nicht nur reformerische Kräfte, sondern auch
Revolutionäre umfassten, wurden immer stärker und rückten als "Reichsfeinde" in den Vordergrund. Die Liberalen wandten sich von Bismarck ab,
weil er sich in der Wirtschaft vom
Freihandel abwandte und zur
Schutzzollpolitik zugunsten der Großagrarier griff (Verstoß gegen Prinzipien des
Wirtschaftsliberalismus). Das Zentrum wurde immer stärker,
1878 war es zweitstärkste Partei im Reichstag.
So nahm Bismarck alle Maßnahmen, die er im Kulturkampf ergriffen hatte, außer
Schulaufsicht und Zivilehe wieder zurück, söhnte sich mit dem neuen Papst Leo XIII. aus und erklärte den Konflikt 1887 für beendet. Innenpolitisch wechselt er die Fronten,
weil er die Unterstützung des Zentrums für seine Schutzzollpolitik brauchte, und ging nun mit dem Zentrum
gegen die Liberalen vor.
| Aufgabenvorschläge zum Kulturkampf
Kläre mit Hilfe des Textes
1c1 - Beispiel Kulturkampf die
folgenden Fragen:
- Gegen wen richtet sich Bismarcks "Kulturkampf"?
- Warum führt Bismarck den Kulturkampf
- Warum unterstützen die Liberalen Bismarck?
- Welche Gesetze bleiben vom Kulturkampf übrig?
- Warum wird der Kulturkampf beendet?
- Inwiefern ist Bismarcks Verhalten gegenüber Zentrum und Katholiken
undemokratisch?
- Führte Bismarck einen
Kampf gegen die Religionsfreiheit?
|
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oben
1c2 -
Beispiel Sozialistengesetz
Anlass für das Sozialistengesetz von 1878 waren zwei erfolglose Attentate auf Kaiser Wilhelm I., für die
Bismarck ohne schlüssige Beweise die Sozialdemokraten verantwortlich machte. Es verbot sozialistische
Organisationen und Parteien, Druckschriften und Versammlungen. Im Reichstag und
in den Landtagen aber blieben sozialistische Abgeordnete weiterhin tätig.
Zugleich wollte Bismarck mit seiner Sozialgesetzgebung den Sozialdemokraten den Wind aus den Segeln nehmen und
sie so auch politisch schwächen. 1883 wurde die Krankenversicherung und 1884 die Unfallversicherung
eingeführt, 1889 eine Alters- und Invaliditätsversicherung. Aber das schwächte die Sozialdemokraten trotzdem
nicht.
Obwohl das Sozialistengesetz mehrfach verlängert wurde, wurde die Reichstagsfraktion der Sozialdemokraten
immer stärker, was auch vor dem Hintergrund der fortschreitenden
Hochindustrialisierung zu sehen ist.
1890 endlich, nach dem Rücktritt Bismarcks, wurde das Sozialistengesetz unter Kaiser Wilhelm II. nicht mehr verlängert. 1913 stellte die SPD die stärkste Fraktion im Reichstag.
Aufgabenvorschläge
zum Sozialistengesetz
- Inwiefern kam das
Sozialistengesetz einem Parteienverbot gleich, war aber
kein totales Parteienverbot?
- Inwiefern ist es ein
Beispiel für eine Innenpolitik Bismarcks mit undemokratischen
Zügen? Wenn du den Kulturkampf kennst: Wo liegen die
Gemeinsamkeiten zwischen Kulturkampf und Sozialistengesetz?
|
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oben
Aufgabenvorschläge
zum Obrigkeitsstaat Kaiserreich
- Der Begriff
"Obrigkeitsstaat"

Obrigkeitsstaat
de.wikipedia.org

Obrigkeitsstaat
bpb.de
Schlage den Begriff "Obrigkeitsstaat" mit Hilfe der
Links nach und suche die Gemeinsamkeiten der Definitionen
heraus.
- Das Kaiserreich als
Obrigkeitsstaat

Schema zur Einordnung des Kaiserreichs
doc-Datei
Das Schema zeigt den Obrigkeitsstaat zwischen vormodernem Absolutismus einerseits und moderner, entwickelter Demokratie andererseits.
a
Lade das Schema herunter und diskutiere die Begriffe und ihre
Bedeutung, damit Du ein begriffliches Gerüst erhältst. Du
kannst das Schema auch erweitern oder verfeinern.
b
Das Schema zeigt den Obrigkeitsstaat als Zwischending zwischen
Absolutismus und entwickelter Demokratie. Diskutiere zunächst
allgemein, ob bzw. inwieweit das stimmt.
c
Diskutiere, inwieweit das Kaiserreich modern bzw. vormodern bzw.
inwiefern es ein Obrigkeitsstaat war. Beziehe Beispiele Deiner
Wahl mit ein.
|
Nach
oben
2 - Außenpolitik des
Kaiserreichs
2a - Berliner Kongress 1878
Nach dem
russisch-türkischen Krieg 1877-78
(
Karten; türkische Niederlage, es geht
um die Aufteilung der Beute auf dem Balkan) vermittelt Bismarck auf dem
Berliner Kongress 1878 als so genannter "ehrlicher Makler" zwischen
russischen Interessen einerseits und österreichischen und englischen
Interessen auf dem Balkan andererseits. Folgendes kommt heraus (Karte):
-
Serbien wird
selbstständig und erhält Nisch
-
Montenegro
wird selbständig und vergrößert sich
-
Rumänien wird
selbstständig und erhält die Dobrudscha
-
Bulgarien ist
selbstständiges, aber dem Osmanischen Reich tributpflichtiges Fürstentum
-
Ostrumelien
bleibt osmanisch, erhält aber Autonomie (1885 bulgarisch)
-
Russland erhält
Bessarabien und Kars (im Kaukasus)
-
England darf
Zypern besetzen
-
Österreich-Ungarn
erhält Bosnien und Herzegowina, aber nur zur Verwaltung, nicht als eigenes
Territorium (dies erst 1908: Bosnienkrise)
-
1881 erhält
Griechenland Thessalien.
Im Ergebnis ist
Russland verstimmt, Österreich nähert sich Deutschland an.
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oben
2b - Bündnissystem Bismarcks nach dem
Berliner Kongress
1879 entsteht so der deutsch-österreichische Zweibund, dem
sich Italien 1883 anschließt, so dass der Dreibund entsteht. 1887
gelingt es Bismarck, mit Russland den Rückversicherungsvertrag zu
schließen. Im gleichen Jahr wird das Mittelmeerabkommen zum Schutz
der Türkei geschlossen, an dem England, Italien und Österreich-Ungarn
beteiligt sind. So ist England wenigstens indirekt an Deutschlands Seite.
Ein direktes Bündnis mit Deutschland lehnt Großbritannien dagegen ab. Bismarcks
Außenpolitik gilt der Einkreisung und Isolierung Frankreichs
und der Sicherung des Erreichten, was ihm mit seiner Bündnispolitik
gelingt. Der deutsch-französische Gegensatz (Elsaß-Lothringen;
Konfliktherde;
Niederlage
Frankreichs im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, vgl.
hier) bestimmt die Außenpolitik
Frankreichs und Deutschlands. Eine russisch-französische Zusammenarbeit ("Alptraum der
Koalitionen") kann Bismarck verhindern. Eine Zusammenarbeit mit
Russland und Österreich gelingt, obwohl beide Mächte auf dem
Balkan konkurrieren (
Konfliktherde;
Verfall des osmanischen Reiches, vgl.
Karte).
Kolonien
(
Karte) erwirbt das Reich nur mit
Bismarcks
Widerwillen unter dem Druck der öffentlichen Meinung, weil Bismarck
dadurch die Ziele seiner Außenpolitik zu Recht gefährdet sieht.
Zu den
Aufgabenvorschlägen
Nach
oben
2c - Deutsches Bündnissystem unter
Bismarcks Nachfolgern Bismarcks Nachfolger
(Rücktritt Bismarcks 1890, siehe
Bild) betreiben eine imperialistische Weltpolitik
(vgl. hier) mit offensivem Kolonialerwerb ("Neuer Kurs", Deutschland wolle auch
seinen "Platz an der Sonne") und
aggressiver
Flottenpolitik, was Deutschland seit 1898 in einen Gegensatz zu
England
bringt. Säbelrasseln und arrogantes Auftreten Kaiser Wilhelms II. (vgl.
Bild
und
Biografie) bringen
keine Sympathien in der Welt. Auch der Bau der Bagdadbahn, begonnen
1898, beendet am 2. Juni 1914, beeinträchtigt Englands Interessen, denn
die Deutsche Bank erwirbt nicht nur 1912 "Konzessionen für alle
Erdöl- und Mineralvorkommen 20 Kilometer beiderseits der Bahn bis Mossul
als Kompensation für ihre Kosten beim Bau der Eisenbahn" (
Schultze-Rhonhof, S.38), sondern
Deutschland kommt so auch den Briten beim Erdölgeschäft im Irak in die
Quere und bedroht potenziell auch strategisch die britischen
Kolonialinteressen in Indien und Ägypten. Generell fürchten Briten, aber
auch Franzosen, Russen und andere Deutschland, dessen Industrie
England und Frankreich vor dem Ersten Weltkrieg überholt hat und dessen Handelsvolumen
ständig wächst (
Industrialisierung), vgl.
auch
Helfferich, Die britische Handelseifersucht. Als Deutschland den Rückversicherungsvertrag
mit Russland nicht erneuert, kommt es 1892 zu einer französisch-
russischen Militärkonvention, "in der das gründliche und
sofortige Zusammenwirken der Heere Frankreichs und Russlands im Falle
eines Krieges gegen Deutschland vereinbart wird" (
Schultze-Rhonhof, S.46), und 1894 zum französisch-russischen Zweibund.
Nach Russlands Niederlage gegen Japan im russisch- japanischen Krieg
1904/05 wendet sich diese Großmacht verstärkt wieder dem Balkan zu in
der Hoffnung, aus dem Niedergang der Osmanen für sich selbst Vorteile
ziehen zu können.
1902 bereinigen Italien und Frankreich ihre Kolonialgegensätze
(Marokko [frz.] gegen Tripolis [ital.] vgl.
Karte), was zu einer nach außen hin noch
nicht deutlich sichtbaren Aufweichung des Dreibunds führt. Italien beansprucht
außerdem Gebiete von Österreich- Ungarn (
"Irredenta",
vgl.
Konfliktherde). 1904 bereinigen
Großbritannien und Frankreich ihre kolonialen Gegensätze in Afrika (1898
Faschodakrise. Faschoda liegt im Sudan, vgl.
Karte
und hier) und praktizieren die Entente cordiale, die 1907
nach Bereinigung des britisch-russischen Gegensatzes in Asien (Persien,
Afghanistan, Tibet, vgl.
Karte
Kolonialreiche) zur
Triple-Entente zwischen Frankreich, England und Russland erweitert
wird. So kommt es zu einer zum Teil selbst verschuldeten Isolierung
Deutschlands, das sich nur noch auf Österreich als zuverlässigen
Bündnispartner stützen kann.
Die Zuspitzung der
Gegensätze in Europa vgl.
Konfliktherde
(Zerfall des Osmanenreiches (
Karte) ->
Bosnische
Annexionskrise 1908 vgl.
Annexion,
Tripoliskrieg 1911,
Balkankriege 1912/13)
und der Welt (
Erste Marokkokrise 1905/06
und
Zweite Marokkokrise 1911, usw.) und die damit wachsenden
Gegensätze zwischen den europäischen Bündnissystemen (z.B. massives
Wettrüsten) münden 1914 in den
Ersten Weltkrieg, während im
Windschatten dieser Entwicklungen die USA zur weltweit größten
Wirtschaftsmacht mit weltweit zweitgrößter Flotte (
Schultze-Rhonhof, S.24) werden.
Aus diesen Gegensätzen zwischen den Lagern folgt ein "Wettrüsten
der Landstreitkräfte auf dem Kontinent. Von 1905 bis 1914 vermehren
-
Russland sein Heer
um etwa 430.000 Soldaten auf 1,640 Millionen Mann,
-
Frankreich um etwa
235.000 Soldaten auf 0,919 Millionen Mann
-
Deutschland um
193.000 Soldaten auf 0,760 Millionen Mann und
-
Österreich um
96.000 Soldaten auf 0,490 Millionen Mann. (
ebenda, S.54)
Unmittelbar vor dem Kriege kam auf je eine Million
Einwohner eine Friedensstärke der Armee von rund 20 000 Mann in Frankreich, von nur 12 300 Mann in
Deutschland, Die Ausgaben für Heer und Flotte waren vor dem Krieg, auf den Kopf der Bevölkerung gerechnet,
in Frankreich und England bedeutend größer als in Deutschland. (Karl
Helfferich: Der Weltkrieg. Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs,
Berlin 1919, S. 58)
Die Stärke der
deutschen Flotte beträgt etwa 60% der britischen, Deutschland und USA
rüsten von 1901 an bis zum Ersten Weltkrieg von je 17 großen
Schlachtschiffen auf etwa 45 in beiden Ländern, Großbritannien von 43
großen Schlachtschiffen 1901 auf 85 bis zum Ersten Weltkrieg. (
ebenda, S.24)
Aufgabenvorschläge
Außenpolitik

Arbeitsblatt
Bündnissysteme Kaiserreich
Lade das Arbeitsblatt herunter und trage mit Hilfe der Abschnitte
2b und 2c die Verträge in die Schemata ein.
Blau: Verträge mit Deutschland; entsprechende Staaten bitte blau färben.
Rot: Verträge ohne Deutschland; entsprechende Staaten bitte rot färben.
- Erkläre die Ziele der
Außenpolitik Bismarcks.
- Was hat sich unter
Bismarcks Nachfolgern geändert? Warum?
-
Konfliktherde vor dem Ersten Weltkrieg
Kopiere die Karte nach Word und beschrifte sie mit Hilfe der Legenden in
der Word- Zeichenleiste und der Links in der Karte (Blaue Punkte
anklicken).
- Aufgabe zum Flottenbau in
der rechten Spalte hier.
|
Nach
oben
| Aufgabenvorschläge
zum Stand der Rüstungen vor dem Ersten Weltkrieg
Der britische
Außenminister Sir Edward Grey am 22. März
1915 im britischen Unterhaus:
"Wir wissen jetzt, daß die deutsche Regierung für den Krieg Vorbereitungen getroffen hat,
wie sie nur ein Volk, das den Krieg beabsichtigt, treffen kann."
(Aus: Karl Helfferich: Der Weltkrieg. Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs,
Berlin 1919, S. 55)
Der britische Schatzkanzler Lloyd George in einer Rede in der Queens Hall am 28. Juli 1908:
"Betrachten Sie Deutschlands Lage! Für Deutschland ist sein Heer, was für uns die Flotte
ist: seine einzige Verteidigung gegen eine Invasion. Deutschland hat keinen
Zwei -Mächte -Standard geschaffen, Deutschland mag ein stärkeres Heer haben als Frankreich, als
Rußland, als Italien, als Österreich; aber es steht zwischen zwei Großmächten,
die zusammen eine weit größere Truppenzahl aufstellen können, als Deutschland sie hat.
Vergessen Sie das nicht, wenn Sie sich wundern, warum Deutschland Allianzen und Ententen
fürchtet und gewisse geheimnisvolle Machenschaften, die in der Presse durchscheinen . . .
Denken Sie sich, wir ständen hier vor einer Kombination, die uns der Invasion preisgäbe,
denken Sie sich, Deutschland und Frankreich oder Deutschland und Rußland oder
Deutschland und Österreich hätten Flotten, die kombiniert stärker wären als die unsrige,
wären wir nicht erschreckt? Würden wir nicht rüsten? — Selbstverständlich
würden wir rüsten!"
(Aus: Karl Helfferich: Der Weltkrieg. Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs,
Berlin 1919, S. 55f.)
Aufgabe:
Setze dich mit der Meinung der beiden britischen Staatsmänner
auseinander und erläutere mit Hilfe der Zahlenangaben im
Basiswissen- Text
Stand der Rüstungen
vor dem Ersten Weltkrieg, auf welche Rüstungstatsachen sich die
beiden beziehen. Du solltest das
deutsche Bündnissystem unter
Bismarcks Nachfolgern kennen.
Der Standpunkt Sir Edward Greys wird nach dem Ersten Weltkrieg zur
Grundlage für den
Kriegsschuld-
Artikel 231 im
Versailler Vertrag, der Deutschland und seinen Verbündeten die
Alleinschuld am Ersten Weltkrieg gibt.
|
Nach
oben
|

Titelblatt
Ilustrirte Zeitung
Nr. 3195
14. Januar 1904
Für das Selbstverständnis des Kaiserreichs aufschlussreiches Bild
Anklicken für Vergrößerung

Kaiser Wilhelm II.
Ilustrirte Zeitung
Nr. 3107,
15. Januar 1903

Kaiser Wilhelm in Rom. Die Rückkehr
des Kaisers und des Kronprinzen vom Vatikan
Ilustrirte Zeitung
Nr. 3124,
14. Mai 1903
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Bismarck und Moltke
Hermenbüsten im deutschen reichstagsgebäude. Modelliert von Prof.
Wilhelm von Ruemann
Illustrirte Zeitung
Nr. 3121,
23. April 1903
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Von unserer Kriegsflotte: Neues
Flusskanonenboot in Ostasien. Nach den Plänen gezeichnet von Willy
Stöwer
Ilustrirte Zeitung
Nr. 3120,
16. April 1903
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Das Reiterfest des preußischen 1. Garde- Ulanenregiments in Potsdam zu
Ehren des Generalstabschefs Graf von Schlieffen: Die Offiziersquadrille.
Ilustrirte Zeitung
Nr. 3120,
16. April 1903
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Bilduntertitel:
"Du, der Lehmann ist Fähnrich geworden!" - "Sieh mal an, und sein
Vater lief noch als Landgerichtsdirektor rum."
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Aus: Der bunte Rock, Album von E. Thoeny, 1907?

"Wer will unter die Soldaten." Deutscher Wandfries im Verlage
von Breitkopf & Härtel in Leipzig.
Ilustrirte Zeitung
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Text zum Lied
"Wer will unter die Soldaten."
altearmee.de

Melodie zum Lied
"Wer will unter die Soldaten."
ingeb.org

Blankenstein mit der Wiedeschen Papierfabrik in Rosental
Von der neuem thüringischen Eisenbahn Triptis-Lobenstein-Marxgrün
Ilustrirte Zeitung
Anklicken für Vergrößerung

Feierabend in Dortmund
Ilustrirte Zeitung
Anklicken für Vergrößerung

Verkauf von gekochtem Fleisch auf dem
Zentralviehhof an arme Leute
Ilustrirte Zeitung
Anklicken für Vergrößerung
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Arbeitsmittel
Internet- Klassenzimmer

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Imperialismus
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Revolution von 1848

Kulturepochen: Wende zum 20.
Jahrhundert

Kulturseite Realismus

Kulturepochen: Expressionismus
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Suche in 2 Lexika. Empfehlung: Zuerst nur Titelsuche
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Gesamtdarstellungen

Das
Kaiserreich
Lebendiges Virtuelles Museum Online. Multimedial.
dhm.de
Preußen 1871 - 1918 - Eine Chronologie
preussen-chronik.de

Das
19. Jahrhundert I
Informationen
zur politischen Bildung, Heft 163, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt
werden.
bpb.de

Das
19. Jahrhundert II
Schwerpunkt
Industrialisierung und Soziale Frage in Europa. Informationen zur
politischen Bildung, Heft 164, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt
werden.
bpb.de
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Gesellschaft
im Kaiserreich

Das preußische Beamtentum
preussen-chronik.de

Militärstaat Preußen - Das preußische Militär: Ein Staat im Staate?
preussen-chronik.de

16. Oktober 1906: Wer Uniform trägt, siegt - Der Hauptmann von
Köpenick
preussen-chronik.de

Bürger - Staat - Heer
in: Das 19. Jahrhundert
bpb.de

Preußens ständische Gesellschaft: König - Junker - Bürger - Volk
Ein historischer Längsschnitt
preussen-chronik.de
Zur Arbeiterschaft vgl. die
Lernumgebung Industrialisierung
Die deutsche Frauenbewegung
dhm.de

Oktober 1908 - In Preußen dürfen endlich auch Frauen studieren
preussen-chronik.de
Antisemitismus
dhm.de
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| Buchtipps


Heinrich Mann: Der Untertan
buecher.de

Heinrich Mann: Der Untertan
dhm.de

Carl
Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick
buecher.de

Carl
Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick
Dieter Wunderlich Buch- und Filmtipps; mit Lebenslauf des
historischen Wilhelm Voigt, der Vorlage für die Hauptfigur des
Stücks.
dieterwunderlich.de


Theodor
Fontane: Effi Briest

Theodor
Fontane: Effi Briest - Literatur recherchiert
 
Gerd
Schultze-Rhonhof: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte
Der Autor fragt nach dem internationalen Zusammenhang, in dem
die deutsche Politik vom Kaiserreich bis zu Hitler steht, und kommt
daher zu der Schlussfolgerung, dass der Krieg viele Väter hatte.
Hinsichtlich der Bewertung der Außenpolitik Hitlers vertritt er
eine Minderheitenposition.
buecher.de
Karl Helfferich,
Der Weltkrieg, Band I: Die Vorgeschichte des Weltkrieges
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
Erscheinungsjahr 1919.
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com
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Formierung
politischer Interessen: a - Parteien
Konservative
Parteien

Freikonservative (1866 Loslösung von Altkonservativen) = Deutsche
Reichspartei
de.wikipedia.org

Deutschkonservative
Partei 1876
de.wikipedia.org
Bismarck und die Konservativen: Blick auf ein schwieriges Verhältnis.
jf-archiv.de
Katholizismus

Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)
de.wikipedia.org
Liberale Parteien

Schaubild Liberalismus
udo-leuschner.de

Deutsche Fortschrittspartei 1861
de.wikipedia.org

1866 Nationalliberale Partei
de.wikipedia.org

Liberale Vereinigung (Sezession) 1880
de.wikipedia.org

Deutsche Freisinnige Partei 1884
de.wikipedia.org

Fortschrittliche Volkspartei 1910
de.wikipedia.org
Preußischer Verfassungskonflikt und Indemnitätsvorlage
biologie.de
Sozialismus

Sozialdemokratie
siehe "revolutionärer und reformerischer Sozialismus" unter
"Versuche
zur Lösung der Sozialen Frage" (Lernumgebung Industrialisierung)

Sozialdemokratie
de.wikipedia.org
Wahlergebnisse im Kaiserreich
Wahlen
im Kaiserreich
PDF- Datei
Tabelle auf Seite 2!
bundestag.de
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Aufgabenvorschläge
Parteien

Arbeitsblatt
Parteien (Teil 1 und Teil 2. Ausführliche Fassung)
Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der
Links unter
Formierung
politischer Interessen a - Parteien aus.
Eventuell arbeitsteilig vorgehen.
- Wenn
du die politischen Strömungen Konservatismus, politischer
Katholizismus, Liberalismus und Sozialismus
nicht mehr kennst, erkundige dich unter
"Begriffe".
- Bei
der Spaltung der Liberalen 1866 als Folge von Bismarcks
Politik spielt die "Indemnitätsvorlage" im
Zusammenhang mit dem "Preußischen Verfassungskonflikt"
eine Rolle. Notiere mit Hilfe des
Links,
was man darunter versteht, und erläutere den Zusammenhang.
- Über
Bismarcks Politik spalteten sich auch die Konservative. Notiere
aus dem Link
"Bismarck
und die Konservativen: Blick auf ein schwieriges Verhältnis",
was man unter Bismarcks Realpolitik versteht, gegen
welche Prinzipien sie sie richtete und weshalb sie zum Bruch
mit den Altkonservativen führte.
- Mache
Notizen zu den
Wahlergebnissen
im Kaiserreich und diskutiere:
a
Welche Tendenzen sind bei den einzelnen Parteien festzustellen?
b
Wie sind diese zu erklären?
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Formierung
politischer Interessen: b - Verbände

Bund
der Landwirte (BdL)
de.wikipedia.org

Centralverband Deutscher Industrieller
de.wikipedia.org

Alldeutscher Verband
de.wikipedia.org

Deutscher Flottenverein
de.wikipedia.org
Vgl. unten unter "Ereignisse":
Flottenbau

Postkarte Deutscher Flottenverein
dhm.de
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Antisemitismus

Antisemitismus
dhm.de
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Kulturkampf
Kulturkampf
dhm.de
Syllabus Errorum
Liste von 80 Aussagen, die von Papst Pius IX. 1864 als falsch verurteilt
wurden
heiligenlexikon.de
Unfehlbarkeitsdogma und 1. Vatikanisches Konzil 1870
heiligenlexikon.de
Antimodernisteneid
von 1910 (kein Druckfehler!)
payer.de
Index Librorum Prohibitorum
Verzeichnis verbotener Bücher, 1967 (kein Druckfehler!) abgeschafft.
de.wikipedia.org
Aufgabenvorschläge
zum Kulturkampf
- Kläre mit Blick auf die
Menschenrechte das Verhältnis von Staat und Religion.

Arbeitsblatt Kulturkampf
a)
Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe des
Links "Kulturkampf"
aus.
b)
Handelt Bismarck aus aufklärerischer Überzeugung? Erläutere
seine Motive.
c)
Streiche auf dem Arbeitsblatt diejenigen Maßnahmen Bismarcks in
verschiedenen Farben an, die Du unter dem Gesichtspunkt der
Trennung von Staat und Religion für gerechtfertigt bzw. nicht
gerechtfertigt betrachtest.
d)
Erläutere die Ziele und Reaktionen der katholischen Kirche.
e)
Diskutiere: Welche Gründe veranlassten Bismarck dazu, den
Kulturkampf einzustellen?
f)
Diskutiere: Gab es Gewinner bzw. Verlierer des Kulturkampfs?
g)
Führte Bismarck einen Kampf gegen die Religionsfreiheit?
- Die katholische Kirche
zur Zeit Bismarcks und des Kaiserreichs

Arbeitsblatt Katholische Kirche zur Zeit Bismarcks und des
Kaiserreichs
a)
Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der Links
Syllabus Errorum,
Unfehlbarkeitsdogma,
Antimodernisteneid und
Index
Librorum Prohibitorum aus.
b)
Erläutere die einzelnen Punkte und erkläre, weshalb die (National)liberalen
beim Kulturkampf Bismarck unterstützten.
|
| Buchtipp

Wilhelm Busch: Die fromme
Helene (1872)
Geschrieben vor dem Hintergrund des Kulturkampfs
gutenberg.spiegel.de
|
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Ereignisse
Innenpolitik
Proklamation des Deutschen Reiches in Versailles
Weitere Links schlüsseln das Kaiserreich auf. Alles
da, ganz hervorragend!
Von Preussenchronik.de.

Die Kaiserproklamation im Spiegelsaal von Versailles
Gemälde von Anton von Werner größerfür den Beamer
www2.tu-berlin.de
Sozialistengesetz
de.wikipedia.org
Der
Reichstag und die "Hottentottenwahl" von 1907
dhm.de
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Flottenbau

Die Flottenfrage
In: Die Vorgeschichte des Weltkrieges
Von Karl Helfferich, Band I, S. 50-55
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com
Flottenbau
dhm.de
Flottengesetze
dhm.de
Schlachtflottenbau
de.wikipedia.org
Sammlungspoplitik
de.wikipedia.org
Vgl. auch oben sogenannte
"Hottentottenwahl"
und unten
Nationalismus im
Kaiserreich
| Aufgabenvorschlag
zum Flottenbau
Erstelle
mit Hilfe der
eine
Präsentation Deiner Wahl (Wandzeitung, Plakat, Powerpoint-
Präsentation, ...) zum Thema "Der Flottenbau als Beispiel für
konservative Sammlungspolitik und Massenmobilisierung im
Kaiserreich".
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Außenpolitik
Die britische Handelseifersucht
In: Karl Helfferich: Der Weltkrieg, Band : Die Vorgeschichte des Weltkrieges,
Berlin 1919, S. 43-49
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung
von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com
Russisch- Türkischer Krieg (Russisch- Osmanischer Krieg) 1877/78
de.wikipedia.org
Erste Marokko- Krise 1905/06
de.wikipedia.org
Bosnische Annexionskrise 1908
lexikon.freenet.de

Die bosnische Krisis
In: Karl Helfferich: Der Weltkrieg, Band : Die Vorgeschichte des Weltkrieges, Berlin 1919,
S. 66-72
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
PDF- Datei 10MB
stahlgewitter.wordpress.com
Der Tripoliskrieg
In: Karl Helfferich: Der Weltkrieg, Band : Die Vorgeschichte des Weltkrieges, Berlin 1919,
S. 91-94
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com
Zweite Marokko- Krise 1911
de.wikipedia.org

Die Marokkokrisis von 1911
In: Karl Helfferich: Der Weltkrieg, Band : Die Vorgeschichte des Weltkrieges, Berlin 1919,
S. 77-87
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com
Erster und zweiter Balkankrieg 1912/13
de.wikipedia.org

Die beiden Balkankriege
In: Karl Helfferich: Der Weltkrieg, Band : Die Vorgeschichte des Weltkrieges, Berlin 1919,
S. 95-112
Das Buch versucht die im Versailler Vertrag festgeschriebene Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu widerlegen.
PDF- Datei 10 MB
stahlgewitter.wordpress.com

Liste der Kriege und Schlachten im 19. Jahrhundert
de.wikipedia.org
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Nationalismus

Nationalismus - Ein historischer Längsschnitt
lbsneu.schule-bw.de
Der Nationalismus im Kaiserreich und im Zeitalter des Imperialismus
lbsneu.schule-bw.de
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Speziellere Themen
Otto-von-Bismarck-Stiftung
Bismarck-Ausstellung mit
Lebenslauf Bismarcks und Kurztexten zu seiner Zeit. Bilder.
bismarck-stiftung.de

Die wilhelminische Gesellschaft
dhm.de

Schätze der Welt _ Berliner Museumsinsel
Zentrum deutscher Kulturpolitik seit dem Kaiserreich mit
Pergamonaltar und Ischtartor. Bald ein deutscher Louvre?
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Türkei / Osmanen
Lernumgebung
"Reformsultane und Ende des Osmanischen
Reiches"
Vgl. insbesondere die Abschnitte
Die wirtschaftliche Durchdringung des Osmanenreiches durch die europäischen Staaten,
Deutscher militärischer Einfluss,
Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg
Völkermord an den Armeniern
Russisch- Türkischer Krieg (Russisch- Osmanischer Krieg) 1877/78
de.wikipedia.org
Berliner Kongress 1878
de.wikipedia.org

Türkei
Geschichte
der modernen Türkei mit Geschichte des Osmanischen Reiches. Informationen
zur politischen Bildung, Heft 256, bpb.
Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de
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England

Viktorianisches Zeitalter
Ein Blick nach England im 19. Jh. Von Planet-Wissen.
planet-wissen.de
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