Nationalsozialismus
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Kartenraum

 
Karte Verträge und Vertragsbrüche in der Außenpolitik Hitlers
bpb.de

 
1938 Zerschlagung der Tschechoslowakei 
Das Ergebnis des Münchner Abkommens 1938 und die Zerschlagung der Tschecoslowakei
zum.de

 
Sudetendeutsche Gebiete in der Tschechoslowakei 1938
sudetengermans.freeyellow.com

 
Deutsches Reich 1939
de.wikipedia.org


Hitler- Stalin- Pakt: Geheimes Zusatzprotokoll
econlog.econlib.org

 
1939 Polen vor der Besetzung 
upload.wikimedia.org

 
1939 Polen: Besetzung und Teilung durch deutsche und sowjetische Truppen
upload.wikimedia.org


Interaktive Karte mit Konzentrations- und Vernichtungslagern
Einfachstes Englisch
fcit.coedu.usf.edu


Kartenmaterial zum Holocaust / A Teacher`s Guide to the Holocaust
Wahlweise kolorierte und Umrisskarten
fcit.coedu.usf.ed


Kartenreihe Deutschland vom 19. Jahrhundert (Rheinbund) bis zur Gegenwart
zum.de


Aufstieg des Faschismus und autoritärer Regime in Europa in der Zwischenkriegszeit
Untere Karte, animiertes GIF
users.erols.com


Wege und Aktionsräume der Einsatzgruppen in der Sowjetunion
Dokumentation Obersalzberg, vgl. Link rechts unter "Übersichten"
ifz-muenchen.de


Das nationalsozialistische Lagersystem in Europa
Dokumentation Obersalzberg, vgl. Link rechts unter "Übersichten"
ifz-muenchen.de

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Interaktive Verfassung


Interaktive Verfassung der Weimarer Republik
Material Geschichtszentrum

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Naziideologie in Bildern und Texten

"Führer befiehl, wir folgen!" (Führerprinzip und Antiparlamentarismus)

"Die junge Bewegung ist ihrem Wesen und ihrer inneren Organisation nach antiparlamentarisch, d.h. sie lehnt im allgemeinen wie in ihrem eigenen inneren Aufbau ein Prinzip der Majoritätsbestimmung ab, in dem der Führer nur zum Vollstrecker des Willens und der Meinung anderer degradiert wird. Die Bewegung vertritt im kleinsten wie im größten den Grundsatz der unbedingten Führerautorität, gepaart mit höchster Verantwortung."
(Hitler: Mein Kampf, S. 378, München 641. - 643. Auflage, 1941)


Reichsparteitag 1934 Luitpoldarena
csu-lichtenhof.de


Werbeplakat für die Hitlerjugend
Quelle: DHM
dhm.de


Werbeplakat für die Hitlerjugend
Quelle: DHM
dhm.de


Propagandapostkarte
Quelle: DHM
dhm.de

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"Volksgemeinschaft"


BDM
Quelle: 1938. NS-Herrschaft in Österreich. Ausstellung
doew.at


Hitlerjugend
Quelle: 1938. NS-Herrschaft in Österreich. Ausstellung
doew.at


Volksgemeinschaft
ibrary.flawlesslogic.com


Propagandaplakat
Quelle: DHM
dhm.de


SA-Mann Brand
dhm.de


SS
axishistory.com

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"Arier"


"Kameradschaft" 
von Josef Thorak

Quelle: DHM
dhm.de


Skulptur von Arno Breker
Anknüpfung auch für Germanenkult
ancient-astronomy.dk


Familie, Mann, Frau, Kinder
Auch Blubo
ancient-astronomy.dk

"Was wir heute an menschlicher Kultur, an Ergebnissen von Kunst, Wissenschaft und Technik vor uns sehen, ist nahezu ausschließlich schöpferisches Produkt des Ariers. Gerade diese Tatsache aber lässt den nicht unbegründeten Rückschluss zu, dass er allein der Begründer höheren Menschentums überhaupt war, mithin den Urtyp dessen darstellt, was wir unter dem Worte `Mensch` verstehen. Er ist der Prometheus der Menschheit, aus dessen lichter Stirne der göttliche Funke des Genies zu allen Zeiten hervorsprang, immer von neuem jenes Feuer entzündend, das als Erkenntnis die Nacht der schweigenden Geheimnisse aufhellte und den Menschen so zum Beherrscher der anderen Wesen dieser Erde emporsteigen ließ."
(Hitler: Mein Kampf, S. 316)

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"Kulturbringer" Arier

"Würde man die Menschheit in drei Arten einteilen: in Kulturbegründer, Kulturträger und Kulturzerstörer, dann käme als Vertreter der ersten wohl nur der Arier in Frage. Von ihm stammen die Fundamente und Mauern aller menschlichen Schöpfungen, und nur die äußere Form und Farbe ist bedingt durch die jeweiligen Charakterzüge der einzelnen Völker. Er liefert die gewaltigen Bausteine und Pläne zu allem menschlichen Fortschritt, und nur die Ausführung entspricht der Wesensart der jeweiligen Rassen."
(Hitler: Mein Kampf, S. 318)

"Den gewaltigsten Gegensatz zum Arier bildet der Jude."
(Hitler: Mein Kampf, S. 329)


Germanische Siedlung von Klein Köris
Das Germanendorf bei Klein Köris bestand vom 2.-5. Jahrhundert nach Chr.
brandenburg-abc.de

Zum Vergleich


Zikkurat und Stadt von Babylon im 6. Jh. vor Chr. im Modell
wabau.kww.bauing.tu-darmstadt.de



Pyramiden von Gizeh
um 2500 vor Chr.
Quelle: Simsim-Reisen
simsim-reisen.de

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Antisemitismus / Rassismus


Postkarte 
zur Ausstellung "Der ewige Jude"

Quelle: DHM
dhm.de


"Rassenschande". 
Plakat für die Zeitschrift "Der Stürmer"

Quelle: DHM
dhm.de


"Entartete Musik" 
Broschüre zur Ausstellung Hans Severus Ziegler

Quelle: DHM
dhm.de


Kinder in Auschwitz

Photographie 1945?
dhm.de

Vergleiche den Basisiswissentext


Antisemitismus und rassische Verfolgung

"Entsprechend den Schlusszielen des jüdischen Kampfes, die sich nicht nur in der wirtschaftlichen Eroberung der Welt erschöpfen, sondern auch deren politische Unterjochung fordern, teilt der Jude die Organisation seiner marxistischen Weltlehre in zwei Hälften, die, scheinbar voneinander getrennt, in Wahrheit aber ein untrennbares Ganzes bilden: in die politische und die gewerkschaftliche Bewegung."
(Hitler: Mein Kampf, S. 352)


[Der Jude:]
"Wirtschaftlich erschüttert er die Staaten so lange, bis die unrentabel gewordenen sozialen Betriebe entstaatlicht und seiner Finanzkontrolle unterstellt werden.

Politisch verweigert er dem Staate die Mittel zu seiner Selbsterhaltung, zerstört die Grundlagen jeder nationalen Selbstbehauptung und Verteidigung, vernichtet den Glauben an die Führung, schmäht die Geschichte und Vergangenheit und zieht alles wahrhaft Große in die Gosse.

Kulturell verseucht er Kunst, Literatur, Theater, vernarrt das natürliche Empfinden, stürzt alle Begriffe von Schönheit und Erhabenheit, von Edel und Gut und zerrt dafür die Menschen herab in den Bannkreis seiner eigenen niederen Wesensart.

Die Religion wird lächerlich gemacht, Sitte und Moral als überlebt hingestellt, so lange, bis die letzten Stützen eines Volkstums im Kampfe um das Dasein auf dieser Welt gefallen sind. [...]

Nun beginnt die große, letzte Revolution. Indem der Jude die politische Macht erringt, wirft er die wenigen Hüllen, die er noch trägt, von sich. Aus dem demokratischen Volksjuden wird der Blutjude und Völkertyrann. In wenigen Jahren versucht er, die nationalen Träger der Intelligenz auszurotten, und macht die Völker, indem er sie ihrer natürlichen geistigen Führer beraubt, reif zum Sklavenlos einer dauernden Unterjochung.

Das furchtbarste Beispiel dieser Art bildet Russland."

(Hitler: Mein Kampf, S. 358)

Aufgaben:
  1. Oft wird behauptet, die Juden seien Sündenböcke gewesen. Stimmst du dieser Ansicht zu? Oder war es vielleicht Paranoia (Verfolgungswahn)? Oder Neid? Oder etwas anderes?
    Begründe deine Meinung.

  2. Welche weiteren Elemente der nationalsozialistischen Weltanschaung außer dem Antisemitismus erkennst du in diesem Textauszug?

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Völkischer Staat

"Der Trieb der Arterhaltung ist die erste Ursache zur Bildung menschlicher Gemeinschaften. Damit aber ist der Staat ein völkischer Organismus und nicht eine wirtschaftliche Organisation."
Hitler: Mein Kampf, S. 165

"Wir als Arier vermögen uns unter einem Staat also nur den lebendigen Organismus eines Volkstums vorzustellen, der die Erhaltung dieses Volkstums nicht nur sichert, sondern es auch durch Weiterbildung seiner geistigen und ideellen Fähigkeiten zur höchsten Freiheit führt."
Hitler: Mein Kampf, S. 434)

"Nein, es gibt nur ein heiligstes Menschenrecht, und dieses Recht ist zugleich die heiligste Verpflichtung, nämlich: dafür zu sorgen, dass das Blut rein erhalten bleibt, um durch die Bewahrung des besten Menschentums die Möglichkeit einer edleren Entwicklung dieser Wesen zu geben.

Ein völkischer Staat wird damit in erster Linie die Ehe aus dem Niveau einer dauernden Rassenschande herauszuheben haben, um ihr die Weihe jener Institution zu geben, die berufen ist, Ebenbilder des Herrn zu zeugen und nicht Missgeburten zwischen Mensch und Affe."

(Hitler: Mein Kampf, S. 444 f.)

Vergleiche dazu:

 
Nürnberger Rassegesetze 1935
dhm.de

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Nationalismus

"Das Deutsche Reich soll als Staat alle Deutschen umschließen mit der Aufgabe, aus diesem Volke die wertvollsten Bestände an rassischen Urelementen nicht nur zu sammeln und zu erhalten, sondern langsam und sicher zur beherrschenden Stellung emporzuführen."
(Hitler: Mein Kampf, S. 439)

Aufgabe:
  1. Zeige Hitlers Verständnis des Begriffes "Nation".
  2. Versuche eine eigene Definition dieses Begriffes.


Nationalismus


Nationalismus und Nationalsozialismus  
lbsneu.schule-bw.de

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Hitler über die Symbolik der NS-Flagge
(Nationale Sozialisten)

 
NS-Flagge

"Schwarz-Rot-Gold kam an sich nicht in Frage. Auch Schwarz-Weiß-Rot nicht, [...] jedenfalls nicht in der bisher erwähnten Fassung. [...]

Ich selbst hatte unterdessen nach unzähligen Versuchen eine endgültige Form niedergelegt: eine Fahne aus rotem Grundtuch mit einer weißen Scheibe und in deren Mitte ein schwarzes Hakenkreuz. [...] 

Und ein Symbol ist dies wahrlich! Nicht nur, dass durch die einzigen, von uns allen heißgeliebten Farben, die einst dem deutschen Volke so viel Ehre errungen hatten, unsere Ehrfurcht vor der Vergangenheit bezeugt wird, sie war auch die beste Verkörperung des Wollens der Bewegung. Als nationale Sozialisten sehen wir in unserer Flagge unser Programm. Im Rot sehen wir den sozialen Gedanken der Bewegung, im Weiß den nationalistischen, im Hakenkreuz die Mission des Kampfes für den Sieg des arischen Menschen und zugleich mit ihm auch den Sieg des Gedankens der schaffenden Arbeit, die selbst ewig antisemitisch war und antisemitisch sein wird."

(Hitler: Mein Kampf, S. 555ff.)

Aufgaben:
  1. Zeige, welche Symbolik Hitler der NS-Flagge beimisst.

  2. Inwiefern kommt Schwarz-Rot-Gold für Hitler nicht in Frage?

  3. Warum übernimmt er die  Flagge des Kaiserreiches 1:1?

  4. Brauner Sozialismus?


    25-Punkte-Programm der NSDAP vom 24, Februar 1920

    a - Enthält das Parteiprogramm sozialistische Programmpunkte?

    -------------

    "Otto Strasser trat 1925 in die NSDAP ein und baute mit seinem Bruder Gregor Strasser und Joseph Goebbels einen „linken“, d.h. sozialrevolutionären Flügel auf. Die Brüder Strasser beherrschten die Berliner Parteiorganisation und entwickelten ein eigenständiges ideologisches Profil gegenüber dem süddeutschen Parteiflügel um Adolf Hitler. Sie verfochten – zunächst gemeinsam mit Goebbels, dem engen Mitarbeiter Gregor Strassers im Rheinland und in Westfalen – einen antikapitalistischen, sozialrevolutionären Kurs der NSDAP. Dieser unterstützte teilweise die Streiks der sozialdemokratischen Gewerkschaften und trat für eine Anlehnung Deutschlands an die Sowjetunion ein. Trotzdem war der Strasser-Flügel antimarxistisch geprägt." (Quelle Wikipedia)

    "Auf einer Führertagung in Bamberg am 14. Februar 1926 setzte sich Hitler erfolgreich gegen die „nationalbolschewistische“ Fraktion durch und beanspruchte die uneingeschränkte Führerschaft innerhalb der NSDAP für sich." (Quelle Wikipedia)

    "Hitler fand sich [1932] also eingeklemmt zwischen Reichswehr einerseits und dem in Form der SA (mit mittlerweile 2,9 Millionen Mitgliedern!) bewaffneten "linken Flügel" der NSDAP andererseits. Dies umso mehr, als Röhm immer lautstärker über eine "Zweite Revolution" schwadronierte, in der die alten Eliten komplett durch Parteikader ersetzt werden und die SA als "revolutionäres Volksheer" an die Stelle der regulären Reichswehr treten sollte." (Quelle Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

    -----------

    b - Ist es gerechtfertigt, im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus von Sozialismus zu sprechen?

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Sozialdarwinismus

Dass aber diese Welt dereinst noch schwersten Kämpfen um das Dasein der Menschheit ausgesetzt wird, kann niemand bezweifeln. Am Ende siegt ewig nur die Sucht der Selbsterhaltung. Unter ihr schmilzt die sogenannte Humanität als Ausdruck einer Mischung von Dummheit, Feigheit und eingebildetem Besserwissen wie Schnee in der Märzensonne. Im ewigen Kampfe ist die Menschheit groß geworden - im ewigen Frieden geht sie zugrunde.
(Hitler: Mein Kampf, S. 148f.)

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Organisation der NSDAP und Propaganda

Fanatismus und Intoleranz

"Die Zukunft einer Bewegung wird bedingt durch den Fanatismus, ja die Unduldsamkeit, mit der ihre Anhänger sie als die allein richtige vertreten und anderen Gebilden ähnlicher Art gegenüber durchsetzen."
Hitler: Mein Kampf, S. 384

"Politische Parteien sind zu Kompromissen geneigt, Weltanschauungen niemals. Politische Parteien rechnen selbst mit Gegenspielern, Weltanschauungen proklamieren ihre Unfehlbarkeit."
(Hitler: Mein Kampf, S. 507)

Aufgabe:

Was ist nach Hitler der Unterschied zwischen einer "Bewegung" und einer Partei? Nimm Stellung und erläutere.

 

Weltanschauung

"Der Mangel einer großen neugestaltenden Idee bedeutet zu allen Zeiten eine Beschränkung der Kampfkraft. [...]

Das Aufzeigen einer neuen großen Idee ist das Geheimnis des Erfolges der Französischen Revolution gewesen; der Idee verdankt die russische den Sieg, und der Faschismus hat nur durch die Idee die Kraft erhalten, ein Volk in segensreichster Weise einer umfassendsten Neugestaltung zu unterwerfen.

Die bürgerlichen Parteien sind hierzu nicht befähigt."

(Hitler: Mein Kampf)

 

Massenversammlungen und Propaganda

"Überhaupt wurde der ganza Apparat darauf eingestellt, blitzschnelle Entscheidungen treffen zu können. Zu Tagesfragen sollte in Form von Massenversammlungen innerhalb vierundzwanzig Stunden Stellung genommen werden. Die Ankündigung derselben sollte durch Plakate und Flugblätter stattfinden, deren Tendenz nach jenen Gesichtspunkten bestimmt wurde [...]: Wirkung auf die breite Masse, Konzentration auf wenige Punkte, immerwährende Wiederholung derselben, selbstsichere und selbstbewusste Fassung des Textes in den Formen einer apodyktische Behauptung, größte Beharrlichkeit in der Verbreitung und Geduld im Erwarten der Wirkung."
(Hitler: Mein Kampf, S. 401 f.)

"Die Massenversammlung ist auch schon deshalb notwendig, weil in ihr der einzelne, der sich zunächst als werdender Anhänger einer jungen Bewegung vereinsamt fühlt und leicht der Angst verfällt, allein zu sein, zum ersten Mal das Bild einer größeren Gemeinschaft erhält, was bei den meisten Menschen kräftigend und ermutigend wirkt."
(Hitler: Mein Kampf, S. 4535 f.)

Vergleiche hierzu:


Reichsparteitag 1934 Luitpoldarena
csu-lichtenhof.de

"Dagegen waren die nationalsozialistischen Versammlungen allerdings keine "friedlichen" Versammlungen. Da prallten ja die Wogen zweier Weltanschauungen gegeneinander, und sie schlossen nicht mit dem faden Herunterleiern irgendeines patriotischen Liedes, sondern mit dem fanatischen Ausdruck völkischer und nationaler Leidenschaft.

Es war gleich von Beginn an wichtig, in unseren Versammlungen blinde Disziplin einzuführen und die Autorität der Versammlungsleitung unbedingt sicherzustellen. Denn was wir redeten, war nicht das kraftlose Gewäsch eines bürgerlichen "Referenten", sondern war durch Inhalt und Form immer geeignet, den Gegner zur Entgegnung zu reizen! Und Gegner waren in unseren Versammlungen!

(Hitler: Mein Kampf, S. 541)

Man musste "also dafür sorgen, dass jeder Versuch einer Störung schon im Keim unmöglich wurde.

Hierbei kam aber noch Folgendes in Betracht: Jede Versammlung, die ihren Schutz ausschließlich durch die Polizei erhält, diskreditiert die Veranstalter in den Augen der Masse. Versammlungen, deren Abhaltung nur durch die Abstellung eines großen Polizeiaufgebotes garantiert wird, wirken nicht werbend, insofern die Voraussetzung zum Gewinnen der unteren Schichten eines Volkes immer eine ersichtlich vorhandene Kraft ist. [...]

Besonders aus diesem letzteren Grunde musste die junge Partei dafür sorgen, ihre Existenz selbst zu vertreten, sich selbst zu schützen und den gegnerischen Terror selbst zu brechen.

Der Versammlungsschutz wurde aufgebaut:
1. auf einer energischen und psychologisch richtigen Leitung der Versammlung;
2. auf einem organisierten Ordnertrupp."

(Hitler: Mein Kampf, S. 546)

"Zwei Jahre später, als aus der Ordnertruppe schon längst eine viel tausend Mann umfassende Sturmabteilung geworden war, schien es nötig, dieser Wehrorganisation der jungen Weltanschauung noch ein besonderes Symbol des Sieges zu geben: die Standarte."
(Hitler: Mein Kampf, S. 557)

Vergleiche hierzu:


Uniform des SA-Sturms 5 (Gruppe Berlin) im Rang eines Scharführers
dhm.de


SA-Standarte 
(hier der SA-Standarte „Feldherrnhalle“)
de.wikipedia.org


Audio-Info zur SA
mp3-Format
dhm.de

 

Vorbild Sozialdemokratie

"Was dem Marxismus die Millionen von Arbeitern gewonnen hat, das ist weniger die Schreibart marxistischer Kirchenväter als vielmehr die unermüdliche und wahrhaft gewaltige Propagandaarbeit von Zehntausenden unermüdlicher Agitatoren, angefangen vom großen Hetzapostel bis herunter zum kleinen Gewerkschaftsbeamten und zum Vertrauensmann und zum Diskussionsredner; das sind die Hunderttausende von Versammlungen, bei denen, in verqualmter Wirtsstube auf dem Tische stehend, diese Volksredner auf die Massen einhämmerten und so eine fabelhafte Kenntnis dieses Menschenmaterials zu gewinnen wussten, was sie erst recht in die Lage versetzte, die richtigsten Angriffswaffen auf die Burg der öffentlichen Meinung zu wählen. Und das waren weiter die gigantischen Massendemonstrationenen, diese Hunderttausend-Mann-Aufzüge, die dem kleinen, armseligen Menschen die stolze Überzeugung einbrannten, als kleiner Wurm dennoch Glied eines großen Drachens zu sein, unter dessen glühemdem Atem die verhasste bürgerliche Welt dereinst in Feuer und Flammen aufgehen und die proletarische Diktatur den letzten Endsieg feiern werde."
(Hitler: Mein Kampf, S. 529)


Die Organisation der NSDAP
germanhistorydocs.ghi-dc.org


Die Organisation der NSDAP
Ersatzlink
ol.pi-noe.ac.at

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Korporativismus 

Gewerkschaften

"Mit zwanzig Jahren hatte ich unterscheiden gelernt zwischen der Gewerkschaft als Mittel zur Verteidigung allgemeiner sozialer Rechte des Arbeitnehmers und zur Erkämpfung besserer Lebensbedingungen desselben im einzelnen und der Gewerkschaft als Instrument der Partei des politischen Klassenkampfes.

Dass die Sozialdemokratie die enorme Bedeutung der gewerkschaftlichen Bewegung begriff, sicherte ihr das Instrument und damit den Erfolg; dass das Bürgertum dies nicht verstand, kostete es seine politische Stellung. [...]

Dass die Gewerkschaftsbewegung etwa an sich vaterlandsfeindlich sei, ist ein Unsinn und außerdem die Unwahrheit. Richtig ist eher das Gegenteil. Wenn eine gewerkschaftliche Betätigung als Ziel die Besserstellung eines mit zu den Grundpfeilern der Nation gehörenden Standes im Auge hat und durchführt, wirkt sie nicht nur nicht vaterlands- oder staatsfeindlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes national. Hilft sie doch so mit, die sozialen Voraussetzungen zu schaffen, ohne die eine allgemeine nationale Erziehung gar nicht zu denken ist. Sie erwirbt sich höchstes Verdienst, indem sie durch Beseitigung sozialer Krebsschäden sowohl geistigen als aber auch körperlichen Krankheitserregern an den Leib rückt und so zu einer allgemeinen Gesundheit des volkskörpers mit beiträgt. [...]

Solange es unter Arbeitgebern Menschen mit geringem sozialen Verständnis oder gar mangelndem Rechts- und Billigkeitsgefühl gibt, ist es nicht nur das Recht, sondern die Pflicht der von ihnen Angestellten, die doch einen Teil unseres Volkstums bilden, die Interessen der Allgemeinheit gegenüber der Habsucht oder der Unvernunft eines einzelnen zu schützen; denn die Erhaltung von Treu und Glauben in einem Volkskörper ist im Interesse der Nation genau so wie die Erhaltung der Gesundheit des Volkes.

Beides wird durch unwürdige Unternehmer, die sich nicht als Glied der ganzen Volksgemeinschaft fühlen, schwer bedroht. Aus dem üblen Wirken ihrer Habsucht oder Rücksichtslosigkeit erwachsen tiefe Schäden für die Zukunft. [...]

Schon um die Jahrhundertwende hatte die Gewerkschaftsbewegung längst aufgehört, ihrer früheren Aufgabe zu dienen. Von Jahr zu Jahr war sie mehr und mehr in den Bannkreis sozialdemokratischer Politik geraten, um endlich nur noch als Ramme des Klassenkampfes Anwendung zu finden. [...]

(Hitler: Mein Kampf, S.48 ff.)

Aufgabe:
  1. Bestimme anhand dieses Textauszugs aus Hitlers Buch "Mein Kampf" Hitlers Verhältnis zu den sozialdemokratisch dominierten Gewerkschaften seiner Zeit.
  2. Die NSDAP hieß Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. In welchem Verhältnis stehen in diesem Textauszug "Nationalismus" und  "Sozialismus"? Ist der Begriff "Sozialismus" hier angebracht? Oder ist der Begriff "Korporativismus" angemessener? 

 

Nationalsozialistische Gewerkschaft

"Die nationalsozialistische Gewerkschaft ist kein Organ des Klassenkampfes, sondern ein Organ der Berufsvertretung. Der nationalsozialistische Staat kennt keine "Klassen", sondern in politischer Hinsicht nur Bürger mit vollständig gleichen Rechten und demgemäß auch gleichen allgemeinen Pflichten und daneben Staatsangehörige, die in staatspolitischer Hinsicht aber vollständig rechtlos sind. [...]

Nicht die Gewerkschaft ist "klassenkämpferisch", sondern der Marxismus hat aus ihr ein Instrument für seinen Klassenkampf gemacht. [...]

Die nationalsozialistische Gewerkschaft hat demgegenüber durch die organisatorische Zusammenfassung bestimmter Gruppen von Teilnehmern am nationalen Wirtschaftsprozess die Sicherheit der nationalen Wirtschaft selbst zu erhöhen und deren Kraft zu stärken durch korrigierende Beseitigung all jener Missstände, die in ihren letzten Folgeerscheinungen auf den nationalen Volkskörper destruktiv einwirken, die lebendige Kraft der Volklsgemeinschaft, damit aber auch die des Staates schädigen und nicht zuletzt der Wirtschaft selbst zum Unheil und Verderben gereichen. [...]

Der nationalsozialistische Arbeitnehmer muss wissen, dass die Blüte der nationalen Wirtschaft sein eigenes materielles Glück bedeutet.


Der nationalsozialistische Arbeitgeber muss wissen, dass das Glück und die Zufriedenheit seiner Arbeitgeber die Voraussetzung für die Existenz und Entwicklung seiner eigenen wirtschaftlichen Größe ist.

Nationalsozialistische Arneitnehmer und nationalsozialistische Arbeitgeber sind beide Beauftragte und Sachwalter der gesamten Volksgemeinschaft. [...]

Was heute durch die Kämpfe von Millionen ausgefochten wird, muss dereinst in Ständekammern und im zentralen Wirtschaftsparlament seine Erledigung finden. Damit toben nicht mehr Unternehmertum und Arbeiter im Lohn- und Tarifkampf gegeneinander, die wirtschaftliche Existenz beider beschädigend, sondern lösen diese Probleme gemeinsam an höherer Stelle, der über allem stets das Wohl der Volksgesamtheit und des Staates in leuchtenden Lettern vorschweben muss. [...]

Die Aufgabe der nationalsozialistischen Gewerkschaft ist die Erziehung und die Vorbereitung zu diesem Ziele selbst, das dann heißt: Gemeinsame Arbeit aller an der Erhaltung und Sicherung unseres Volkes und seines Staates, entsprechend der dem einzelnen angeborenen und durch die Volksgemeinschaft zur Ausbildung gebrachten Fähigkeiten und Kräfte."

(Hitler: Mein Kampf, S.674 ff.)

Aufgabe:

Entsprach die DAF (Deutsche Arbeitsfront) diesen Vorstellungen? Begründe Deine Meinung.


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Lebensraum im Osten

"Allerdings, eine solche Bodenpolitik kann nicht etwa in Kamerun ihre Erfüllung finden, sondern heute fast ausschließlich nur mehr in Europa. Man muss sich damit kühl und nüchtern auf den Standpunkt stellen, dass es sicher nicht Absicht des Himmels sein kann, dem einen Volke fünfzigmal so viel an Grund und Boden auf dieser Welt zu geben als dem anderen. Man darf in diesem Falle sich nicht durch politische Grenzen von den Grenzen des ewigen Rechtes abbringen lassen. Wenn diese Erde wirklich für alle Raum zum Leben hat, dann möge man uns also den uns zum Leben notwendigen Boden geben.

Man wird das freilich nicht gerne tun. Dann jedoch tritt das Recht der Selbsterhaltung in seine wirkung: und was der Güte verweigert wird, hat eben die Faust sich zu nehmen. [...]

Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im Großen und Ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen, dann musste sich das neue Reich wieder auf der Straße der einstigen Ordensritter in Marsch setzen, um mit dem deutschen Schwert dem deutschen Pflug die Scholle, der Nation aber das tägliche Brot zu geben."

(Hitler: Mein Kampf, S. 152ff.)

"Damit ziehen wir Nationalsozialisten bewusst einen Strich unter die außenpolitische Richtung unserer Vorkriegszeit. Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wir schließen endlich ab die Kolonial- und Handelspolitik der Vorkriegszeit und gehen über zur Bodenpolitik der Zukunft."
(Hitler: Mein Kampf, S. 742)

Vergleiche hierzu:


Außenpolitik bis 1939


Basiswissen Zweiter Weltkrieg

Aufgabe:
Entsprach Hitlers Außenpolitik der Konzeption vom "Lebensraum im Osten"? Begründe deine Meinung.

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CD-Tipp


CD-ROM Nationalsozialismus
PDF- Datei
Themen: 
Aufstieg der NSDAP | Machtergreifung | Gleichschaltung | Ideologie | Expansion bis 1939 | Der Zweite Weltkrieg | Verfolgung der Juden | Widerstand | Alltag | Faschismus in Europa | Legenden und Lügen | Radikale Rechte heute
Comenius- Siegel 2005: Sehr gut

Einzellizenz 49,90 € 
Für Schulen über
Kreismedienzentren in Baden- Württemberg  günstig zu haben, siehe medialesson

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Jüdische Geschichte und Kultur


Jüdische Geschichte und Kultur
Hochinteressant nicht nur für die Literatur! Welch ein Verlust!
"
Dieses Projekt entstand über mehrere Schuljahre hinweg im Wahlgrundkurs
"Jüdische Geschichte und Kultur"
des G.-E.-Lessing-Gymnasiums in Döbeln/Sachsen."
judentum-projekt.de/

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Architektur


Modell Kongresshalle
Reichsparteitagsgelände Nürnberg
csu-lichtenhof.de


Geplante Hauptstadt "Germania"
Entwurf von Albert Speer
dataphone.se


Näher: Dom, Triumphbogen und Bahnhof von "Germania"
Entwurf von Albert Speer
dataphone.se

Zum Vergleich


Paris Arc de Triomphe
Luftbild
falcon.jmu.edu


Kolosseum Rom
markaurel.de

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Weitere Quellen


NS-Archiv
Dokumente zum Nationalsozialismus
ns-archiv.de


Kurzer Ausschnitt aus der Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz
Zum Quellentext hinunterscrollen
bpb.de

 
Otto Wels (SPD): Rede zur Begründung der Ablehnung des Ermächtigunsgesetzes
Reichstagssitzung vom 23. März 1933 in der Berliner Krolloper 
Ausführlich
dhm.de


Daniel Jonah Goldhagen: Hitlers willige Vollstrecker
dieterwunderlich.de


Daniel Goldhagen
de.wikipedia.org


Quellenmaterial von Teachsam
teachsam.de

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Personen


Hitler- Biografie
DHM
dhm.de


Hitler als Redner (Trommler)
Mit den einstudierten Gesten, einem Tondokument und Analyse
inidia.de


Paul von Hindenburg
Zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik.
dhm.de


Goebbels
dhm.de

 
Goebbels mit Familie auf Schwanenwerder, 1937
Interessant, wenn man den Film "Der Untergang" gesehen hat
dhm.de


Himmler- Biografie
dhm.de


Biografie Mussolini
dhm.de


Stalin
ZDF. Mythos - Kriegsherr - Tyrann. Texte, Bilder, Videos, ...

zdf.de


Neville Chamberlain
dhm.de

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Bücherecke


Bücher zum Thema 20. Jahrhundert
in der KMG- Schülerbücherei

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Impressum


Impressum

Das Geschichtszentrum ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.

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Inhalt: 

Arbeitsmittel

Roter Kasten
Roter Kasten

Basiswissen
Basiswissen
Der Nationalsozialismus in der (deutschen) Geschichte   
Ideologie
 
Machtergreifung
 
Gleichschaltung
 mit Aufgabenvorschlägen  
Kirchenpolitik
 mit Aufgabenvorschlägen  
Antisemitismus
 
Wirtschaft
  
Außenpolitik bis 1939
 mit Aufgabenvorschlag 
Widerstand
mit Aufgaben zum 20. Juli 1944

Bilanz der Toten infolge nationalsozialistischen Terrors  
Faschismusbegriffe und Faschismustheorien mit Aufgabenvorschlägen  
Linksradikaler Antifaschismus mit Aufgabenvorschlägen  

Linke Spalte

Kartenraum  
Naziideologie in Bildern und Texten
 

- "Führer, befiehl, ..."  
- "Volksgemeinschaft"   
- "Arier"  
- "Kulturbringer" Arier  
- Antisemitiemus / Rassismus  
- Völkischer Staat  

- Nationalismus
- Hitler über die Symbolik der NS-Flagge (Nationale Sozialisten)
- Sozialdarwinismus 
- Organisation der NSDAP und Propaganda
- Korporativismus 
- Lebensraum im Osten
CD-Tipp  
Jüdische Geschichte und Kultur
 
Architektur
 
Weitere Quellen
 
Personen
  
Bücherecke

Impressum


Rechte Spalte

Arbeitsmittel
Verwandte Seiten
Gesamtdarstellungen 
Informationen zur politischen Bildung  

Literaturtipps
Ideologie  
Vom 30. Januar bis zum Ermächtigungsgesetz  
"Gleichschaltung"  
Terror  

Wirtschaft
Außenpolitik  

Literaturtipp 1
Euthanasie
Rassische Verfolgung und Vernichtung/ Holocaust  

Literaturtipp 2
Widerstand  
Filmtipp: Sophie Scholl - Die letzten Tage  

Totalitarismus
Hitler und Mussolini
Weiteres: Zeppelins Flieger 

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Nationalsozialismus und Kommunismus: Zwei totalitäre Systeme im Bildvergleich
Mit Aufgabenstellungen
lbsneu.schule-bw.de

 
Hitler ist eingerahmt - Die erste Regierung Hitler
31. Januar 1933
Material Geschichtszentrum


"Wenn ich rede, träume ich nicht"
Willi Frohwein wurde als Deutscher geboren, katholisch getauft und mit 12 Jahren zum «Halbjuden» erklärt. Dass die Bürokratie in Auschwitz ihn wieder offiziell als Deutschen deklarierte, rettete vermutlich sein Leben.
Ein Interview von
netzeitung.de


Sklaven der Gaskammer. Das jüdische Sonderkommando von Auschwitz
Mit 2 Videos zum Download
akdh.ch


Lernumgebung Zweiter Weltkrieg

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Basiswissen 

Der Nationalsozialismus in der (deutschen) Geschichte

ist weder ein Betriebsunfall in der deutschen Geschichte noch die deutsche Geschichte schlechthin (vgl. dazu folgende Lernumgebungen: Kaiserreich, Imperialismus, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik).

Der Nationalsozialismus steht vielmehr im Zusammenhang mit anderen europäischen Faschismen (vgl. hier), z.B. dem italienischen oder spanischen, - ohne damit seine besondere Destruktivität in Abrede zu stellen - und ist wie diese und wie Hitler selbst ein Produkt der Entwicklungen des 19. Jhs. und des Ersten Weltkriegs (siehe oben). Er ist weder eine Konsequenz des deutschen Nationalcharakters noch gibt es eine Kollektivschuld, vgl. Goldhagenthese.

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Ideologie

Der Nationalsozialismus versteht die Nation als rassisch begründete "Volksgemeinschaft". Der Einzelne habe in dieser aufzugehen nach dem Motto: "Du bist nichts, dein Volk ist alles." Damit wird im Unterschied zum Liberalismus das Individuum entwertet und das Kollektiv verherrlicht. Die Volksgemeinschaft ist auch nicht liberal/ demokratisch organisiert, sondern nach dem "Führerprinzip" aufgebaut, also hierarchisch: "Führer befiehl, wir folgen!" Dem Führer gebührt Gefolgschaft und Gehorsam. Der Parlamentarismus mit seinem pluralistischen Meinungsstreit und seinen Kompromisslösungen wurde abgelehnt, da er der Vorstellung der Nazis von Einheit nicht entsprach.

Die Volksgemeinschaft gibt sich im nationalsozialistischen Alltag gerne militärisch, denn das Militär und der Obrigkeitsstaat des 19. Jhs. sind das eigentliche Vorbild: Alle müssen möglichst organisiert sein, jede Organisation sollte uniformiert sein: die Pimpfe und die Hitlerjugend (siehe auch Bild), der Bund Deutscher Mädels, die SA, die SS, usw. usf.. Uniformen schalten das Individuum aus und betonen Einheit und Gleichheit, eine Abgrenzung auch gegen den marxistischen Klassenkampf. Im Kaiserreich galt das Militär als "Schule der Nation".

Entscheidend ist die rassische Begründung der Volksgemeinschaft. Die deutsche Nation ist die Blutsgemeinschaft der sogenannten "Arier", der Rasse rein erhalten werden muss. Daher bedarf es eines "Ariernachweises", Ehen mit "Juden" werden verboten und bestraft ( Nürnberger Rassegesetze 1935). Dem Arierwahn entspricht also ein rassistischer Antisemitismus. Während vom "Arier" angeblich alles Gute kommt, insbesondere die Kultur ( "Kulturbringer"; kein Wort von den frühen Hochkulturen!), so vom "Juden" angeblich alles Böse, insbesondere Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus und was den Nazis sonst nicht passte. Im Anschluss an die Entwicklung der Biologie im 19. Jh. und an die rassistischen Theorien des Briten H.S. Chamberlains und des Franzosen Gobineau werden die "Juden" also aus Angehörigen einer Religionsgemeinschaft zu einer rassischen, angeblich "minderwertigen" Gruppe.

Der Biologismus der Nazis zeigt sich auch an ihrem Glauben an das "Überleben des Stärkeren", der von einigen verabsolutierten und einseitigen Beobachtungen im Tierreich auf die menschliche Gesellschaft übertragen wird ("Sozialdarwinismus").

Die antiliberale, antisozialistische, antisemitische "Weltanschauung" lässt sich auch mit Hitlers Biografie erklären, der noch im 19. Jh. im Zeitalter des Imperialismus (vgl. Lernumgebung Imperialismus) und nationalistischer Gegensätze im Habsburgerreich (Hitler war bis kurz vor seiner Reichskanzlerschaft Österreicher) und in Europa sozialisiert wurde. Den Antisemitismus lernte er in Wien kennen, von den Aufmärschen der Sozialdemokraten schaute er sich viele Organisationsprinzipien für seine "Bewegung" ab. Hitler war ein Mann des Ersten Weltkriegs, vgl Lernumgebung Erster Weltkrieg.

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Machtergreifung

Hitler und seine Bewegung profitierten von der Weltwirtschaftskrise (vgl. hier unter dem entsprechenden Stichwort) und den antidemokratischen Traditionen, die aus dem Kaiserreich (vgl. hier) überkommen waren. Auch der Versailler Vertrag (vgl. hier unter dem entsprechenden Stichwort) trug zum Aufstieg des Rechtsradikalismus bei. Bei den Wahlen zwischen 1928 und Sommer 1932 gewannen die Nazis stetig Wählerstimmen, jedoch nie die absolute Mehrheit, vgl. hier. Reichspräsident Hindenburg ernannte Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler, nachdem er ihn im August 1932 noch abgelehnt, Industrie und zuletzt auch die  Reichswehr sich aber für ihn eingesetzt hatten, vgl. hier. Es handelte sich um das letzte Präsidialkabinett, die Nationalsozialisten waren in der Minderheit, man glaubt Hitler "eingerahmt" zu haben, ihn kontrollieren zu können.

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Gleichschaltung

Die erste Regierung Hitler verfügte über keine Mehrheit im Reichstag. So strebte Hitler in den für den 5. März angesetzten Wahlen die absolute Mehrheit für die NSDAP an.

Die Wahlen standen im Zeichen des Terrors. Am 27.2.1933 brannte der Reichstag, Plakat siehe hier, der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe wurde dafür verantwortlich gemacht, die Nationalsozialisten wurden ihrerseits verdächtigt die Tat begangen zu haben. Mit der sogenannten "Reichstagsbrandverordnung", einer Notverordnung nach Artikel 48 der Weimarer Verfassung, hob Reichspräsident von Hindenburg eine Reihe von Grundrechten auf, was die Nationalsozialisten zu einer Verhaftungswelle unter Kommunisten - darunter die kommunistischen Reichstagsabgeordneten -, Gewerkschaftsmitgliedern und auch SPD-Mitgliedern sowie zu weiteren Übergriffen benutzte. Dennoch erhielten NSDAP und DNVP nur gemeinsam 51% der Wählerstimmen. (Zu den Parteien vgl. unter dem entsprechenden Stichwort hier.)

Am  21.3.1933 kam es in der Garnisonkirche von Potsdam  ( Tag von Potsdam) zur von Reichspropagandaminister Goebbels (NSDAP) demonstrativ in Szene gesetzten Verbindung von sogenanntem "altem (= konservativem) und neuem (=nationalsozialistischem) Deutschland".

Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 23.3.1933 wurde dann die Gewaltenteilung aufgehoben und die Diktatur begann. Die SPD lehnte das Ermächtigungsgesetz mit folgender Begründung ab: "Nach den Verfolgungen, die die Sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird billigerweise niemand von ihr verlangen oder erwarten können, dass sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht." Die Sozialdemokratie berief sich ausdrücklich auf die Grundsätze der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus.

Das Zentrum stimmte dem Ermächtigungsgesetz zu. Es habe den Gedanken der nationalen Sammlung in der Zeit der Not seit langem vertreten. Das Zentrum ging davon aus, dass eine Nichzustimmung zum sofortigen Parteiverbot und zur Entlassung aller zentrumstreuen Beamten geführt hätte. Es glaubte, sich durch eine Zustimmung noch politische Einflussmöglichkeiten offen halten zu können. Hitler hatte außerdem in seiner Rede zum Ermächtigungsgesetz die Existenz von Reichsrat und Reichstag garantiert, ebenso den Bestand der Länder und die Stellung und Rechte des Reichspräsidenten. Auch die Rechte der Kirchen und deren Stellung zum Staat garantierte er in seiner Erklärung. Dies beindruckte das Zentrum in der von Hitler gewünschten Weise. Da sich auf den Rängen des Reichstags bedrohliche SA befand, hatten viele Abgeordnete auch die Befürchtung, verprügelt zu werden.

Nach dem Ermächtigungsgesetz wurde Deutschland vollends "gleichgeschaltet" und die Diktatur vollendet. Alles, was (und alle die) Hitlers diktatorischer Machtausübung im Wege stehen konnte(n), wurde(n) beseitigt oder kalt gestellt: Die Grundrechte wurden eingeschränkt bzw. aufgehoben.

Die Zusammensetzung der Landtage wurde zunächst den Sitzverhältnissen im Reichstag angepasst (31.3.1933), dann wurden die Länder ganz aufgelöst (7.4.1933) und durch "Reichsstatthalter" ersetzt. Die Parteien wurden entweder verboten ( Kommunisten am 28.2. 1933, SPD am 22. Juni) oder zur Selbstauflösung gezwungen ( bürgerliche Parteien Juni und Juli 1933), so dass nur die NSDAP übrig blieb ("Gesetz gegen die Neubildung von Parteien", 14.7.1933). 

Auch die  mittelständischen Organisationen brachte die NSDAP unter ihre Kontrolle. 

Die Gewerkschaften wurden am 2. Mai 1933 aufgelöst (Näheres hier und hier) und durch die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF) ersetzt, Streikrecht, Betriebsräte und Tarifautonomie wurden aufgehoben. 

Jüdische und nicht loyale Beamte wurden entlassen ("Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums").

Kultur ( Bücherverbrennungen, Entfernung und Vernichtung nicht genehmer Literatur, Filme, Bilder, usw., vgl. auch hier) und Medien ( Zensur) wurden kontrolliert, insbesondere auch Schulen und Universitäten, Film und Theater, usw. Viele Autoren gingen ins Exil oder verstummten. 

Die SA ("Sturmabteilung", braun uniformierte paramilitärische Schlägertruppe, bis 1934: 2,9 Millionen Mitglieder!) wurde vom 30. Juni - 3. Juli 1934  entmachtet, ihr Führer Ernst Röhm und die SA-Führung ermordet, ebenso weitere politische Gegner Hitlers (angebliche Antwort auf sogenannten Röhm-Putsch, "Nacht der langen Messer" bzw. "Massaker von Bad Wiessee"), die SS  ("Schutzstaffel", schwarz uniformiert, berüchtigt durch die Aufsicht über die Vernichtungslager, Führer Heinrich Himmler, Bild) stieg auf Kosten der SA auf. 

Mit Hilfe von SA, SS und Gestapo (Geheime Staatspolizei) wurde systematisch Terror gegen die Gegner des Nationalsozialismus ausgeübt.

Nach Hindenburgs Tod am 2. August 1934 übernimmt Hitler auch das Amt des Reichspräsidenten und damit den Oberbefehl über die Reichswehr, die auf ihn persönlich vereidigt wird. 

Das deutsche Volk wird organisatorisch erfasst ( Hitlerjugend, BDM, ...) und in Uniformen gesteckt, vgl. Volksgemeinschaft.

Im Ergebnis akzeptierte der größere Teil der Bevölkerung zumindest vor dem Zweiten Weltkrieg in den den Jahren nach 1933 die nationalsozialistische Herrschaft. Dazu trugen neben der sichtbaren Überwindung der Weltwirtschaftskrise auch Hitlers außenpolitische Erfolge wesentlich bei.

Aufgabenvorschläge zur Gleichschaltung
  1. Erstelle mit Hilfe des Textes "Gleichschaltung" eine Chronologie der Ereignisse der Gleichschaltung und erläutere die Ereignisse vor der Klasse.

  2. Ermächtigungsgesetz

    a
    Erläutere die Begründung der SPD für die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes.

    b
    Kannst Du die Zustimmung des Zentrums zum Ermächtigungsgesetz nachvollziehen? 

    c
    Wo hat Hitler in seiner Erklärung zum Ermächtigungsgesetz gelogen?

  3. Untersuche die These, dass es sich bei der Herrschaft des Nationalsozialismus um eine "Erziehungsdiktatur" gehandelt habe. 

    Passt der von den Nationalsozialisten gebrauchte Begriff "nationale Revolution" für die Vorgänge?

  4. Zeige an vier Beispielen, wie die Ideologie des Nationalsozialismus bei der Gleichschaltung umgesetzt wurde.

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Kirchenpolitik

Der Versuch eine evangelische Reichskirche zu schaffen scheitert, die nazionalsozialistisch orientierten deutschen Christen bleiben eine Minderheit. Die offen widersetzliche evangelische "Bekennende Kirche" (Pfarrer Martin Niemöller), die den Nationalsozialismus als "Antichristentum" ansieht, wird aber bis zum Beginn des Krieges zerschlagen.

Mit dem Vatikan schließt Hitler am 20. Juli 1933 ein Reichskonkordat, die katholischen Belange sollen gewahrt werden. Das Reich garantiert ausdrücklich die Freiheit des Bekenntnisses und die Ausübung der katholischen Religion und das Recht der katholischen Kirche, ihre Angelegenheiten selbstständig zu ordnen und zu verwalten. Insbesondere werden der katholische Religionsunterricht nach kirchlichen Grundsätzen, die Beibehaltung und Neueinrichtung katholischer Bekenntnisschulen und die katholischen Organisationen und Verbände mit ausschließlich religiösen, rein kulturellen und karitativen Zwecken garantiert. 

Im Gegenzug
leisteten die Bischöfe folgenden Treueid: „Vor Gott und auf die Heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem Deutschen Reich und dem Land [...] Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen." (Artikel 16) 

Artikel 32 untersagte eine Mitgliedschaft oder Tätigkeit von Geistlichen und Ordensleuten in politischen Parteien.

Über die Folgen des Reichskonkordats steht bei Wikipedia zu lesen: 

"Durch den Konkordatsabschluss mit dem Heiligen Stuhl war es den Nationalsozialisten gelungen, viele ihrer Kritiker aus dem politischen Katholizismus vorläufig ruhigzustellen und das verbreitete Misstrauen von Teilen der katholischen Bevölkerung gegen den von ihnen als unchristlich und kirchenfeindlich angesehenen Nationalsozialismus abzuschwächen. [...] Insgesamt wird [...] das Konkordat nicht nur innenpolitisch, sondern auch international zumeist als ein nicht zu unterschätzender Prestigegewinn für Hitler beurteilt. [...] Das Konkordat stellte [...] den bis dahin größten – auch als Form der moralischen Anerkennung hoch anzusiedelnden – Erfolg des nationalsozialistischen Außenpolitik dar.

Die katholischen Verbände erhielten durch das Konkordat eine Atempause, da die Repressionen ihnen gegenüber tatsächlich kurzfristig abflauten. Auch wenn der Kampf der Nationalsozialisten gegen den Verbandskatholizismus schon wenige Wochen nach dem Konkordatsabschluss wieder aufgenommen wurde, schützen die Vereinbarungen des Artikel 31 die Verbände jedoch insofern, als sie zwar durch Druck des Regimes beständig in ihrer Mitgliederzahl schrumpften, jedoch bis zum Ende des Regimes einer vollkommenen Gleichschaltung entgingen und organisatorisch Reste von Eigenständigkeit bewahren konnten. Voraussetzung für die Weiterexistenz war freilich die politische Enthaltsamkeit der Verbände. [...]

Das Abrücken des Vatikans vom politischen Katholizismus führte noch vor der Unterzeichnung des Konkordats zum Ende der katholischen Parteien Zentrum (
5. Juli 1933) und BVP. Das zusätzliche Verbot für den Klerus, sich in Parteien zu engagieren (Artikel 32), nahm dem politischen Katholizismus auch diese letzte Möglichkeit, sich zu äußern." Artikel bei Wikipedia

Vatikan und hoher Klerus finden später keine deutlichen Worte gegen Judenverfolgung und -vernichtung,  wenden sich aber gegen die Euthanasiepolitik ("Vernichtung lebensunwerten Lebens", also in der Sprache der Nationalsozialisten die Ermordung Behinderter) der Nationalsozialisten. Während des Zweiten Weltkrieges unterstützt der Vatikan den Krieg des Nationalsozialismus gegen die Sowjetunion.

Aufgabenvorschläge zur Kirchenpolitik des Nationalsozialismus
  1. Notiere Inhalt und Folgen des Reichskonkordats mit Hilfe des Textes "Kirchenpolitik".

  2. Kritiker des Vatikan werfen diesem vor, durch den Abschluss des Konkordats Hitler international erst hoffähig gemacht und im Innern das NS-Regime stabilisiert zu haben. 

    Andere  Auffassungen verteidigen das Konkordat dagegen als die relativ beste Absicherung, die die Kirche unter den Bedingungen des Jahres 1933 erreichen konnte und die tatsächlich in der Folgezeit kirchenpolitische Maßnahmen des NS-Regimes abzumildern vermochte und die offizielle Benennung ihres Unrechtscharakters erlaubte.

    Untersuche die jeweiligen Argumente und nimm dazu Stellung. War es deiner Meinung nach richtig, das Konkordat abzuschließen?

  3. Weshalb hat der Nationalsozialismus wohl die Kirchen bekämpft? Gab es auch  gemeinsame Interessen zwischen Vatikan und Nationalsozialismus? 

  4. Schon vor der Unterzeichnung des Konkordats war in einem gemeinsamen Hirtenbrief aller deutschen Bischöfe vom Juni 1933 zu lesen: 

    "Wir deutschen Bischöfe sind weit davon entfernt, dieses (des deutschen Volkes) nationale Erwachen zu unterschätzen oder gar zu verhindern. [...] Es fällt [...] uns auch keineswegs schwer, die neue starke Betonung der Autorität im deutschen Staatswesen zu würdigen und uns mit jener Bereitschaft ihr zu unterwerfen, die sich nicht nur als eine natürliche Tugend, sondern wiederum als eine übernatürliche kennzeichnet, weil wir in jeder menschlichen Obrigkeit einen Abglanz der göttlichen Herrschaft und eine Teilnahme an der ewigen Autorität Gottes erblicken ( Röm. 13.1 ff.). [...]  Nach einer Reihe von Bedenken und Forderungen an das Reich versichert der Hirtenbrief: "Wie wollen dem Staat um keinen Preis die Kräfte der Kirche entziehen. (...) Ein abwartendes Beiseitestehen oder gar eine Feindseligkeit der Kirche dem Staate gegenüber müsste Kirche und Staat verhängnisvoll treffen."
    (Zit. nach Deschner, S. 609, gekürzt)

    Wie beurteilst Du diesen Hirtenbrief? Gehe von der Situation der Kirche im Juni 1933 aus. War es pure Taktik?
  5. Hatte die Bekennende Kirche recht mit Ihrer Einschätzung, der Nationalsozialismus sei "Antichristentum"?

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Antisemitismus und rassische Verfolgung

Zur antisemitischen Rasseideologie der Nationalsozialisten siehe linke Spalte oben. Zum kulturellen Verlust vgl. linke Spalte  hier

Im Zuge der Umsetzung des Antisemitismus wurden die Übergriffe gegen die Juden ständig gesteigert. Ziel war die Ausgrenzung der Juden aus allen Gesellschafts- und Lebensbereichen.

Insgesamt wurden im NS-Regime etwa 2.000 antijüdische Gesetze oder Ergänzungsverordnungen erlassen. 

Im Folgenden eine Liste von Maßnahmen bis 1939:

  • 1. April  1933: Boykott jüdischer Geschäfte 
  • 7. April 1933: "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". Beamte "nicht arischer Abstammung" werden in den Ruhestand versetzt.
  • Der "Arierparagraph" wird in der Folge auf andere Berufsgruppen übertragen. Folge war der "legale" Ausschluss von Juden aus dem Öffentlichen Dienst, den Freien Berufen sowie aus Universitäten und Schulen.
  • 10. Mai 1933: Bücherverbrennung. Sie traf auch jüdische Autoren.
  • 22. September 1933: Das Gesetz zur Reichskulturkammer. Die Betätigung von Juden an nichtjüdischen Kultureinrichtungen wird unmöglich.
  • 1935: Nürnberger Gesetze. Eheschließungen sowie den als "Rassenschande" bewerteten außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Nichtjuden und Juden stehen nun unter Strafe. "Volljude" oder "Halbjude" werden von Nichtjuden reechtlich unterschieden.
  • 1938: Alle antijüdischen Bestimmungen des "Altreichs" werden auf Österreich übertragen.
  • Frühsommer 1938: In Berlin werden die Geschäfte jüdischer Inhaber beschmiert. Sie sollen zur Auswanderung gebracht werden.
  • Oktober 1938: Abschiebung von 17.000 als "polnischstämmig" bezeichneten Juden nach Polen
  • Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938: Etwa 100 Juden werden ermordet, Hunderte von Synagogen in Brand gesteckt und Tausende jüdischer Geschäfte und Wohnungen demoliert; rund 30.000 jüdische Männer werden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt und nur wieder freigelassen, wenn ihre Angehörigen eine baldige Ausreise zusichern. Die jüdische Bevölkerung musste eine "Sühneleistung" von zunächst 1 Milliarde Reichsmark zahlen. 
     
    1938 Reichspogromnacht
    Multimedia von wissen.de
  • 12. November 1938: "Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem Wirtschaftsleben". Die uneingeschränkte "Arisierung der Wirtschaft" wird rechtlich möglich. Juden weder  Einzelhandelsgeschäfte und Handwerksbetrieben betreiben noch Waren aller Art verkaufen. Alle jüdischen Kapitalvermögen wurden eingezogen, Grundeigentum, Wertpapiere und Schmuck zwangsveräußert. 
  • Einführung einer Kennkarte mit aufgedrucktem "J" und der Zwangsvornamen "Sara" bzw. "Israel" 
  • Besuch von Bibliotheken, Kinos, Theatern, Museen und Schwimmbädern werden für Juden verboten. 
  • Ab 15. November 1938: Jüdische Schüler dürfen keine "deutschen" Schulen mehr besuchen. I
  • Immer mehr Parkbänke erhalten die Aufschrift "Nur für Arier"
  • immer öfter verboten private Restaurants und Geschäften Juden den Eintritt ("Juden unerwünscht"). Im
  • Dezember 1938: Juden wird das Autofahren und der Besitz von Kraftfahrzeugen verboten. 

(Quelle: dhm.de)

Maßnahmen im Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Welkrieg schließlich wird die Vernichtung der europäischen Juden beschlossen (Wannsee-Konferenz) und in Vernichtungslagern ( Auschwitz (5 Links) und andere, vgl. Karten) sowie mit sog. "Einsatzgruppen" ( Karte) und auf andere Weise durchchgeführt. Ca. 6 Mio. Juden (andere Zahlen sprechen von 5,1 Millionen) werden umgebracht (Holocaust), mit ihnen systematisch Sinti und Roma und andere Opfergruppen.

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Wirtschaft

Der Nationalsozialismus überwand die Wirtschaftskrise durch staatliche Eingriffe in die Wirtschaft, durch wirtschaftlichen Dirigismus, Aufrüstung (vgl. Vierjahresplan) und kaschierte Staatsverschuldung. Von Anfang an arbeitete Hitler auch wirtschaftlich auf den Krieg hin, daher auch die Autarkiebestrebungen. 

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Außenpolitik bis 1939

Karte

 
"Zug um Zug zerriss Hitler das Diktat von Versailles"
Wahlplakat von 1938.
Von geschichtsatlas.de

Ziel der Außenpolitik Hitlers ist zunächst die Revision des Versailler Vertrags, dann im nächsten Schritt die Gewinnung von "Lebensraum im Osten". In der ersten Phase bis zum Einmarsch ins entmilitarisierte Rheinland 1936 wandte sich Hitler vor allem gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrags, Versailler Vertrag vgl. Weimarer Republik hier, den er stückweise und systematisch brach. Bevor er einen Vertrag brach oder ein Land überfiel, beteuerte er regelmäßig seinen Friedenswillen. 1933 trat Deutschland aus dem Völkerbund aus. Das Konkordat mit dem Vatikan  im Juli 1933 machte den Nationalsozialismus außenpolitisch salonfähig. 1934 wird zur Tarnung ein Nichtangriffspakt mit Polen geschlossen, 1935 die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und das deutsch - britische Flottenabkommen geschlossen (Flottenstärke 35 (Deutschland) : 100 (England)). Ebenfalls 1935 kommt das Saarland nach Abstimmung an Deutschland. 1936 marschiert Hitler ins entmilitarisierte Rheinland ein.

In der zweiten Phase 1936 - 1939, ermutigt durch das Nichtstun der Großmächte, wird er aggressiver, schließt den Antikominternpakt gegen die Sowjetunion mit Japan (November 1936) und Italien (Januar 1937), und verkündet mit Italiens Diktator Mussolini die "Achse Berlin-Rom". Seit Italiens Überfall auf Abessinien 1935 hat sich Mussolini nämlich wegen seiner zunehmenden Isolierung von den Westmächten immer mehr Hitler zugewendet. Hitler greift mit Mussolini auf Seiten Francos in den spanischen Bürgerkrieg (1936 - 1939) ein, marschiert 1938 in Österreich ein ( "Anschluss Österreichs", "Großdeutschland"), annektiert mit Zustimmung der Großmächte und unter Ausnutzung der britischen Appeasement-Politik das Sudentengebiet ( 1938 Münchner Abkommen) ( Karten), annektiert im März 1939 Böhmen und Mähren ("Erledigung der Resttschechei", Errichtung des "Reichsprotektorats Böhmen und Mähren") ( Karten) und macht die Slowakei zu seinem Vasallenstaat, schließt 1939 mit Mussolini den Stahlpakt , annektiert 1939 das Memelgebiet und schließt - die Verhandlungen zwischen Sowjetunion, England und Frankreich im Sommer 1939 waren am Widerstand Polens gegen sowjetische Truppen auf polnischem Territorium gescheitert, die Garantie Englands für Polen schreckt Hitler nicht ab - am 23. August den Hitler-Stalin-Pakt, der den Überfall auf Polen am 1. September 1939 ( Karten) ermöglicht und damit den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Von Westen marschiert Hitler in Polen ein, von Osten Stalin. 

Zum Zweiten Weltkrieg  vgl. Lernumgebung "Zweiter Weltkrieg".

Aufgabenvorschlag

"Allein Hitler war am Zweiten Weltkrieg schuld." Diskutiere dieses These.

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Widerstand

Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus kam aus allen Schichten des Volkes. Viele riskierten Freiheit und Leben z.B. bei der Unterstützung Verfolgter. Der anfangs starke Widerstand aus Kreisen der KPD, der SPD und Gewerkschaften, der in Zellen organisiert war, wurde aber recht bald durch Verhaftungen zerschlagen, ebenso der Widerstand der Bekennenden Kirche. Die Kirchen behielten aber insgesamt noch gewisse Widerstandsmöglichkeiten, der Protest gegen das Euthanasieprogramm war erfolgreich.

Bekannt sind auch Einzelaktionen, z.B. der Attentatsversuch auf Hitler im Münchner Bürgerbräukellers durch Georg Elser 1938, sowie z.B. die Gruppe   "Weiße Rose" (Geschwister Scholl und andere), die beim Verteilen von Flugblättern in der Münchner Universität ergriffen wurden.

Entscheidend konnte aber nur der Widerstand aus der Wehrmacht werden. Anfängliche Pläne Hitler zu stoppen wurden aber wegen dessen Erfolgen fallen gelassen. 1943 zündete eine Bombe in Hitlers Flugzeug nicht (Oberst Henning von Tresckow).

Die entscheidende Widerstandsaktion vom 20. Juli 1944 im Führerhauptquartier in Ostpreußen als Auslöser für den Umsturz, der zur Regierungsübernahme durch eine bereits geplante Regierung führen sollte) kam zu spät und scheiterte. Hitler überlebte, die militärischen und zivilen Verschwörer ( Kreisauer Kreis) wurden zu Tode gebracht.

Aufgaben zum 20. Juli 1944


Claus Schenk Graf von Stauffenberg - Soldat fürs Schulbuch
Mit Aufgaben zum 20. Juli
schule-bw.de

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Bilanz der Toten infolge nationalsozialistischen Terrors

Im Schwarzbuch des Kommunismus Band 1 S. 26ff. steht folgende Bilanz zu lesen:

  • 15 Millionen in den besetzten Ländern getötete Zivilisten

  • 5,1 Millionen Juden 

  • 3,3 Millionen sowjetische Kriegsgefangene

  • 1,1 Millionen in den Lagern gestorbene Deportierte

  • mehrere hunderttausend Roma und Sinti


Bilanz der Toten infolge kommunistischen Terrors

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Faschismusbegriffe und Faschismustheorien

Dieser Abschnitt lehnt sich in wichtigen Teilen an die Broschüre  Antifaschismus als Aktionsfeld von Linksextremisten des Verfassungsschutzes Baden- Württemberg an.

Der Begriff „Faschismus“ im engeren Sinne als italienisches Herrschaftssystem unter Benito Mussolini

Der Begriff „Faschismus“ bezieht sich im engeren Sinn auf das spezifische Herrschaftssystem unter Benito Mussolini in Italien. Mussolini war ursprünglich vor dem Ersten Weltkrieg Mitglied der Sozialistischen Partei, trat dann aus dieser aus und gründete die „fasci d’azione rivoluzionari“ („Bünde der revolutionären Aktion“). Diese propagierten den Kriegseintritt Italiens auf der Seite der Entente. Mussolini ist glühender Nationalist.

Nach dem Ersten Weltkrieg, 1919, schuf er die so genannten fasci di combattimento („Kampfbünde“), deren Mitglieder - zumeist ehemalige Soldaten - „fascisti“ genannt wurden. Sie waren uniformiert und gingen auf den Straßen gewalttätig gegen die Linke in Italien vor. 1921 wurden diese Verbände in eine Partei, den „Partito Nazionale Fascista“, umgewandelt.

Seit dem 28. Oktober 1922, nach dem sogenannten „Marsch auf Rom“, war Mussolini italienischer Ministerpräsident und schaltete seine Gegner und die parlamentarische Demokratie aus. 

Der Begriff „Faschismus“ als Sammelbegriff für Rechtsdiktaturen

Um einen griffigen Sammelbegriff wie „Kommunismus“ oder „Demokratie“ auch für Rechtsdiktaturen und antidemokratische, rechtsradikale Bewegungen zu haben, hat sich dafür zwischenzeitlich der Begriff Faschismus eingebürgert. „Ob die Bezeichnung `Faschismus`[...] auch auf andere Rechtsdiktaturen ausgeweitetund damit zu einer Art `Gattungsbegriff` erhoben werden kann, ist umstritten. Das gewichtigste Gegenargument ist der Einwand, dass damit den jeweiligen Besonderheiten (historische Hintergründe, nationale Voraussetzungen, Entstehungsbedingungen, Zielsetzungen, individuelle Ausgestaltung) nicht genügend Rechnung getragen werde. Das führe letztendlich dazu, ein `faschistisches System` an lediglich sehr allgemeinen Grundtendenzen festmachen zu können." (Broschüre S. 4)

Faschismus als eine Spielart des Totalitarismus

Im Anschluss an Hannah Arendt ( Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft) vergleichen westliche Forscher den Nationalsozialismus mit den diktatorischen Systemen des Kommunismus und stellen dabei strukturelle Ähnlichkeiten fest, die sie mit dem Begriff „Totalitarismus“ beschreiben. Wesentliche Ähnlichkeiten sind dabei vor allem

  • der Versuch, den Menschen vorzuschreiben, was und wie sie zu denken haben, z.B. im Nationalsozialismus die sogenannte nationalsozialistische "Weltanschauung" zu übernehmen oder im Kommunismus die Lehre vom "historischen und dialektischen Materialismus", Lenins Parteitheorie, usw. verbindlich zu verinnerlichen

  • strukturelle Ähnlichkeiten, z.B. Kollektivismus, Uniformierung der Gesellschaft, auch nach außen, usw., vgl.  Nationalsozialismus und Kommunismus: Zwei totalitäre Systeme im Bildvergleich

Das Adjektiv heißt "totalitär" (z.B. "totalitärer Staat" = ein Staat, in dem Totalitarismus herrscht).

Der marxistische Begriff „Faschismus“ / marxistische Faschismustheorie

„Die Vergleichbarkeit `linker` und `rechter` totalitärer Systeme wird von Kommunisten energisch bestritten. Den westlichen Totalitarismusdoktrinen wird vor allem vorgeworfen, `linke` und `rechte` Diktaturen gleichzusetzen und damit der Singularität des nationalsozialistischen Regimes nicht gerecht zu werden. Marxisten sind deshalb ihrerseits bestrebt, anstatt der Gegenüberstellung von `Demokratie` und `Diktatur` das Gegensatzpaar `Faschismus` - `Sozialismus` zu präsentieren. Entsprechend der marxistischen Gesellschaftslehre ist eine Staats- und Gesellschaftsform entscheidend geprägt durch die `Produktionsverhältnisse`. Aus dieser Sichtweise können Stalinismus und Faschismus höchstens Ähnlichkeiten in der Herrschaftstechnik aufweisen, sind jedoch aufgrund ihrer jeweiligen sozioökonomischen Basis (hier vergesellschaftetes Eigentum, dort Privateigentum an Produktionsmitteln) zwei verschiedene Phänomene.“ (Broschüre, S. 5)

Die bekannteste marxistische Definition des Faschismus geht auf Georgi Dimitroff, Generalsekretär der Komintern (Kommunistischen Internationale), zurück, die auf dem VII. Weltkongress der Komintern im August 1935 angenommen wurde und auch Grundlage des Faschismusverständnisses der DDR und der Herrschaftslegitimierung der SED wurde. ( Antifaschismus in der DDR) Der Faschismus sei „`eine unverhüllte terroristische Diktatur der extrem reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals`. [...] ` Nein, der Faschismus ist keine über den Klassen stehende Macht ... Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst. Das ist eine Organisation zur gewaltmäßigen Unterwerfung der Arbeiterklasse und der revolutionären Teile der Bauernschaft und der Intelligenz`.“ (Broschüre, S. 6) Die „faschistische Machtergreifung“ sei „`keine einfache Ablösung einer bürgerlichen Regierung durch eine andere` [...], sondern `die Ablösung einer Staatsform der Klassenherrschaft der Bourgeoisie, der bürgerlichen Demokratie, durch eine andere, durch die unverhüllte terroristische Diktatur`“. (Broschüre, S. 6) Vgl. hierzu das marxistische Staatsverständnis.

Aufgabenvorschläge zum Thema Faschismusbegriffe und Faschismustheorien
  1. Stelle mit Hilfe des Textes die verschiedenen Faschismusbegriffe und ihre Konsequenzen einander gegenüber.


  2. In dem Abschnitt "Die Haltung der Industrie gegenüber dem Nationalsozialismus" auf dieser Seite befindet sich die eidesstattlichen Erklärung Kurt von Schroeders über das Treffen zwischen Franz v. Papen und Adolf Hitler im Hause des Kölner Bankiers Schröder vom 4. Januar 1933. 

    Schreibe diese heraus und diskutiere daran die kommunistische These, der Faschismus sei "die Macht des Finanzkapitals selbst. Das ist eine Organisation zur gewaltmäßigen Unterwerfung der Arbeiterklasse und der revolutionären Teile der Bauernschaft und der Intelligenz." Untersuche dabei den Einfluss, den eine Gruppierung der Industrie auf die Einsetzung der Regierung Hitler nahm. Beziehe auch die anderen Interessengruppen und die Erwartungen der an der Regierung Hitler Beteiligten in deine Überlegungen ein. Entschied eine Wirtschaftsgruppierung, die Regierung Hitler wie eine Art Marionette einzusetzen und zu benutzen?
    schule-bw.de

  3. Rechtfertigt das nationalsozialistische Herrschaftssystem die These Dimitroffs, der Faschismus sei „`eine unverhüllte terroristische Diktatur der extrem reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals`?


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Linksradikaler Antifaschismus

Der Übergang von der parlamentarischen Demokratie als bürgerlicher Herrschaftsform zum Faschismus droht laut linksradikaler Auffassung „in Krisenzeiten, wenn das Finanzkapital seine Herrschaft bedroht sieht und den Faschismus einsetzt, um über Einschüchterung und Terror seine Privilegien zu sichern. [...] Die Gefahr eines solchen Übergangs von der `verdeckten` zur `offenen Diktatur` des `Monopolkapitals` wird heute allerdings nicht mehr unbedingt als akut eingeschätzt. Denn unter den derzeit gegebenen Bedingungen habe das `Finanzkapital` gar kein Interesse am Übergang zur offen terroristischen Diktatur, sondern strebe die Herrschaftssicherung innerhalb der bürgerlich-demokratischen Staatsform an. Zwar stelle der Faschismus nach wie vor die `strategische Reserve der herrschenden Klasse`dar. Die `Hauptfunktion faschistischer Ideologien, Gruppen und Aktivitäten` bestehe jedoch heute vielmehr darin, `Unterstützung für eine rechtsorientierte (auf stärker autoritär bestimmte Herrschaftsmethoden und auf Militarisierung der Gesellschaft gerichtete) Politik zu liefern`. [...] Die Weigerung, in Deutschland von `Faschismus` zu sprechen und statt dessen von `Rechtsextremismus` zu reden, bedeutet aus `linker` Sichtweise, dass damit gleichzeitig die Leugnung `der Kontinuitäten des Faschismus über 1945 hinaus` einhergehe“ (Broschüre, S. 7f.)

Linksradikale Antifaschisten benutzen den Antifaschismus, um linke Gesellschaftsanalysen gesellschaftlich zu verankern. Es geht um partielle Zusammenarbeit mit bürgerlichen Kräften, die so genannte „Bündnispolitik“, um linke Organisationen und Positionen gesellschaftlich salonfähig zu machen. Der linksextremistische Kampf gegen den Faschismus läuft auf den Kampf für eine Diktatur des Proletariats hinaus. Wer nicht Kommunist bzw. Linksextremist ist, kann in dieser Sichtweise auch kein wirklicher Antifaschist sein. 

Folgende Teilbereiche der linken „Antifaschismusarbeit“ lassen sich auflisten:

  1. Kampf gegen so genannte oder wirkliche „Nazis“. 

    Der Begriff "Nazi" wird gegen "Rechte" inflationär verwendet („Nazikeule“). 

    Das erfolgreichste linksradikale Projekt ist der so genannte Kampf gegen rechts“, mit dem durch bewusste begriffliche Unschärfe („rechts“) nicht nur Rechtsextremisten, sondern auch Konservative in die Naziecke gestellt werden. Es wird kein Kampf gegen Rechts- und Linksradikalismus geführt, sondern es werden alle Positionen rechts vom linken Flügel der SPD bekämpft. 

  2. Kampf gegen „Revisionismus“. 

    Linksextremisten wehren sich gegen eine Neubewertung des Nationalsozialismus (Historikerstreit). Die Opfer kommunistischer Verbrechen (siehe Bilanz der Toten infolge kommunistischen Terrors und Bilanz der Toten infolge nationalsozialistischen Terrors) werden nicht gewürdigt.

  3. Kampf gegen „staatlichen Rassismus“ und „Ausgrenzung“

    Der Staat betreibe eine ausländerfeindliche, rassistische Politik, wobei der Begriff Rassismus unscharf und inflationär verwendet wird. Vgl. hierzu "Nationalismus - Ein historischer Längsschnitt", dort Unterpunkt 6 mit linksradikalem Forderungskatalog zur Zuwanderung 

  4. Kampf gegen „Repression“

    Linksextremisten behaupten, dass der angeblich „faschistische Staat“, gemeint ist die Bundesrepublik Deutschland, innerstaatliche Opposition durch Repression unterdrücken bzw. mundtot machen wolle.

  5. Kampf gegen „Militarismus“, „Nationalismus“ und „Imperialismus“

    Der Linksextremismus bekämpft jede Form des Nationalismus, auch den Patriotismus. Er ist unverhohlen antinational und unterstützt deshalb konsequent den Multikulturalismus. Mehr zum Thema unter "Nationalismus - Ein historischer Längsschnitt"

  6. Ein Teil der Linksextremisten ist gewaltbereit. Die Autonomen ("schwarzer Block" bei Demonstrationen, Schläger, Feindbild "Bullen") bezeichnen sich selbst als "Anti- Deutsche", ihr Slogan auf Transparenten: "Deutschland, verrecke". Bild: autonomer Gewalttäter

Siehe auch 68er

Aufgaben zum linksradikalen Antifaschismus
  1. Ist die Parlamentarische Demokratie eine Form der Herrschaft der großen Konzerne und Banken, wie es die kommunistische Theorie behauptet?

  2. Was bedeutet die These, der Faschismus sei die "strategische Reserve der herrschenden Klasse"? Setze Dich mit dieser These auseinander.

  3. Vergleiche: Worin liegt der Unterschied zwischen einem "Kampf gegen rechts" und einem "Kampf gegen Rechts- und Linksradikalismus"? Warum führen die Linksradikalen keinen "Kampf gegen Rechts- und Linksradikalismus"?

  4. Warum bekämpfen Linksradikale Antifaschisten den Nationalismus und unterstützen den Multikulturalismus?

  5. Sollte man Deiner Meinung nach gegen Nationalsozialisten mit Linksradikalen zusammenarbeiten?


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Erster Weltkrieg


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Imperialismus


Kultur Nationalsozialismus/ Exil

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Gesamtdarstellungen 


Nationalsozialismus
Weblinks (Linksammlung), nach eigenen Angaben größtes Portal zum Nationalsozialismus im Internet; Bücher
nationalsozialismus.de



Das NS-Regime

LeMO: Lebendiges Museum Online. Hervorragend. Multimedia. Biographien en masse.
dhm.de


Dokumentation Obersalzberg
Ständige Ausstellung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Bereiche: Obersalzberg, Führer und Volk, Volksgemeinschaft, Terrorapparat, Völkermord, Widerstand, Außenpolitik, Zweiter Weltkrieg, Bunkeranlage, 1945 - heute. Hervorragendes Material.
ifz-muenchen.de

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Informationen zur politischen Bildung


Nationalsozialismus I
Informationen zur politischen Bildung, Heft 251, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de


Nationalsozialismus II
Informationen zur politischen Bildung, Heft 266, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de

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Literaturtipps


Rolf Hochhuth: Der Stellvertreter
Durfte der Vorgänger Papst Johannes XXIII. schweigen zur planmäßigen Ausrottung der europäischen Juden durch Hitlerdeutschland? Zu Auschwitz? Seit Rolf Hochhuth zum erstenmal diese Frage aufwarf, kam sie nie mehr zur Ruhe. Sein Drama, 1963 durch Erwin Piscator in Berlin uraufgeführt, wurde seither in über 25 Ländern gespielt. 
buecher.de


Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund
In der kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: Der Junge Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich Pfarrer Helander; Knudsen der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des lesenden Klosterschülers. Und die sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen. 
buecher.de



Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Sieben Gefangene sind aus dem KZ Westhofen entflohen. Sie haben die längst und eindeutig gegen sie entschiedene Machtfrage neu gestellt. Mit ihrer Flucht unterlaufen sie ihre Ohnmacht und nehmen für ihre Selbstbehauptung äußerste Bewährungsproben ihrer physischen und psychischen Kräfte auf sich. Aber nur einem von ihnen gelingt die Flucht.
buecher.de



Stefan Zweig: Schachnovelle
Dr. B., ein österreichischer Emigrant, hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. 
buecher.de



Stefan Zweig: Schachnovelle

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Georg Büchner: Woyzeck
buecher.de


Georg Büchner: Woyzeck
Die Vorwegnahme des KZ-Arztes in der Literatur des 19. Jahrhunderts



Lion Feuchtwanger: Die Geschwister Oppermann
In diesem ersten hellsichtigen Roman über die Judenverfolgung im Dritten Reich erzählt Feuchtwanger bereits 1933 vom Schicksal einer jüdischen Berliner Familie zu Beginn der Nazidiktatur. Der Roman verbindet "Erfolg" und "Exil" zur " Wartesaal"-Trilogie.
buecher.de



Charlotte Link: Wilde Lupinen
Deutschland 1938. Alle Zeichen stehen auf Sturm, doch Politik kümmert die junge Belle Lombard wenig. Ihre ehrgeizigen Pläne gelten einzig den Filmstudios in Berlin und dem vermeintlichen Mann ihrer Träume. Ihre Mutter Felicia verteidigt indessen als erfolgreiche Unternehmerin rücksichtslos ihre Interessen, sogar gegen die eigenen Gefühle. Doch das Chaos macht auch vor der weitverzweigten Familie der beiden Frauen nicht halt .... 
Teil 2 einer Trilogie (Sturmzeit, Wilde Lupinen, Die Stunde der Erben)
buecher.de



Ernest Hemingway: Wem die stunde schlägt
Der packendste populärste Roman im Werk von Hemingway schildert vier Tage im Leben des Amerikaners Robert Jordan. Aus Liebe zu Spanien kämpft er als Freiwilliger im Spanischen Bürgerkrieg an der Seite der Republikaner gegen die faschistischen Putschisten. Drei Tage und drei Nächte verbringt er in der Höhle, in der die Guerillakämpfer ihr Quartier aufgeschlagen haben. Dort begegnet er Maria, einem jungen Mädchen, dessen Eltern im Bürgerkrieg ermordet wurden. Die Liebe zu Robert Jordan läßt sie die Schrecken der Vergangenheit vergessen. Für den Amerikaner bedeutet die Bindung an Maria die Überwindung seiner Einsamkeit. Jordan bleibt in den Bergen, um den Rückzug der Partisanen zu decken. Er weiß, daß er sterben wird. 
buecher.de


 
Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
buecher.de




Karlheinz Deschner: Abermals krähte der Hahn. Eine kritische Kirchengeschichte
buecher.de

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Ideologie


Der "Führer"
Dokumentation Obersalzberg
ifz-muenchen.de


"Volksgemeinschaft"
Dokumentation Obersalzberg
ifz-muenchen.de


Geländeinformationssystem ehemaliges  Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Virtual Tour. Interessantes Anschauungsmaterial.
kubiss.de

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Vom 30. Januar bis zum Ermächtigungsgesetz


Hitler ist eingerahmt - Die erste Regierung Hitler
30. Januar 1933
Material Geschichtszentrum


Reichstagswahlen 1919 - 1933 in Tabellenform
teachsam.de


1933: Reichstagsbrand
dhm.de
 


Wahlplakat der NSDAP "Der Reichstag brennt"
Von mahnung-gegen-rechts.de


Reichstagsbrandverordnung
deutschegeschichten.tv


Tag von Potsdam
dhm.de


Text des Ermächtigungsgesetzes 
dhm.de

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"Gleichschaltung"

 

Monopolisierung der Macht
Tabellarischer Überblick von Teachsam
teachsam.de


Strategie der Machteroberung
d
eutschegeschichten.tv


Terror im Wahlkampf
deutschegeschichten.tv


Bücherverbrennungen
deutschegeschichten.tv


Die Zerschlagung der Arbeiterparteien
deutschegeschichten.tv



Das Ende von Zentrum und DNVP
deutschegeschichten.tv


Mittelständische Organisationen
deutschegeschichten.tv


Gewerkschaften
deutschegeschichten.tv


Verfügung über Polizei und Verwaltung
deutschegeschichten.tv


Röhm-Putsch
Multimedia von wissen.de
 

Die "Säuberungen" der  Universitäten und Akademien
deutschegeschichten.tv


Die Hitlerjugend
dhm.de


Ausstellung "Entartete Kunst" 1937
dhm.de

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Terror


Terrorapparat
Dokumentation Obersalzberg
ifz-muenchen.de


Verschärfung der Repression während des Krieges
deutschegeschichten.tv


Die SS - Eine Warnung der Geschichte
ZDF; Heydrichs Herrschaft - Der Machtkampf (Nacht der langen Messer) - Himmlers Wahn - Totenkopf - Waffen-SS - Mythos Odessa
zdf.de

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Wirtschaft


Vierjahresplan
dhm.de

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Außenpolitik


Japanisch-chinesischer Krieg
Mukden 1931; Nanking- Massaker; Multimedia von wissen.de

 
Verträge und Vertragsbrüche in der Außenpolitik Hitlers
bpb.de


"Zug um Zug zerriss Hitler das Diktat von Versailles"
Wahlplakat von 1938.
Von geschichtsatlas.de


1935 Mussolinis Abessinienkrieg
Multimedia von wissen.de


Vertrag von Locarno
und Hitlers Einmarsch ins entmilitarisierte Rheinland  
Multimedia von wissen.de



1936 - 39 Der spanische Bürgerkrieg
Multimedia von wissen.de

Siehe auch Zeppelins Flieger mit Aufgaben zum Thema.

 
Appeasement- Politik
de.wikipedia.org


März 1938 "Anschluss Österreichs"
Multimedia von wissen.de

 
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer kritisiert Opferrolle Österreichs
netzeitung.de


September 1938 Münchner Abkommen
Multimedia von wissen.de

 
Klapp- Postkarte zum Münchner Abkommen
dhm.de


Bild: Besetzung Prags 1939
nadir.org


23. August 1939 Hitler-Stalin-Pakt
Multimedia von wissen.de

 
Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt (Hitler- Stalin- Pakt) 23. August 1939
de.wikipedia.org

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"Euthanasie"


"Euthanasie"
dhm.de


Euthanasie in der Zeit des Nationalsozialismus
de.wikipedia.org

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Rassische Verfolgung und Vernichtung/ Holocaust


Lernumgebung "Zweiter Weltkrieg"


Vgl. linke Spalte: Hitler über den völkischen Staat


Holocaust - Der Massenmord an den Juden

  • Vom Berufsverbot zur Pogromnacht
  • "Endlösung": Der Krieg gegen die Juden
  • Timeline (Zeitstrahl)
  • Bilder

20min.ch

 
Auschwitz, die Bilder der Opfer
Im Vernichtungslager starben mehr als eine Million Menschen.
Mehr als 60 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft ist im Jahr 2007 das Fotoalbum des SS-Mannes Karl Höcker aufgetaucht. Es zeigt neue Einblicke in das Vernichtungslager Auschwitz.
welt.de

 
Auschwitz, die Bilder der Täter
welt.de


"Wenn ich rede, träume ich nicht"
Willi Frohwein wurde als Deutscher geboren, katholisch getauft und mit 12 Jahren zum «Halbjuden» erklärt. Dass die Bürokratie in Auschwitz ihn wieder offiziell als Deutschen deklarierte, rettete vermutlich sein Leben.
Ein Interview von
netzeitung.de


Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung 1933 - 1939
dhm.de


Einsatzgruppen
dhm.de


Politische Bildung: Antisemitismus
deutschegeschichten.tv


Shoa.de
Deutschsprachiges Portal zum Thema Shoa und Holocaust, aber auch andere NS-Themen. Hervorragend.
shoa.de


Shoa.de
Der Arbeitskreis Shoa.de ist eine Bürgerinitiative, deren Ziel die Auseinandersetzung mit den Schrecken des Holocaust und seinen Nachwirkungen bis in die Gegenwart ist.
Alles da. Übersichtlich. Klasse
shoa.de



Nürnberger Rassegesetze 1935
dhm.de


Rassische Verfolgung und Holocaust
Dokumentation Obersalzberg
ifz-muenchen.de
 


1938 Reichspogromnacht
Multimedia von wissen.de


Politische Bildung: Widerstand - Gegenwehr der Verfolgten
deutschegeschichten.tv


Der Holocaust
ZDF. Text mit anklickbaren Begriffen, Bilder, Videos
ZDF.de

 
Der NS-Völkermord 
dhm.de


Ausschwitz - Endstation Vernichtung
Die Web-Seiten zur Ausstellung
Mit Links zu Holocaust-Sites
wsg-hist.uni-linz.ac.at


Sklaven der Gaskammer. Das jüdische Sonderkommando von Auschwitz
Mit 2 Videos zum Download
akdh.ch



Auschwitz - Topografie des Grauens
Interaktive Grafik von
spiegel.de


Auschwitz - Symbol des Terrors und der Vernichtung
Interaktiv
spiegel.de


Auschwitz (Server: Schätze der Welt)
Film, Bildergalerie, Text.
schaetze-der-welt.de


Vernichtung der Juden
deutschegeschichten.tv


Nationalsozialismus:
Medizin

Linksammlung. Menschenversuche
shoah.de


Gewissenlos: Menschenversuche im KZ
gesch.med.uni-erlangen.de



United States Holocaust Memorial Museum
In englischer Sprache.
ushmm.org


Holocaust- Referenz: Argumente gegen Auschwitz- Leugner
h-ref.de/sitemap.php

 
Wüstenfuchs als Wegbereiter des Holocaust
Feldmarschall Erwin Rommel und die Zusammenarbeit zwischen Islam und Nationalsozialismus auf der Basis des Antisemitismus
spiegel.de


Völkermord an Sinti und Roma
dhm.de

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Widerstand

Aufgaben zum 20. Juli 1944


Claus Schenk Graf von Stauffenberg - Soldat fürs Schulbuch
Mit Aufgaben zum 20. Juli
schule-bw.de


Lernumgebung "Zweiter Weltkrieg"


Widerstand
Dokumentation Obersalzberg
ifz-muenchen.de
 


Widerstand vor 1933
deutschegeschichten.tv


SPD 1933 - 1945
dhm.de


Widerstand - Die Kommunistische Partei
deutschegeschichten.tv


Widerstand - Kommunistische Gruppierungen
deutschegeschichten.tv


Widerstand - Sozialistische Gruppen
deutschegeschichten.tv


Die Bekennende Kirche
dhm.de


Widerstand - Die Kirchen
deutschegeschichten.tv


Widerstand - (Bürgerliche) Widerstandsgruppen
Solf- Kreis; Strassmann- Gruppe; Freiburger Kreis 
deutschegeschichten.tv


Verweigerung im Alltag und Widerstand im Krieg
deutschegeschichten.tv


Widerstand - Gegenwehr der Verfolgten
deutschegeschichten.tv


Attentat auf Hitler 1939
dhm.de


Gedenkstääte Deutscher Widerstand: Stauffenberg und das Attentat vom 20. Juli 1944
gdw-berlin.de

 
Das Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 
dhm.de


Kreisauer Kreis
dhm.de


Die Weiße Rose
Geschichte. Ein Flugblatt der Weißen Rose. Weiter führende Links. Von Planet.Wissen.
planet-wissen.de


Deutscher Widerstand 1933 - 1945
Informationen zur politischen Bildung, Heft 243, bpb. Kann dort auch als Heft bestellt werden.
bpb.de

Filmtipp: Sophie Scholl - Die letzten Tage


Filmheft als pdf-Datei und Dossier
bpb.de


Sophie Scholl - Die letzten Tage
Link zum Film
sophiescholl-derfilm.de


Weiße Rose
Ausschnitt aus dem Heft "Deutscher Widerstand 1933-45" der Bundeszenrale für politische Bildung
bpb.de


Weiße Rose
dhm.de


Zweiter Weltkrieg

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Totalitarismus

 
Nationalsozialismus und Kommunismus: Zwei totalitäre Systeme im Bildvergleich
Mit Aufgabenstellungen
lbsneu.schule-bw.de

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Hitler und Mussolini


Hitler und Mussolini
viaggio-in-germania

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Zeppelins Flieger - eine Ausstellung zur Luftfahrtgeschichte
Luftfahrtgeschichte national am Lokalbeispiel. Mit Aufgaben zur Luftfahrt im  Ersten Weltkrieg, in der Zwischenkriegszeit und unter dem Nationalsozialismus.
lbsneu.schule-bw.de



Olympiade in Berlin 1936
Multimedia von wissen.de

 
Geländeinformationssystem ehemaliges  Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Virtual Tour. Interessantes Anschauungsmaterial.
kubiss.de

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