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Das Reich Ottos des Großen
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Karte Itinerar Ottos I. des Großen
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Ungarische Landnahme und Ungarnzüge
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Magdeburger Dom
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Königin Editha und ihr Gatte Otto der Große im Dom in Magdeburg
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Otto II. investiert Bischof Adalbert von Prag
Bronzetür des Doms zu Gnesen
bh.kyungpook.ac.kr
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Quellen
Quellen
zur Krönung Ottos I. des Großen zum König
Die Designation Heinrichs durch Kg. Konrad
918
Widukind von Corvey, Sachsengeschichte I,25
sowie
Die Wahl und Krönung Ottos I. 936
Widukinds Bericht über die Wahl und Krönung Ottos I. 936
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Die Krönung Ottos I. des Großen
zum König
Widukind: Sachsengeschichte
Diesselbe Quelle wie oben in anderer Übersetzung.
PDF-Datei
der.historiker.de

Kaiserpfalz von Aachen
Rechte Spalte
Schauplatz der Krönung Ottos I.
Quellen
zum Reichskirchensystem
Die Wahl Erzbischof Walthards von Magdeburg 1012 nach dem Bericht Thietmars von Merseburg, Chronicon VI,66 u. 67
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Der sogenannte Indiculus loricatorum von 981
Zeigt das militärische Aufgebot der Kirche
Herunterscrollen bis b)
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Die
Reichskleinodien
Reichskleinodien auf der Lernumgebung
"Strukturen des Mittelalters"
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Impressum

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Basiswissen:
Ottonen - Salier -
Staufer
Im Deutschen Reich, das
911 n.Chr. aus dem Ostfrankenreich entsteht, herrschen bis ins
Hochmittelalter drei Dynastien: a - die sächsischen Kaiser (Ottonen) (919
- 1024; Konrad I. war kein Sachse); b - die salischen Kaiser (Salier)
(1024 - 1125) und c - die Staufer (1137 - 1250). Das Westfrankenreich
entwickelt sich zu Frankreich, ab 987 regiert von den Capetingern.
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Stammesherzogtümer, Marken
und Wahlkönigtum In
ottonischer Zeit setzt sich das Reich aus folgenden Teilen zusammen: Sachsen,
Friesland, Thüringen, Franken, Niederlothringen, Oberlothringen, Schwaben, Bayern
und Kärnten. Dazu kommen
seit Otto I. dem Großen neu eroberte Gebiete östlich der Elbe sowie
Oberitalien. Später umfasst das Reich auch noch Burgund und
Böhmen. Sachsen, Schwaben, Bayern u.a. sind Stammesherzogtümer, die
Gebiete im Osten sind sogenannte "Marken", also gefährdete Grenzgebiete,
die Markgrafen unterstehen. (
Karte) Zwischen
König und Stammesherzögen besteht eine ständige Rivalität, ein Kampf
um die Macht. Der König wird gewählt, gesalbt und gekrönt (Aachen!). Es gibt kein
Erbkönigtum (keine "Erbmonarchie", sondern
"Wahlmonarchie").
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Heinrich
I. (919 - 936 n.Chr.)
Heinrich
I. (919 - 936), der erste sächsische Kaiser, kann seine Macht im Innern
des Reiches gegen die Stammesherzöge festigen und schließt mit den
Ungarn, die mit ihren Einfällen in Deutschland die größte
außenpolitische Gefahr darstellen, einen 9-jährigen Waffenstillstand,
den er zum Bau von Burgen und zur Aufstellung eines Panzerreiterheeres
nutzt.
Neu
919-936 - Heinrich I. setzt sich als König durch
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Otto I.
der Große (936 - 973 n.Chr.)
Otto
I. (936 - 973 n.Chr.) wird der Große genannt, weil er in vierfacher Hinsicht Weichen für
die Zukunft stellt:
1
- Er besiegt die Ungarn 955 endgültig auf dem Lechfeld bei
Augsburg. (
Karte) 2
- Er beginnt mit der Italienpolitik, die ihren Höhepunkt 962 mit
seiner Kaiserkrönung findet. Das Römische Reich wird von nun an von den
Franken auf die Deutschen übertragen (vgl.
Franken
/ Karl der Große).
Die Ottonen bemühen sich um deutschfreundliche Päpste auf dem
"Heiligen Stuhl" (= Apostolischen Stuhl). (
Karte) 3
- Er erobert große slawische Gebiete östlich der Elbe und gründet das
Erzbistum Magdeburg (Ostpolitik, Vorläufer der
hochmittelalterlichen deutschen
Ostsiedlung) als Zentrum der
Slawenmission. Im
Magdeburger Dom liegt er übrigens begraben. 983 gehen
die ostelbischen Gebiete nach dem Großen Slawenaufstand vorübergehend
wieder verloren. (
Karte) 4
- Er errichtet das Reichskirchensystem als zentrale Stütze seiner
Macht (
Quellen zum Reichskirchensystem). Es wurde nach Aufständen von Stammesherzögen und des Bruders des
Königs eingerichtet und beruht auf der Verfügungsgewalt des Königs
über Besitz und Herrschaftsrechte der Reichskirche. Insbesondere darf der
Könige die Bischöfe in ihr Amt einsetzen (investieren; Substantiv: die
Investitur,
siehe auch Quelle zur
Wahl Erzbischof Walthards von Magdeburg), was wegen deren Bedeutung für Militär und Reichsverwaltung
für den König von zentraler Bedeutung ist. Der König handelt dabei
aufgrund seines sakralen Charakters, aber auch Vorstellungen vom
Eigenkirchenrecht spielen eine Rolle. In
der Folge verweltlicht die Kirche zunehmend, ihre politische und
militärische Bedeutung steht im Vordergrund (vgl. Quelle
Indiculus loricatorum), ihre geistlichen Aufgaben
werden zu oft vernachlässigt. Der Bischof ist mehr weltlicher Großer und
Soldat als geistliche Autorität. Missstände wie Ämterkauf,
Vernachlässigung der Seelsorge und Abrücken von den ursprünglichen
Idealen der Kirche werden immer deutlicher, vgl.
Salier/
Investiturstreit.
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