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Reich der Salier um 1000
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Italien im 11. Jh.
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Europe at the Time of the First Crusade
Einzelne Regionen zum Vergrößern anklickbar. University of North Florida
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Europa um 1000
Englisch
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Europa um 1100
Englisch
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Europa um 1200
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Schriftliche Quellen
Dictatus Papae 1075
von Papst Gregor VII.
Zweisprachig
Text lateinisch und deutsch. Bilder
de.wikipedia.org
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Bilder

Das Leonische Triclinium.
Siehe Bild und Links rechts oben

Petrus, Karl der Große, Papst Leo III.
Mosaik im Lateranpalast in Rom
ica-d.de

Otto II. und Bischof Adalbert von Prag
Bronzetür des Doms zu Gnesen
bh.kyungpook.ac.kr

Kaiserdom von Speyer
von Osten
dom-speyer.de
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Impressum

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Die Grablege deutscher Könige
und Kaiser im Dom zu Speyer
dom-speyer.de
Burg Canossa
Bild Proseminar Schmitz Uni Tübingen
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Basiswissen:
Kirchliche
Reformbewegung: Cluny und Reformpapsttum
Zur Zeit der Salier
(1024 - 1125) (
Karte) kommt es in Burgund zur kirchlichen Reformbewegung von Cluny.
Auch im Papsttum werden Reformkräfte deutlich. Zentrale Forderungen sind:
- Verbot, bei verheirateten Priestern die Messe zu hören: Zölibat!
- Verbot der Simonie (Kauf geistlicher Ämter; Vergabe geistlicher Ämter
durch Laien)
- Verbot der Laieninvestitur (Einsetzung von Bischöfen durch Laien, also
z.B. durch den König): "Freiheit der Kirche"!
Diese Forderungen sind Reaktion auf kirchliche Missstände, wie sie z.B.
durch das Reichskirchensystem hervorgerufen wurden. Sie sollen die Kirche
als geistliche Institution wieder glaubhafter machen, laufen aber auf
einen Angriff auf die Machtposition des Kaisers (vgl. Reichskirchensystem)
und eine Steigerung der Macht des Papstes hinaus. So kommt es zum
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Investiturstreit
(1077 - 1125)
Wer gegen wen?
In der ersten Runde steht Papst Gregor VII., unterstützt von den
Normannen des Königreichs Sizilien (seinen Lehensleuten), von den
deutschen Fürsten und einem Gegenkönig, gegen den deutschen König
Heinrich IV., unterstützt von den Bischöfen und einem Gegenpapst.
Neues
Selbstverständnis des Papstes: Während bisher galt, dass Papst und
König auf gleicher Stufe stehen, wobei dem Papst die geistliche, dem
König die Ausübung der weltlichen Gewalt zukomme, sieht sich Gregor VII.
als Stellvertreter Christi über dem Kaiser stehen.
Interessen der
Beteiligten: Dem Papst geht es um Kirchenreform und Machtzuwachs, dem
Kaiser um die Erhaltung des Reichskirchensystems als seiner Machtbasis.
Die Fürsten haben ein Interesse, den Kaiser zu schwächen, die Bischöfe
wollen ihre weltliche Stellung im Rahmen des Reichskirchensystems
weiterhin behalten. Den Normannen geht es mehr um Plünderung und Beute
als um die Erfüllung ihrer Lehenspflichten.
Kampfmittel: Der
Kampf wird militärisch geführt, Papst und Kaiser setzen sich gegenseitig
ab, ohne diese Verfügungen dann am Ende durchsetzen zu können. Während
der Papst einen Gegenkönig unterstützt, unterstützt Heinrich VII.
seinerseits einen Gegenpapst. Der Papst geht sogar so weit, die Vasallen
des Königs von ihrem Treueid zu entbinden und den Heinrich IV. zu bannen
und zu exkommunizieren.
Höhepunkte: Im
Januar 1077 zwingt Heinrich den Papst auf der
Burg Canossa durch
Kirchenbuße und Kniefall zur Aufhebung des Banns (Gang nach Canossa), ein noch nie da gewesener, ungeheuerlicher Vorgang. Heinrich
seinerseits erobert Rom und belagert den Papst in der Engelsburg. Zwar
können die Normannen den Papst retten, machen sich aber durch eine
Plünderung Roms verhasst, so dass Gregor VII. nach Salerno fliehen muss,
wo er stirbt.
Unter den Nachfolgern
geht der Kampf weiter bis zum
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Wormser Konkordat
1122
zwischen Heinrich V.
und Papst Calixt IV.. Es bringt die Beendigung des Investiturstreits,
wobei für Deutschland für die Einsetzung von Bischöfen folgende
Regelung getroffen wird:
1. Schritt:
Bischofswahl durch Geistliche in Anwesenheit des Königs
2. Schritt: Investitur des Erwählten durch Geistliche mit Ring und Stab,
den kirchlichen Amtssymbolen
3. Schritt: Investitur des Gewählten mit den weltlichen Hoheitsrechten
durch den König durch Überreichung eines Szepters, einem weltlichen
Amtssymbol. Der Investierte soll seine Pflichten gegenüber dem könig
erfüllen.
In Italien und Burgund gibt es keine Anwesenheit des Königs. Die
Investitur mit den weltlichen Hoheitsrechten durch den König erfolgt
spätestens 6 Monate nach der Wahl.
Das Problem wird also
durch die Trennung von geistlicher und weltlicher Investitur zu lösen
versucht.
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Investiturstreite
auch in anderen Ländern
Der Kampf wurde nicht
nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern ausgetragen, z.B. in
England, das zeitweilig päpstliches Lehen wurde.
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Triklinium- Mosaik
Der Hl.Petrus investiert Papst Leo III. und Karl den Großen
Zur Vergrößerung Bild anklicken
Erklärung zum Mosaik
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