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Soviet Union Land Use 1982
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Soviet Union Petroleum Deposits and Pipelines 1982
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Westverschiebung Polens
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Quellen
Lenin
über gewerkschaftliches und sozialdemokratisches (kommunistisches)
Bewusstsein und über die revolutionäre Partei
Marxist`s Internet Archive
Lenin
Aprilthesen. Marxist`s Internet Archive

Stalin
Über die Aufgaben der Wirtschaftler, 1931
Klassiker des Marxismus- Leninismus

100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte
(1917 - 1991)
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Bücherecke

Bücher zum Thema 20. Jahrhundert
in der KMG- Schülerbücherei
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Basiswissen
Ausgangslage Zarenreich
Politisches System
Russland lag um die Wende zum 20. Jh. etwa 100 Jahre in seiner Entwicklung gegenüber Westeuropa zurück. Nach der Revolution von 1905 wurde es 1906 Konstitutionelle Monarchie mit einem starken Zaren, der Duma als Parlament und Zensuswahlrecht. Der Zar besaß ein Vetorecht gegenüber der Duma. Es gab keine Presse-, Versammlungs- und Koalitionsfreiheit.
Parteien
Es gab zahlreiche konservative Parteien. Oktobristen und Kadetten (= Konstitutionelle Demokraten) waren bürgerlich-liberal. Die
Sozialrevolutionäre forderten Sozialisierung (Enteignung) des Bodens zugunsten der Bauern.
Die Menschewiki traten für eine bürgerliche Revolution ein, nach der dann nach langer Übergangsphase eine sozialistische Revolution mit Diktatur des Proletariats folgen sollte.
Die Bolschewiki waren Kommunisten. Sie forderten eine Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft („Bündnis von Arbeitern und Bauern“), Sozialisierung von Industrie und Boden und hofften aus eine internationale Revolution. Die wichtigsten Führer waren Lenin, Trotzki und Stalin.
Wirtschaft und Lebensverhältnisse
Russland war mit einem Bevölkerungsanteil von rund 80% Bauern noch Agrarland. Wegen der niedrigen Produktivität waren Hungersnöte häufig.
Über zwei Drittel des landwirtschaftlich genutzten Bodens gehörte der
Kirche, der Krone und den adligen Großgrundbesitzern. Es gab 2%
Industriearbeiter.
Zwischen 1890 und 1905 entstand eine Schwerindustrie, deren Hauptantriebskraft der Eisenbahnbau war (Transsibirische Eisenbahn!). Russland lag aber hinter den USA, Deutschland und England weit zurück. Die Staatsverschuldung im Ausland war hoch (Frankreich!). Die mittlere Lebenserwartung betrug etwa 35 Jahre. Um 1900 waren etwa drei Viertel der Bevölkerung Analphabeten, 1911 starben von 100 Kindern 24. (Zahlen nach Schmid, Fragen an die Geschichte, Band 4)
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Februarrevolution 1917
Russland trat 1914 an der Seite der Entente in den Ersten Weltkrieg ein.
Die Kriegsfolgen waren auch für Russland schrecklich: Inflation und
Teuerung als Folge der immensen Kriegskosten, schätzungsweise 1,7 Mio
Gefallene. "15 Mio. Männer wurden eingezogen. 40% der Bauernhöfe
hatten keine männlichen Arbeitskräfte. Dazu wurden 5 Mio. Pferde und 20
Mio Stück Vieh beschlagnahmt. Die Ernteerträge sanken." (Schmid:
Fragen an die Geschichte 4, 4. neubearbeitete Auflage 1984, S. 138) Als
der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen war (vgl.
Interaktive
kommentierte Karten zum Ersten Weltkrieg), kam es 1917 zur
Februarrevolution. Deren Ergebnis war der Sturz des Zaren. Die neuen Machtverhältnisse waren aber ungeklärt. Auf der einen Seite standen bürgerlich orientierte Duma und Provisorische Regierung, auf der anderen die Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, in denen zunächst die Sozialrevolutionäre und Menschewiken dominierten, während die Bolschewiken eine kleine Minderheit waren.
Das Nebeneinander von Duma und Provisorischer Regierung einerseits und
Sowjets andererseits bezeichnet man als "Doppelherrschaft".
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Oktoberrevolution 1917 Im Verlauf des Jahres 1917 nahmen in den Räten (= „Sowjets“) die Bolschewiki immer mehr zu, bis sie v.a. in Petrograd (heute St. Petersburg, damals Hauptstadt Russlands) und Moskau annähernd die Hälfte der Sitze besaßen. Die Parolen „Friede! Land! Brot!“ der Bolschewiki fielen auf fruchtbaren Boden, da nach Niederlagen im Sommer 1917
(vgl.
Interaktive
kommentierte Karten zum Ersten Weltkrieg) die Kriegslage sich für Russland weiter verschlechterte und die Bauern teilweise schon eigenmächtig dazu übergingen, sich Land anzueignen. Schon im April war Lenin aus der Schweiz nach Russland zurückgekehrt und hatte in seinen Aprilthesen „Alle Macht den Räten!“ gefordert.
Die Oktoberrevolution fand nach westlichem Gregorianischem Kalender im November statt. Die Bolschewiken übernahmen in Petrograd und anderen großen Städten die Macht. Im Januar 1918 lösten sie die nach allgemeinem Wahlrecht zustande gekommene
Nationalversammlung, in der die Sozialrevolutionäre eine absolute Mehrheit errungen hatten, gewaltsam auf. Der
Bürgerkrieg war jetzt unvermeidlich.
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Umsturzdekrete
Die neue bolschewistische Regierung („Rat der Volkskommissare“; Lenin, Trotzki, Stalin und andere) erlässt zunächst die sogenannten Umsturzdekrete.
a - Dekret über den Frieden
Gefordert wird ein sofortiger Friede ohne Annexionen (Aneignung fremder Territorien) und Kontributionen (Kriegsentschädigungen)
b - Dekret über den Boden
Gefordert wird eine entschädigungslose, sofortige Enteignung von landwirtschaftlich genutztem Boden und dessen Überführung in die Verfügungsgewalt der Bauernsowjets. Der Boden kann durch die Bauern
Individuell genutzt werden.
c - Dekret über die Rechte der Völker Russlands
Freie Selbstbestimmung der Nationalitäten bis hin zur Lostrennung und Bildung eines selbstständigen Staates wird versprochen. In Wirklichkeit werden die Nationalitäten nach Möglichkeit militärisch bei der Stange gehalten. Die KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion = Bolschewiken; der Gesamtstaat heißt seit 1922 „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“, kurz Sowjetunion) regiert das ganze Riesenreich zentral mit Hilfe der Partei.
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Bürgerkrieg und Kriegskommunismus
Im Bürgerkrieg, der auf die gewaltsame Machtergreifung der Bolschewiki erfolgt, kämpfen „Rote“ (Bolschewiki und linke Sozialrevolutionäre) gegen „Weiße“, d.h. alle anderen (siehe oben Parteien) einschließlich der Nationalitäten und ausländische Interventionstruppen. Die Weißen versuchen die Bodenenteignung zurückzunehmen. Beide Seiten arbeiten mit Terror („roter“ gegen „weißer“ Terror und umgekehrt). Der Bürgerkrieg erfordert ca. 6,4 Mio. Opfer.
Schon früh begann eine massive Kirchenverfolgung durch die Bolschewiki.
Der Kriegskommunismus baut in der Landwirtschaft auf dem Dekret über den Boden auf (siehe oben Umsturzdekrete). Lebensmitteln und Getreide werden von den Bolschewiken zwangsweise von den Bauern eingetrieben („Zwangsrequirierung“), Privathandel wird verboten. Die Bauern beantworten dies damit, dass sie für den Staat nicht länger produzieren. Das Ergebnis ist eine Hungersnot, der weitere ca. 5 Mio. Menschen zum Opfer fallen.
In den zwangssozialisierten Industriebetrieben („Nationalisierung“ von Fabriken, Geschäften und Banken) werden eine „Arbeiterkontrolle“ und ein Einheitslohn eingeführt, für Industrielle und kleine Geschäftsleute gilt ein Handels- und Produktionsverbot. Das Ergebnis ist auch in diesen Wirtschaftsbereichen eine Katastrophe.
Die Roten können den Bürgerkrieg für sich entscheiden.
Aufgabenvorschläge
zu Bürgerkrieg und Kriegskommunismus
- Stelle in einer selbst
entworfenen einfachen Grafik die Parteien im Bürgerkrieg
einander gegenüber.
- Notiere Absatz 2 - 4 in
Stichworten. Erläutere die Absichten der Bolschewiki hinter
ihren Maßnahmen.
- Diskutiere: Warum
funktionieren die Maßnahmen nicht? Was müsste geschehen, um
Landwirtschaft und Industrie wieder in Fahrt zu bringen?
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Spekulation
auf die Revolution in Deutschland und Krieg gegen Polen
Lenin erklärte 1920 in einer Rede: "Wir wussten damals [...], dass
unser Sieg nur dann von Dauer sein wird, wenn unsere Sache in der ganzen
Welt siegt, denn wir hatten ja unser Werk ausschließlich in der Erwartung
der Weltrevolution begonnen." (
Musial, S. 23) Lenin verstand die Revolution in
Russland als "erste Etappe der Weltrevolution [...] Denn die
kommunistische Ideologie erhob für sich den globalen Anspruch auf die
Weltherrschaft. Im März 1919 wurde auf Initiative Lenins [...] in Moskau
[...] die Dritte Kommunistische Internationale (
Komintern)
gegründet, die die Aufgabe hatte, zum Leitungszentrum der Weltrevolution
zu werden. (
Musial, S. 25)
Deutschland spielte in Lenins Überlegungen ein besondere Rolle. Er
warnte immer wieder, dass die Sowjetmacht verloren sei, falls ihr der
deutsche Arbeiter keine Hilfe brächte. Er sah in Deutschland das am
meisten entwickelte kapitalistische Land in Europa und in der deutschen
Industriearbeiterschaft den Hauptkern des internationalen Proletariats.
Angesichts der Blockade Sowjetrusslands durch die Westmächte könne nur
von Deutschland Hilfe kommen. (ebenda, S. 26f.) "Für Russland
eröffnet ein Bündnis mit Deutschland, unabhängig davon, ob die
Revolution dort siegt oder nicht, riesige wirtschaftliche Perspektiven",
erklärt Lenin am 19. Juli 1920 (
Musial, S. 47)
Aus diesen wirtschaftlichen und politischen Gründen wünschten die
russischen Kommunisten eine gemeinsame Grenze mit Deutschland wie in der
Vorkriegszeit. Entsprechend legte der Oberste Sowjet am 3. Oktober
1918 eine russische Grenze mit Ostpreußen fest.
Als die Roten im Laufe des Jahres 1919
an allen Frontabschnitten siegten, wandten sie sich der Eroberung und
Sowjetisierung Polens zu, um Gebietsverluste wett zu machen, die
gemeinsame Grenze mit Deutschland herzustellen und die kommunistische
Revolution in Deutschland besser unterstützen zu können. Die Hoffnungen
auf eine Revolution in Deutschland begrub Lenin erst 1923.
Die russische Westarmee wurde aber von
polnischen Verbänden bis an die Beresina im östlichen Weißrussland
zurückgetrieben. Auch in der Ukraine rückten die Polen am 25. April 1920
in Kenntnis der sowjetischen Angriffsabsichten vor und besetzten am 7. Mai
1920 Kiew. Polen erstrebte zu dieser Zeit ein Großpolen in der Tradition
des polnisch-litauischen Großreiches an.
Ab Anfang Juli rückte die Rote Armee
aber wieder vor ("Revolution von außen", so der
bolschewistische Befehlshaber Tuchatschewski) und wurde erst am 16. August
1920 an der Weichsel wenige Kilometer vor Warschau von polnischen Truppen
besiegt, die nun ihrerseits wieder nach Osten vorstießen. Erst am 18.
März 1921 wurde Frieden gechlossen. Die bewaffnete Ausbreitung des
Kommunismus wurde für runde 20 Jahre unterbrochen. Der Wunsch, "über
Warschau nach Deutschland durchzubrechen" (Stalin 1923 in
der Zeitung "Prawda") konnte nicht verwirklicht werden.
Die 1922 gegründete Sowjetunion musste nun den Kommunismus in einem Lande
aufbauen.
Nach 1945, also nach dem Zweiten Weltkrieg, bewerkstelligte Stalin dann
die Westverschiebung Polens, siehe
Karte, sowjetisierte es und erreichte so
nachträglich noch ein altes Ziel.
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Der X. Parteitag 1921
Der X. Parteitag 1921 trifft eine Reihe wichtiger Entscheidungen.
a – Neue Ökonomische Politik (russische Abkürzung: NEP)
Lenin und die kommunistische Partei wandeln ihren Wirtschaftskurs. Eine Naturalsteuer für Bauern wird eingeführt, die Zwangsrequirierungen hören auf, der freie Verkauf von landwirtschaftlichen Überschüssen wird erlaubt. In der Industrie wird für kleine Geschäftsleute und Industrielle wieder eine Handels- und Produktionserlaubnis erteilt. Der Einheitslohn wird abgeschafft, die Ein-Mann-Führung des Betriebs ersetzt die Arbeiterkontrolle. Investition und Produktion durch Ausländer wird erlaubt.
Im Ergebnis erholte sich die Sowjetunion wenigstens wirtschaftlich. In den 1920er Jahren findet die Elektrifizierung Russlands statt, 1928 war annähernd der Vorkriegsstand der Produktion wieder erreicht: nach Ansicht der Spitzenfunktionäre also Zeit für neue Experimente.
Man verkündet das Prinzip vom „Aufbau des Sozialismus in einem Lande“.
b - Fraktionsverbot
Der Parteitag beschließt ein Verbot von Absprachen innerhalb der Kommunistischen Partei („Fraktionsverbot“). Zentralkomittee (ZK) und v.a. das Politbüro werden zu faktisch allein bestimmenden Führungszirkeln. Daneben gibt es noch Parteitage. Unliebsame Mitglieder der
Partei werden hinfort hinaus“gesäubert“.
c – Niederschlagung des Aufstands von Kronstadt
Die Kronstädter Matrosen fordern gegen die Diktatur der Bolschewiki die Zulassung mehrerer linker Parteien (nicht aller Parteien!). Ähnliche Forderungen werden im ganzen Land erhoben. Der Kronstädter Aufstand wird durch die Kommunisten blutig niedergeschlagen. Damit werden auch die Sowjets entmachtet, in denen sich
politische Kräfte außerhalb der kommunistischen Partei betätigen konnten. Das Ergebnis war eine Parteidiktatur (zu unterscheiden von einer Ein-Mann-Diktatur).
Nach Lenins Tod 1924 hatte sich Stalin als neuer Führer durchgesetzt. Als erster Konkurrent Stalins wird Trotzki ausgeschaltet.
Aufgabenvorschläge
zum X. Parteitag
- Zur NEP:
Notiere den Absatz in Stichworten.
Überlege: Würdest du als ausländischer Unternehmer in der
Sowjetunion der 1920er Jahre investieren? Wie beurteilst du die
NEP und die Zuverlässigkeit der sowjetischen
Wirtschaftspolitik?
- Zum Fraktionsverbot:
Was bedeutet das Fraktionsverbot für das einfache
Parteimitglied, was für die Führungsebene?
Worin liegt der Unterschied zwischen einer Parteidiktatur und
einer Ein- Mann- Diktatur?
- Zur Niederschlagung des
Aufstands von Kronstadt
Begründe jeweils: Wofür traten die Kronstädter Matrosen ein:
- für eine parlamentarische Demokratie?
- für ein Diktatur des Proletariats (und der Bauernschaft)?
- für eine Parteidiktatur?
Was bedeutet eine Parteidiktatur für die Räte?
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Kollektivierung der Landwirtschaft
Auf dem XV. Parteitag 1927 wird der Beschluss zur Beseitigung der selbstständigen Bauernwirtschaften zugunsten von
Kolchosen und
Sowchosen (“Kollektivierung der Landwirtschaft“) gefasst. Man nimmt den Bauern wieder weg, was man ihnen zuvor zugestanden hat. Die Partei erhofft sich eine Ertragssteigerung durch Großbetriebe, die Aufhebung sozialer Unterschiede ("Liquidierung
der Kulaken [= einigermaßen reiche Bauern] als Klasse") und v.a. auch die Finanzierung der Industrialisierung aus der
Landwirtschaft.
Im Widerstand gegen die Zwangskollektivierung schlachten die Bauern bis 1933
50-60% des Viehbestandes und bauen nur noch das Notwendigste an. So entsteht die nächste große Hungersnot: Zwischen 5 und
11 Mio. Menschen
verhungern, andere Schätzungen gehen bis zu
14,5 Mio Opfern von Hunger und Terror.
Um den Import westlicher Anlagen und
Technologien für die Industrialisierung, aber auch für die Aufrüstung
des Landes, finanzieren zu können, ging man so weit, gewaltsam in großem
Stil Getreide, sogar Saatgut einzutreiben. Dies führte zur größten
Hungerkatastrophe in Europa im 20. Jahrhundert. Trotz der
Hungerkatastrophe wurden die Getreideexporte beibehalten, lediglich
reduziert. "Bitten der kommunistischen Anführer aus der Ukraine
[...], Ablieferungspläne und -termine zu verringern bzw. zu verschieben,
lehnte Stalin und mit ihm das Politbüro ab. Stalin machte für die
Hungerkatastrophe die antisowjetischen Elemente unter den ukrainischen
Bauern sowie die schlechte Führung der kommunistischen Partei vor Ort
verantwortlich." (
Musial, S. 283). Einige Forscher gehen davon aus,
dass mit dem Hunger auch der Widerstand gebrochen werden sollte. In
der Ukraine spricht man in diesem Zusammenhang heute von
Holodomor
(=Hungertod"). Gegen den Massenwiderstand der Bauern führt die Regierung
also einen Bürgerkrieg von
oben. Menschen werden zu Millionen in Zwangsarbeitslager gesteckt. Das
Lagersystem GULAG weitet sich enorm aus. Der Massenwiderstand
der Bauern führte dazu, dass sich die Industrialisierung überwiegend
selbst tragen musste, da in der Landwirtschaft Mittel vernichtet wurden. Zum
Video Kollektivierung ...
| Aufgabenvorschläge
zur Kollektivierung der Landwirtschaft (einschließlich GULAG)
Die Aufgaben lassen sich auch
arbeitsteilig lösen, etwa 1 - 8; 9 - 13
- Schreibe stichwortartig
heraus, welche Absichten die kommunistische Regierung mit der
Kollektivierung der Landwirtschaft verfolgt. Rufe dir dabei
Wirtschaft
und Lebensverhältnisse im Zarenreich in Erinnerung.
- Schreibe in Stichworten heraus,
was eine
Kolchose (= einen Kolchos) kennzeichnet.
- Mit Hilfe der Landwirtschaft
sollte unter anderem die Industrialisierung finanziert werden.
Unterstreiche, inwiefern der
Kolchos dem Staat Geld
einbringt oder
ihm Ausgaben erspart.
- Wie erklärst du dir, dass die
Bauern über Jahre gehindert wurden, den
Kolchos zu verlassen?
- Schreibe die Gemeinsamkeiten
und Unterschiede der
Sowchose gegenüber der
Kolchose in Stichworten
heraus.
- Entspricht die
Kolchose
oder
die
Sowchose
mehr der langfristigen Zielsetzung der Kommunisten?
Begründe.
- Weshalb gab es wesentlich
weniger
Sowchosen als
Kolchosen?
- Verfasse einen
schriftlichen Bericht, in dem ein Bauer die Bauernpolitik
("Bündnis von Proletariat und Bauernschaft")
der Kommunistischen Partei von 1917 bis einschließlich der
Kollektivierung der Landwirtschaft zusammenfasst und damit
seinen Widerstand begründet.
Du findest dazu Material in den Abschnitten
Oktoberrevolution,
Umsturzdekrete,
Bürgerkrieg
und Kriegskommunismus,
NEP und
Kollektivierung
der Landwirtschaft.
Holodomor:
Notiere nach der Seite von
de.wikipedia.org in Stichworten
die Etymologie und die Forschungskontroverse.
GULAG:
Notiere in Stichworten die Geschichte des GULAG.
GULAG:
Ist das Lagersystem Deiner Meinung nach eine Entartung des
Kommunismus oder ist es untrennbar mit dem kommunistischen
System verbunden?
GULAG:
Kann man in Bezug auf das Lagersystem Parallelen zum
Nationalsozialismus ziehen? Gibt es Unterschiede?
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Industrialisierung und Erster Fünfjahrplan
1928 wird der erste Fünfjahrplan mit den Stichworten „Maschinisierung, Motorisierung, Elektrifizierung“ beschlossen („Planwirtschaft“). Von 1928 – 1941 steigert sich die Industrieproduktion um das Fünffache. Eine rasche Verstädterung setzt ein, der Analphabetismus wird beseitigt. Schwerpunkt der teils mit Enthusiasmus durchgeführten Industrialisierung sind Schwerindustrie und Produktionsmittelindustrie, die Konsumgüterproduktion wird vernachlässigt.
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Aufgabenvorschläge
zur Industrialisierung in der SU
- Notiere den Absatz
"Industrialisierung und Erster Fünfjahrplan" in
Stichworten.
- Worin liegen die
Besonderheiten der sowjetischen Industrialisierung im Vergleich
mit der Industrialisierung in England und Deutschland? Siehe
hierzu

Lernumgebung "Industrialisierung"
|
Aufrüstung und
Konzeption des Blitz- und Vernichtungskrieges
Parallel zur Kollektivierung der Landwirtschaft und zur Industrialisierung
wurden ein gigantisches Aufrüstungsprogramm und die Umrüstung der Roten
Armee in eine technisch hochgerüstete Angriffsarmee beschlossen. Den
Hintergrund bildet die Weltwirtschaftskrise und die Annahme, dass ein
imperialistischer Krieg unmittelbar bevorstehe.
Laut einem Plan von
Tuchatschewski sollten die sowjetischen Streitkräfte auf 40.000
kriegsbereite Flugzeuge und 50.000 einsatzbereite Panzer aufgerüstet
werden. In Wirklichkeit kam die Rüstungsindustrie nicht mit, es wurde
massenhaft Ausschuss produziert, viele Waffen waren nicht einsetzbar. So
wurde nach Sündenböcken geforscht. Die
Säuberungen der 1930er Jahre hatten
auch diesen Hintergrund.
Der Plan sah einen offensiven, modernen
Blitz- und Vernichtungskrieg vor. "Der Hauptfeind war Polen mit
seinen Verbündeten, das Ziel Deutschland, das Herz Europas, wie im Sommer
1920. [...] Auch musste man mit dem militärischen Eingreifen
Frankreichsrechnen, das wohl weder der Vernichtung Polens noch der
Sowjetisierung Deutschlands tatenlos zusehen würde." (
Musial, S. 308)
Tatsächlich "verfügten die sowjetischen Streitkräfte im Juni 1941
über 25.508 Panzer, 18.700 Flugzeuge und 5.774.000 Soldaten." (
Musial, S. 459) Gobbels notierte am 19. August 1941
in sein Tagebuch: "Wir haben offenbar die sowjetische Stoßkraft
und vor allem die Ausrüstung der Sowjetarmee gänzlich unterschätzt.
Auch nicht annähernd hatten wir ein klares Bild über das, was den
Bolschewisten zur Verfügung stand. Daher kamen auch unsere Fehlurteile.
Der Füher hat beispielsweise die sowjetischen Panzer auf 5.000
geschätzt, während sie in Wirklichkeit an die 20.000 besessen haben.
Flugzeuge glaubten wir, hätten sie um die 10.000 herum; in Wirklichkeit
haben sie über 20.000 besessen." (
Musial, S. 458)
Deutschland verfügte vergleichsweise vor dem Angriff auf Frankreich 1940
über 2.439 Panzer und 3.578 Flugzeuge (ebenda, S. 427).
Inwieweit diese gigantische Aufrüstung defensiv zu verstehen ist, wobei
die Devise lautet: "Angriff ist die beste Verteidigung", oder
offensiv im Sinne des revolutionären Eroberungskrieges zu verstehen ist,
wonach jeder Krieg, den die Armee des Sozialismus führt, ein gerechter
Krieg ist, ist in der Forschung umstritten.
Für das offensive Verständnis sprcht,
dass die Weltrevolution von Anfang an das Ziel der Bolschewisten war und
dass der Angriff auf Polen 1920 als "Revolution von außen"
propagiert wurde ( Musial,
S. 308). Die defensive Deutung kann sich auf dieverse Friedensbeteuerungen
der sowjetischen Führung stützen, die aber auch als Propaganda gedeutet
werden kann. Für die Zeit seit Mai 1941 ist belegt, dass Stalin
Angriffspläne gegen Deutschland hegte: "Jetzt müssen wir von der
Verteidigung zum Angriff übergehen", sagte er in einer geheimen
Rede vom 5. Mai 1941. "Die Rote Armee ist eine moderne Armee und
eine moderne Armee ist eine Angriffsarmee" (
Musial, S. 447).
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Errichtung der Alleinherrschaft Stalins: Säuberungen und Schauprozesse 1936 – 1939
Mitte der 1930er Jahre errichtet Stalin seine Alleinherrschaft, wobei er
alle wirklichen oder potentiellen Gegner seiner Alleinherrschaft aus dem
wege räumt. Diese Phase beginnt mit
dem
Mord an Kirow, einem hohen Funktionär der Partei. Sogenannte „Konterrevolutionäre“ werden verhaftet, der
große Terror gegen Bevölkerung, Partei, Staat,
Armee und Nationalitäten (nach dem Zweiten Weltkrieg sogar gegen Weltkriegsheimkehrer!) erreicht einen neuen Höhepunkt.
90% aller Generäle, 80% aller Obersten und die Hälfte aller Offiziere
werden hingerichtet. (Zahlenangaben bei Schmid: Fragen an die Geschichte
4, S.153)
Gegen bekannte führende Funktionäre werden 1936 – 38
die
Moskauer Schauprozesse mittels
durch Folter erzwungener Geständnisse durchgeführt. Von den 7
Politbüromitglieder aus der Zeit Lenins überlebt lediglich Stalin. 80%
des Zentralkomitees von 1934 wird liquidiert, ca. 1 Mio. Parteimitglieder
hingerichtet (Zahlenangaben bei Schmid: Fragen an die Geschichte 4,
S.153).
Trotzki wird von einem durch Stalin
gedungenen Mörder im Exil in Mexiko durch einen Schlag auf den Kopf mit
einem Eispickel getötet.
Millionen Tote gibt es in Arbeits- und Straflagern (
„GULAG“), zwischen 1936 und 1950 nach Schätzungen 12 Mio. Bei Stalins Tod 1953 leben ca. 15 Mio. Gefangene in Straflagern! In der Partei existieren nur noch Kreaturen Stalins.
Es bildet sich endgültig eine Kaste von Funktionären samt ihren Familien mit
besonderen Privilegien und eigenem Lebensstil, die sogenannte
Nomenklatura,
die herrschende Klasse der Sowjetunion.
Die menschlichen Folgen schildert Hannah Arendt
so: "Sobald gegen jemanden Anklage erhoben wird, müssen sich
seine Freunde über Nacht in seine erbittertsten und gefährlichsten
Feinde verwandeln, weil sie dadurch, dass sie ihn denunzieren und dabei
helfen, das Aktenstück der Polizei und der Staatsanwaltschaft gehörig
anzureichern, sich ihrer eigenen Haut wehren können; da es sich bei den
Anklagen im allgemeinen um nichtexistente Verbrechen handelt, braucht man
gerade sie, um den Indizienbeweis zu erbringen. [...] Was suspekt
ist, ist Freundschaft und jegliche andere menschliche Bindung überhaupt.
Was die `Freunde` also vor allem beweisen müssen, ist, dass ihre
Bekanntschaft mit dem Angeklagten nur ein Vorwand war, ihn
auszuspionieren, ob er nicht vielleicht ein Saboteur sei oder ein
Trotzkist oder ein Agent des Auslandes oder ein Faschist - je nachdem,
worauf die Anklage gerade lautet." (Hannah Arendt: Elemente und
Ursprünge totalitärer Herrschaft, S. 696 f.)
Aufgabenvorschläge
zur Alleinherrschaft Stalins
- Schaue dir die im Text
verlinkten Videos an und notiere den Textabschnitt in
Stichworten.
- Was bedeutet der Satz:
"Die Revolution frisst ihre Kinder"?
- "Schlimmer
noch als die nackte Zahl (der ca. 20 Millionen Opfer) ist die Willkür,
mit der Stalin die Opfer in den Tod schickte. Absoluter Gehorsam
konnte genauso zur Aburteilung führen wie politischer
Widerspruch." (
Zitatquelle)
Was sollte dadurch bezweckt werden? Hat das alles überhaupt
einen rational nachvollziehbaren politischen Sinn?
- Was bedeutet
"Führerkult"
und welchen politischen Zweck hat er unter Stalin?
- Zitat:
Lenin verstand die Diktatur des Proletariats als
"Verbindung der produktiven Arbeit aller mit der
Teilnahme aller an der Verwaltung des Staates."
(Lenin, Marxismus und Staat, Berlin Ost 1970, S. 69)
Rufe den Link
Nomenklatura
auf und notiere in Stichworten deren Identität, Lebensstil und
Einfluss. Vergleiche die gesellschaftliche Realität der
Sowjetunion mit dem obigen
Lenin-Zitat.
- Erkläre anhand der
Schilderung von
Hannah Arendt, was totale Herrschaft
bedeutet.
|
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Aufstieg der
SU zur Supermacht im Zweiten Weltkrieg
Stalin verleibt sich als Folge des
Hitler-Stalin-Pakts vom 23. August 1939,
der ein Nichtangriffspakt zwischen beiden Mächten war und in einem
geheimen Zusatzprotokoll die Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und
russische Einflusssphäre vorsah, noch vor 1941 diejenigen Gebiete weitgehend wieder ein, die das Zarenreich als Folge der Niederlage im Ersten Weltkrieg verloren
hatte: Er marschiert am 17. September 1939 in Ostpolen ein und bricht
zwischen September 1939 und Sommer 1940 die bestehenden
Nichtangriffsverträge mit allen sechs westlichen Nachbarstaaten von
Finnland bis Rumänien. Der sowjetisch- finnische Winterkrieg endete dabei
mit kleinen russischen Gebietsgewinnen vor allem im Vorfeld von Leningrad,
die Eroberung Finnlands insgesamt misslingt aber. Als die deutschen Armeen
in Frankreich stehen, annektiert Stalin die drei baltischen Staaten
Litauen, Lettland und Estland sowie Bessarabien und die
Nordbukowina.
Neben
dem dringend benötigten Zeitgewinn hofft er in der Folge des
Hitler- Stalin- Pakts auf einen "zweiten imperialistischen Krieg", einen "Erschöpfungskrieg" der "imperialistischen Mächte" Deutschland, England und Frankreich sowie weiterer Staaten
untereinander, in den er als letzter eingreifen konnte "mit dem
Endziel der Wiederaufnahme des `revolutionären Weltprozesses`, der
Sowjetisierung Europas". (Klaus Hornung: Der lachende Dritte, in:
Junge Freiheit, vom 22.08. 2008, S. 18). Außerdem konnte er Deutschland
durch sowjetische Lieferungen von Öl, Getreide und sonstigen Rohstoffen
bis zu einem gewissen Grade von sich abhängig machen und hatte eine
Koalition westlicher Mächte und Deutschlands gegen sich, die er 1938 nach
dem Münchner Abkommen stark gefürchtet hatte, nicht mehr zu befürchten. Als Folge des Zweiten Weltkrieges – Hitler überfällt die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ohne Kriegserklärung („Unternehmen Barbarossa“)
– steigt die Sowjetunion zur zweiten Supermacht nach den USA auf, zahlt aber einen verheerenden Preis: ca. 23 Mio. Tote, verbrannte Erde im Westteil der SU).
Sowjetische Truppen besetzen den größten Teil Osteuropas und erobern Berlin.
Sowjetische Truppen stehen von nun an an der Elbe, Westeuropa lehnt sich
hinfort an die USA an, der Kalte Krieg folgt.
Vergleiche auch die

Lernumgebung "Zweiter Weltkrieg"
sowie für die Zeit nach dem Zweiten
Weltkrieg die

Lernumgebung
"Kalter Krieg und
Entspannung".
Aufgabenvorschläge
zum Zweiten Weltkrieg und zum Stalinismus insgesamt
- Stalinismus
Versuche den Begriff "Stalinismus" zu definieren.
- Hitler- Stalin- Pakt
a)
Rufe den Link
Hitler- Stalin-
Pakt auf und notiere die Information in Stichworten.
b)
Was hätte Stalin von einer Zusammenarbeit mit Großbritannien
gegen Hitler gehabt? Wie hätte Polen in diesem Fall reagiert?
c)
Welche Vorteile zieht Stalin dagegen aus dem Pakt mit Hitler?
Denke auch an die
Säuberungen
in der Roten Armee und rufe dir nochmals die
russischen
Verluste in der Folge des Ersten Weltkriegs vor Augen!
Vergleiche damit die
Karte "1939 Polen: Besetzung und Teilung durch deutsche und sowjetische
Truppen".
d)
Welches Kriegsergebnis wäre für Stalin optimal?
- Vergleich Stalinismus -
Nationalsozialismus

Lernumgebung Nationalsozialismus
Nenne Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Stalinismus und
Nationalsozialismus.
- Vergleich Stalinismus -
Maoismus
Modernisierung Chinas vom 19. Jahrhundert bis heute
Vergleiche Stalinismus
(Kommunismus in der zur Zeit Stalins praktizierten Form) mit
Maoismus
(Kommunismus in der zur Zeit Stalins praktizierten Form).
- Vergleich Russische
Revolution (1917 bis 1930er Jahre) - Französische
Revolution (Zeitraum 1789 - Sommer 1794)

Arbeitsblatt Vergleich Französische Revolution / Russische
Revolution

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Französische Revolution bzw. die Russischen Revolutionen
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Nationalsozialismus und Kommunismus: Zwei totalitäre Systeme im Bildvergleich
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XX. Parteitag der KPdSU 1956
1953 stirbt Stalin, 1956 wird der XX. Parteitag abgehalten. Der neue Parteichef Chruschtschow räumt Fehler ein. Vorübergehend herrscht „Tauwetter“. Nach Stalins Alleinherrschaft gibt es nun wieder eine „kollektive Führung“, aber auch weitere Reformen ändern nichts Grundlegendes. Stalin wird aus dem Mausoleum vor der Kremlmauer entfernt, wo seitdem nur noch Lenin einbalsamiert liegt.
Einige Erfolge in der Rüstung (sowjetische Atombombe 1949) und in der Weltraumfahrt Sputnik; Gagarin) und Anfangserfolge bei der „Neulandgewinnung“ enden in einer Enttäuschung über Chruschtschow (Prestigeverlust in der Kubakrise 1962; Krise der Landwirtschaft wird nicht gemeistert) und in dessen Absetzung 1967.
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Stagnation
unter Breschnew
Unter seinem Nachfolger Breschnew gerät die Sowjetunion in eine völlige bürokratische Erstarrung. Der technologische und wirtschaftliche Vorsprung des Westens wird immer noch größer. Das Afghanistan-Abenteuer und das Wettrüsten zehren gewaltig an den Kräften.
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Ära Gorbatschow
und Untergang der SU
1985 wird Gorbatschow Generalsekretär der KPdSU. Ziel seiner Reformen war
ein reformierter Sozialismus in der SU, ein demokratischer Sozialismus.
Schwerpunkte der Reformen unter den Stichworten "Perestroika"
(Umbau) und "Glasnost" (Offenheit, Transparenz) waren:
a -
Demokratisierung "Wir
brauchen die Demokratie wie die Luft zum Atmen." (Gorbatschow)
Gorbatschow sprach von der Stärkung der Selbstverwaltungsorgane
in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft (z.B. Sowjets),
von der Stärkung der Massenorganisationen (z.B.G
ewerkschaften), vom Abbau der Privilegien
der Parteibonzen und Apparatschiks ( der "Nomenklatura"),
mehr innerparteilicher Demokratie, einer modifizierten Führungsrolle
der Partei , einer Justizreform (unabhängige Justiz) und vom Übergang
zu echten Wahlen.
b - Offene
Kultur- und Informationspolitik
Offene
Berichtererstattung ohne Behinderungen, die Aufarbeitung
des Stalinismus, die Zulassung
kritischer Filme und Literatur sollten ermöglicht, Dissidenten (Dissens =
Gegenteil von Konsens; Hier: Dissidenten im Dissens mit der Regierung)
rehabilitiert werden.
c -
Wirtschaftsreform
Hier ging es um Schließung unrentabler Betriebe, Umstellung auf
Eigenfinanzierung der Betriebe und wirtschaftliche Rechnungsführung, generell
gestärkte Eigenverantwortung der Betriebe, Management und Wahl der Betriebsleiter.
Auf der Ebene der gesamten Volkswirtschaft dachte man an neue
Leitungsmechanismen für die Wirtschaft und Abkehr von der
Kommandowirtschaft. Sogar Arbeitslosigkeit hätte in Kauf genommen werden
sollen.
d -
Außenpolitik: "Neues Denken"
Siehe hierzu
Basiswissen Kalter Krieg und Entspannung
Erfolg:
Glasnost in der
Kultur- und Informationspolitik wurde verwirklicht, es gab Schritte in
Richtung Demokratie, Dissidentenverfolgungen gab es keine mehr, auch die
während der ganzen Geschichte der Sowjetunion andauernde
Kirchenverfolgung wurde aufgegeben. Die aussichtslose Besetzung
Afghanistans wurde aufgegeben.
Dennoch scheiterte
Gorbatschow wegen ausbleibender Wirtschaftsreformen und einer
Wirtschaftskrise. Er geriet in eine Zange durch den Widerstand des
Apparats von der einen Seite, der Demokraten (Demokratie nach westlichem
Vorbild; Marktwirtschaft) von der anderen Seite. Nachdem die Schleusen
für freie Meinungsbildung, mehr Offenheit und etwas Demokratie geöffnet
waren, zerfielen das Vorfeld der Satellitenstaaten und der Vielvölkerstaat
Sowjetunion selbst als Folge des neuen Nationalismus, der die
verbrauchte kommunistische Ideologie ablöste. Gorbatschow
lavierte zwischen den Fronten. Im August 1991 wurde zwar ein Putsch von
Altstalinisten in Partei, Armee und Geheimdienst verhindert, Gorbatschow
aber wurde durch Jelzin entmachtet. Noch im Jahr 1991 wurde die
Sowjetunion aufgelöst, aus ihrer Konkursmasse entstand die GUS
(Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).
Welche
Alternativen hatte Gorbatschow? (Eine subjektive Würdigung)
Variante 1: Er
hätte die Unabhängigkeitsbestrebungen im Vorfeld und im Inneren der
Sowjetunion mit militärischen Machtmitteln zu unterbinden versuchen
können. Ob das Erfolg gehabt hätte, darüber kann man nur spekulieren.
Sicher hätte dies einen Rückfall in einen neuen Kalten Krieg und in ein
neues, nicht zu gewinnendes Wettrüsten bedeutet. Es wäre das Ende der
Reformen gewesen. Diese waren aber so unabweislich, dass eine
Weltmachtstellung ohne sie für Gorbatschow nicht denkbar war, schon
allein aus finanziellen Gründen. Diese Variante wäre auf eine
hoffnungslose Überdehnung der vorhandenen Kräfte hinausgelaufen.
Variante 2:
Gorbatschow entschied sich, als er gegen seinen Willen und gegen seine
Voraussicht vor die Wahl zwischen diesen beiden Alternativen gestellt
wurde, zugunsten des Friedens, der Freiheit der europäischen Völker und
zugunsten der Reformen. Ohne seine Entscheidung hätte es vielleicht in
der DDR und anderswo ein weiteres Blutbad gegeben. Gorbatschows und
Schewardnadses (Außenminister der Sowjetunion) Integrität und Größe
liegen darin, sich so entschieden zu haben.
Weitere
Gründe für das Scheitern der SU
Der tiefer liegende und eigentliche Grund für das Scheitern der
SU war das unfähige, totalitäre, diktatorische bürokratische System,
das die Menschen unterdrückte, ihnen eine dauerhafte Perspektive
verwehrte und die Kluft zum Westen immer größer werden ließ.
Der zweite häufig genannte Grund ist das Wettrüsten, das die SU gegen
das überlegene politische und wirtschaftliche System der USA und der
westlichen Welt verlieren musste. Die aus der Supermachtstellung
resultierenden militärischen Lasten waren enorm und banden Ressourcen,
die der zivilen Wirtschaft und dem Konsum entzogen waren.
Gorbatschow zog sich aus Afghanistan zurück. Die dortigen von den USA
unterstützten Islamisten interpretierten das als einen Sieg über eine
westliche Supermacht, was ihnen ein enormes Selbstvertrauen und eine
große Anziehungskraft in der arabischen Welt einbrachte. Zweifellos war
der Krieg eine große Belastung für die stagnierende SU, manche sagen, es
sei das Vietnam der Sowjets gewesen.
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Bilanz
der Toten infolge kommunistischen Terrors
Im
Schwarzbuch des Kommunismus (Seite 16) steht zu
lesen:
"Dennoch können wir eine erste Bilanz ziehen, deren Zahlen zwar nur
eine Annäherung und noch zu präzisieren sind, die aber, gestützt auf
persönliche Schätzungen, die Größenordnung aufzeigen und klar machen,
wie wichtig dieses Thema ist:
-
Sowjetunion:
20 Millionen Tote
-
China: 65
Millionen Tote
-
Vietnam: 1
Million Tote
-
Nordkorea: 2
Millionen Tote
-
Kambodscha: 2
Millionen Tote
-
Osteuropa: 1
Million Tote
-
Lateinamerika:
150.000 Tote
-
Afrika: 1,7
Millionen Tote
-
Kommunistische
Internationale und nicht an der Macht befindliche kommunistische
Parteien: etwa 10.000 Tote
Alles in allem
kommt die Bilanz der Zahl von hundert Millionen Toten nahe."

Bilanz der Toten infolge
nationalsozialistischen Terrors
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Wolfgang Leonhard: Die
Revolution entlässt ihre Kinder
Vor 50 Jahren erstmals erschienen: einer der großen Klassiker der politischen Literatur in Deutschland
Dieser bewegende und authentische Bericht liefert eine bedrückende Innenansicht des Stalinismus und wurde nach seinem Erscheinen vor 50 Jahren in kurzer Zeit ein großer Bucherfolg - alleine in Deutschland eine Million Mal verkauft sowie in zehn Sprachen übersetzt.
buecher.de


George Orwell: 1984
BIG BROTHER IS WATCHING YOU
George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.
buecher.de


George Orwell: Farm der Tiere
Orwells Meisterwerk der
politischen Satire mit dem geflügelten Resümee: Alle Tiere sind gleich,
aber einige Tiere sind gleicher als andere. Mit Zeichnungen von F. K.
Waechter, Essays und Dokumenten.
Dem Roman liegt die Überzeugung zugrunde, daß alle Revolutionen letzten
Endes nur eine Verschiebung im Kaleidoskop der Macht herbeiführen, daß
die Grunstrukturder Gesellschaft aber immer die gleiche bleibe. Dieser
Pessimismus zeigt, daß die Farm der Tiere mehr ist als nur eine Satire
auf die kommunistische Revolution in Sowjetrußland. Die Satire zielt
nicht nur auf den einmaligen historischen Tatbestand, sondern auf jede
Revolution überhaupt, deren Ursachen und Antriebe, deren Versagen und
endliche Verkehrung ins Gegenteil Orwell an einem animalischen Staatswesen
demonstriert.
buecher.de


Courtois u.a.: Das
Schwarzbuch des Kommunismus. Band 1: Unterdrückung, Verbrechen und Terror
Das "Schwarzbuch des Kommunismus" hat den Blick auf das 20. Jahrhundert tiefgreifend verändert. Von den Autoren minutiös recherchiert, zieht es die grausige Bilanz des Kommunismus, der prägenden Idee unserer Zeit. Mehr als 80 Millionen Tote, so rechnen die Autoren vor, hat die Vision der klassenlosen Gesellschaft gekostet - mehr als der Nationalsozialismus zu verantworten hat. Das Buch hat eine beispiellose Kontroverse ausgelöst, denn es beläßt es nicht bei einer Generalinventur des roten Terrors, es benennt auch Mitwisser und intellektuelle Mittäter im Westen.
buecher.de


Courtois u.a.: Das
Schwarzbuch des Kommunismus. Band 2: Das schwere Erbe der Ideologie
Der zweite Band des "Schwarzbuch des Kommunismus" behandelt Länder, zu denen bei Erscheinen des ersten Bandes noch keine Studien vorlagen, wie etwa Rumänien und Bulgarien oder die baltischen Staaten, die heute der EU angehören. Die Autoren analysieren das Phänomen kommunistischer Bewegungen im Westen, die stark waren, aber nicht zur Regierung gelangten, wie etwa in Italien oder Griechenland. Auch die Bewältigung der kommunistischen Vergangenheit im modernen Rußland wird ausführlich behandelt. In einer fulminanten Einleitung zeichnet der Herausgeber Stéphane Courtois die Debatte um die Verbrechen des Kommunismus nach. Die Frage, wie es dazu kommen konnte, daß die Idee von der klassenlosen Gesellschaft so schrecklich pervertiert wurde, so viel Terror, Gewalt und Leid über die Menschheit brachte, wird uns noch lange beschäftigen.
buecher.de


Bogdan musial: Kampfplatz
Deutschland - Stalins Kriegspläne gegen den Westen
Hitlers Feldzug gegen die Sowjetunion war kein Präventivkrieg, wie von Goebbels verbreitet und noch heute zu hören. Es war ein Aggressions-krieg par excellence. Doch wahr ist auch, dass die Sowjetführung unter Stalin seit den zwanziger Jahren, verschärft in den Dreißigern, ein gigantisches Aufrüstungsprogramm verfolgte, um einen Angriffskrieg gegen Westeuropa zu führen. Kaschiert wurde dies durch die Propaganda vom »friedliebenden« Vaterland der Werktätigen.
Was in jenen dramatischen Jahren hinter den Mauern des Kreml vor sich ging, ist immer noch weitgehend unerforscht. Bogdan Musial zählt zu den wenigen westlichen Historikern, die breiten Zugang zu den Moskauer Archiven haben. Als erster hat er systematisch die einschlägigen Protokolle und Sonderakten der sowjetischen Führung, vor allem des Politbüros und des streng geheimen Verteidigungskomitees, ausgewertet.
buecher.de


Alexander Solschenizyn:
Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch
Nikita Chruschtschow mahnte eindringlich auf dem 22. Parteitag der KPdSU: "Es ist unsere Pflicht, derartige Angelegenheiten, die mit dem Mißbrauch der Macht zusammenhängen, sorgfältig und allseitig zu klären. Solange wir arbeiten, können und müssen wir vieles klarstellen und der Partei und dem Volk die Wahrheit sagen..." Mit dieser Erklärung setzte er sich für ein literarisches Werk ein, das nach Erscheinen sofort Weltruhm erlangte: "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch". Es bringt keine sensationellen Enthüllungen, sondern die nüchterne, mikroskopisch genaue Untersuchung des Lagerlebens in Sibirien, so wie es von den Opfern der stalinistischen Periode erlebt wurde.
buecher.de


Alexander Solschenizyn:
Der Archipel GULAG
Schon als GULAG-Häftling beschloss Solschenizyn, vom System des Straflager-Archipels zu berichten, eine Chronik der Ereignisse zu verfassen und das Leben der Gefangenen und ihrer Bewacher zu schildern. Er wollte ein möglichst umfassendes Bild dieses düsteren Staates im Staat zeigen. Die erste westliche Übersetzung des Werkes erschien 1974 in deutscher Sprache. Der vorliegende Band ist die von Alexander Solschenizyn autorisierte gekürzte Fassung seines dreibändigen Gesamtwerks.
buecher.de |
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Verschiedenes
Mehrwerttheorie
von Karl Marx - Warum wollen Kommunisten immer enteignen?
Interaktiv
Material Geschichtszentrum
Karl Marx, Friedrich Engels - Vom Kapitalismus zum Sozialismus
Interaktiv
Material Geschichtszentrum
Marxistisches Staatsverständnis
Begriffsliste des Geschichtszentrums

Transsibirische Eisenbahn
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Stalin
ZDF. Mythos - Kriegsherr - Tyrann. Texte, Bilder, Videos, ...
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Tod Lenins, Aufstieg und Politik
Stalins
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Planmäßige Hinrichtung der
Zarenfamilie
Revolutionskomitee beendet Diktatur der Zaren
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Überfall auf die Sowjetunion ("Unternehmen Barbarossa")
LeMO: Lebendiges Museum online des DHM.
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Zeitgeschichte - Vor 50 Jahren kehrte Helmut Kölle als einer der letzten Kriegsgefangenen aus der UdSSR zurück
Erinnerung schmerzt noch heute
Von Hans Jörg Conzelmann
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1953 Stalins Tod
Mit Rückblick auf Stalins Politik. Multimedia
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Chruschtschow
DDR- Plakat, um 1960?
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Glasnost und Perestroika
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Zwangskollektivierung
der Landwirtschaft
Kolchose
de.encarta.msn.com
Zusatzinformation zum Artikel: Aus dem "Ertrag muss der Kolchos
alle Investitionen bezahlen, also z.B. Saatgetreide, Viehfutter, Dünger,
Bauvorhaben und Reparaturen, Beiträge zum Sozialversicherungsfonds; bei
Großkolchosen Schulen, Krankenhäuserr, Kindergärten, Wohnungen, die
feststehenden Zahlungen an das leitende Personal. Bis 1958 kam dazu noch
die sehr hohe Miete für landwirtschaftliche Maschinen- und
Traktorenstationen (MTS). 1958 wurden die MTS aufgelöst und an die
Kolchosmitglieder verteilt. [...] Bis 1956 durfte ein Kolchosbauer nicht
ohne Erlaubnis von Kolchosvorstand und Lokalsowjet aus dem Kolchos
wegziehen. In der Zeit zwischen 1976 und 1981 bekamen die Kolchosbauern
Pässe. Ohne Pass konnten sie ihren Aufenthaltsort nicht ändern."
(Schmid: Fragen an die Geschichte 4, Frankfurt/Main, S. 146)
Siehe Aufgaben 2 - 5 zur
Kollektivierung
der Landwirtschaft.
Sowchos
de.wikipedia.org
Siehe Aufgaben 6 - 7 zur
Kollektivierung
der Landwirtschaft.
Holodomor ("Hungerholocaust")
de.wikipedia.org
Vgl. hierzu auch den Abschnitt "Stalin hatte den Großen Hunger künstlich hervorgerufen"
unter dem Link
"Kampfplatz Deutschland: Stalins Angriffspläne für den Westen"
Karte zur Hungersnot 1932 - 33 in der Ukraine
de.wikipedia.org
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GULAG
GULAG
de.wikipedia.org
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Alleinherrschaft
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Der Kirow- Mord
de.wikipedia.org
Die "Säuberungen" in der
Roten Armee
de.wikipedia.org
Der große Terror
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Die Moskauer Schauprozesse
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Trotzkis Tod
Mord in Stalins Auftrag
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"Lang
lebe der große Stalin!"
Plakat zum Führerkult
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Stalins Tod
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Die
Nomenklatura
(Herrschende Klasse der SU) 
Die Nomenklatura
Identität und Einfluss / Lebensstil
janzteam.com
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Zweiter
Weltkrieg
23. August 1939 Hitler-Stalin-Pakt
Multimedia von wissen.de
Kampfplatz Deutschland: Stalins Angriffspläne für den Westen
Neue Forschungen belegen: Nicht nur Hitler plante einen Angriffskrieg auf die Sowjetunion, auch Stalin und seine Genossen rüsteten früh auf zum Kampf gegen den Westen. Bei den Plänen der Sowjetunion für einen ideologisch bedingten Vernichtungskrieg soll Deutschland eine Schlüsselrolle gespielt haben.
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Katyn - Aufdeckung der sowjetischen Verbrechen
Wie eine Lüge entlarvt wird: Der deutsche Soldat Kurt Lawrenz war Augenzeuge bei der Aufdeckung der sowjetischen Verbrechen von Katyn
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Chruschtschow

Chruschtschows
Geheimrede auf dem XX. Parteitag 1956
planet-wissen.de
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Revolutionsbegriff
/ Totalitarismus
Revolution
de.wikipwdia.org
Revolution
Politiklexikon
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