Lernumgebung Städte im Mittelalter

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Kartenraum


Ausbreitung der Hansa um 1400
Unterschiedliche Bereiche der Karte sind anklickbar
Monumenta Germaniae Historica, Droysens Handatlas
141.84.81.24


Hausmachtpolitik der Luxemburger, Habsburger und Wittelsbacher
uni-regensburg.de


Norditalien 1300 - 1400
Ganz hinunterscrollen, die kleine Karte oben bringt nichts!
cronologia.leonardo.it


Ausbreitung der Pest 1347 - 1351
de.wikipedia.org

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Bilder Ravensburg


Obertor, Mehlsack (weißer runder Turm), im Hintergrund Veitsburg (früher: Ravensburg). Diese war österreichisch, nicht mehr ravensburgisch
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Bild: Geschichtszentrum


Rathaus von Ravensburg
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Kleiner Ratssaal mit gewölbter, geschnitzter Segmentbalkendecke und Kreuzigungsgruppe
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Haus der Ravensburger Handelsgesellschaft am Obertorplatz
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Haus der Ravensburger Handelsgesellschaft: Durchgang zum Hinterhof
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Haus der Ravensburger Handelsgesellschaft: Hinterhof
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Blaserturm (geht auf Stadtmauer vor der Stadterweiterung zurück), davor weiß Waaghaus mit Schwörsaal (in den oberen Geschossen lagerten Tuche), davor rot Rathaus
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Lederhaus
Hier wurden Lederwaren verkauft
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Untere Mang
Hier wurde Leinwand veredelt.
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Brotlaube (rot)
Hier verkauften die Bäcker. Wird heute noch beim Wochenmarkt genutzt. Im Obergeschoss früher Theateraufführungen, heute Galerie
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Kornhaus
Heute Stadtbibliothek. Im Innern sehenswerte Holzkonstruktionen
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Weintorkel
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Zunftstube der Rebleute
Heute gehobenes Restaurant gleichen Namens
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Vgl. rechte Spalte "Beispiel Ravensburg"

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Externe Bilder


Mittelalterliche Badstube
in der ehemaligen Freien Reichsstadt Wangen
Material Geschichtszentrum

Bremer Kogge
de.wikipedia.org

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Inhalt:

Arbeitsmittel

Basiswissen
Gründung
Lage und Aussehen  
Verfassungsentwicklung  
Gesellschaftliche Schichtung  
"Stadtluft macht frei."

Bestrafung und Verbrechen: Das Gericht
Wirtschaft
Aufstieg des Bürgertums  
Städtebünde

Universitäten
Kurzinfo gotische Münster und Dome
Bilder gotische Münster und Dome

Linke Spalte
Kartenraum  
Bilder Ravensburg (Fotostrecke)

Externe Bilder
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Rechte Spalte
Arbeitsmittel  

Verwandte Seiten
Beispiel Ravensburg  mit
Aufgabenvorschlag zum Wandgemälde "Das Jüngste Gericht" , Aufgabenvorschlag zur Wirtschaft Ravensburgs im Mittelalter und Aufgabenvorschlag zu den Zünften
Leben in der Stadt  
Stadt allgemein     
Hanse  
Störtebeker  
Gotische Kirchen  
Kunst 

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Basiswissen 


Silhouette Rothenburg ob der Tauber
Bild: Geschichtszentrum

Gründung

Städte im mittelalterlichen Deutschland sind entweder wesentlich verkleinert weiter bestehende Römerstädte, deren bedeutendste sich oft zu wichtigen Bischofssitzen entwickeln, z.B. Mainz, Köln, Trier oder Regensburg. Östlich des Rheins werden Städte im Mittelalter vom König oder einem Großen des Reiches neu gegründet. In staufischer Zeit kommt es zu einer Gründungswelle.

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Lage und Aussehen


Wasserversorgung, Krankeit und Tod, Verteidigung

Es handelt sich um getrennt ansteuerbare Ausschnitte aus dem Film "Mauern, Brunnen, Galgenstricke"
planet-schule.de

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Fachwerkhäuser

Der Film enthält folgende Unterthemen:
Aus Holz und Lehm: Das Fachwerkhaus
Feuerschutzmaßnahmen
Der Aufbau eines typischen Hauses
Es handelt sich um getrennt ansteuerbare Ausschnitte aus dem Film "Gassen, Ghettos, Baubetrieb"
planet-schule.de

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Oft liegen Städte an wichtigen Verkehrsknotenpunkten oder Fernstraßen, oft unterhalb einer Burg. Herausragende Gebäude sind Kirchen (vgl. Ulmer, Freiburger, Straßburger etc. Münster, Kölner Dom, usw.) und Klöster, Mauern, Türme, Wirtschaftgebäude, Zunfthäuser, Spitäler und last not least das Rathaus als Sitz einer Stadtregierung.

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Verfassungsentwicklung



Reichswappen und Stadtwappen der Freien Reichsstadt Ravensburg am Rathaus
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Bild: Geschichtszentrum



 
Aufgabe:
  1. Beschreibe und interpretiere die Darstellung.

     
  2. Recherchiere den Begriff "Freie Reichsstadt" im Internet.

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Die Rechte und Pflichten der Bürger: Der Stadtrat

Es handelt sich um einen getrennt ansteuerbaren Ausschnitt aus dem Film "Mauern, Brunnen, Galgenstricke"
planet-schule.de

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Die Entwicklung ging dahin, dass am Anfang der Stadtherr (der Gründer oder einer seiner Nachfolger) in der Stadt bestimmte. Dann kam meist die städtische Führungsschicht - das Patriziat - zum Zuge (Patriziatsverfassung), zuletzt wurden die Zünfte an der Stadtregierung beteiligt (Zunftverfassung). Die Entwicklung verlief aber je nach Stadt  unterschiedlich und keineswegs immer friedlich. Es gab auch Städte ohne Patriziatsverfassung. Freie Reichsstädte hatten nur den König als Herrn über sich. 

Viele Städte verfügten nicht etwa nur über ein Marktgericht, sondern sogar über die Blutgerichtsbarkeit, durften also Todesurteile fällen, wobei der Galgen außerhalb der Stadt stand ("Galgenberg"). Berüchtigt sind heute damals im Rechtswesen übliche Methoden wie Pranger oder peinliches Verhör (Folter).

Im Spätmittelalter bauten die Städte eigene Territorien auf.

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Gesellschaftliche Schichtung


Ausgegrenzt: Das Judenviertel

Es handelt sich um einen getrennt ansteuerbaren Ausschnitt aus dem Film "Gassen, Ghettos, Baubetrieb"
planet-schule.de

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Frauen, Fortschritt, Vorurteile

14.08 min
Der Film enthält folgende Unterthemen:

Einleitung
Die Frau als Verführerin: Die Vertreibung aus dem Paradies
Die Frau als Ehefrau
Die berufstätige Frau
Die alleinstehende Frau
Die Frau im Kloster
Aus dem erwerbsleben verdrängt: Die Frau zu Beginn der Neuzeit.
planet-schule.de

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Feste feiern: Turniere

Im Abschnitt "Mittelalterliche Feste"
planet-schule.de

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An der Spitze der gesellschaftlichen Gruppen in den Städten standen die Patrizier - dem Beruf nach reiche Fernhandelskaufleute - sowie in die Stadt gezogene Adlige. 

Von Bedeutung war auch die Geistlichkeit. Prozentual stellten die Geistlichen einen weitaus größeren Bevölkerungsanteil als heute. Die Kirche bildete den Mittelpunkt der Stadt, die Zahl der Kirchen und Klöster war hoch, der Kirchenbesuch obligatorisch. Entsprechend groß war die praktische Bedeutung des Klerus. 

Den Mittelstand bildeten Gewerbe - z.B. Bäcker, Metzger, Schneider und andere Handwerker - und Kleinhandel. Es gab auch in der Stadt wohnende freie Bauern.

Nichts zu sagen hatten die Besitzlosen. An der Stadtregierung hatten sie keinen Anteil.

Eine besondere Gruppe bildeten die Juden, oft in der Judengasse ansässig oder in größeren Städten in einem Ghetto, je nach Größe mit einer oder mehreren Synagogen.

Ganz unten standen Henker, Ehrlose und andere.

Alle Gruppen waren an ihrer Kleidung und an ihren Statussymbolen erkennbar. Eine bestimmte Kleidung war in vielen Fällen vorgeschrieben, Juden trugen z.B. den Judenhut.

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"Stadtluft macht frei." 

Die Städte erhielten Zulauf aus der bäuerlichen Bevölkerung des umgebenden Landes. Wer eine bestimmte Zeit in der Stadt lebte, war frei und konnte so der Leibeigenschaft bzw. der Bindung an einen Herrn entkommen. Hier kam es anfangs zu Konflikten zwischen Grundherren und Städtern.

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Bestrafung und Verbrechen: Das Gericht


Bestrafung und Verbrechen: Das Gericht



Es handelt sich um einen getrennt ansteuerbaren Ausschnitt aus dem Film "Mauern, Brunnen, Galgenstricke"
planet-schule.de

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Wirtschaft


Handel, Handwerk, Marktgeschehen



14.05 min
Der Film enthält folgende Unterthemen:

Einleitung
Gut organisierte Handwerksmeister: Die Zünfte
Der Mittelpunkt der Stadt: der Markt
Geld
Der Kaufmann
Neue Produkte: Die Bedeutung von Papier und Buchdruck
planet-schule.de

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Fernhandel
:
Der Reichtum einer Stadt basierte auf ihrem Handwerk und ihrem Handel. Im Fernhandel wirkten große Handelsgesellschaften (vgl. Frühkapitalismus). 

Handwerk und Zünfte: Das Handwerk war in Zünften organisiert. Diese garantierten Qualität und Preise. Da Zunftzwang herrschte, man also in der Zunft organisiert sein musste, wenn man in der Stadt einen Betrieb eröffnen wollte, gelang es den Zünften, die Zahl der Zulassungen zu begrenzen und so die Konkurrenz einzuschränken. Die Zünfte waren aber auch oft an der Regierung der Stadt beteiligt, wirkten an der Verteidigung mit, beteiligten sich an der Finanzierung und am Bau der Kirche, nahmen an Prozessionen teil, übernahmen soziale Aufgaben und besaßen Zunfthäuser oder zumindest Zunftstuben.

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Aufstieg des Bürgertums




Oben
: Ältester Kaufmannsepitaph Deutschlands in der Kapelle der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft im ehemaligen Karmeliterkloster der Stadt Ravensburg
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Bild: Geschichtszentrum



Unten: Zum Vergleich Schenk Georg I. von Limburg
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Bild: Geschichtszentrum

 
Aufgaben:
  1. Beschreibe die beiden Epitaphien (Steintafeln zum Andenken an Verstorbene): Wie sind die Toten in Kleidung und Beigaben abgebildet? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es?

     
  2. Welchen Ständen gehören die beiden Toten an? Welcher Anspruch steckt hinter der Kaufmannsdarstellung?


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Film: Kapelle der Ravensburger Handelsgesellschaft (2,2 MB)




Video: Geschichtszentrum

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Bürger verwalteten nicht nur ihre Stadt und betrieben innerhalb des Reiches als Bürger Freier Reichsstädte eine eigene Politik, was früher nur dem 1. und 2. Stand vorbehalten war, sie waren auch wirtschaftlich dynamischer als das agrarische Umland. Mit dem Aufstieg der Städte entwickelte sich die Geldwirtschaft, die Grundlage vieler weitere Entwicklungen. 

Auch kulturell wurde das Bürgertum führend. Die Patrizier orientierten sich am Lebensstil des Adels mit Rüstung, Wappen, Turnier und luxuriösen Wohnverhältnissen und Vergnügungen. Wichtiger sind gotische Stadtkirchen, der Aufstieg der Künste und später die Kultur der Renaissance. Auch die Wissenschaft wurde zunehmend städtisch und fand in den Universitäten eine neue Heimstatt. Manche waren für ihre juristischen und theologischen Fakultäten berühmt und bahnten bürgerliche Karrieren im Staat an. Neben die kirchlichen Sozialeinrichtungen traten jetzt städtische Spitäler.

Als Beamtentum und Söldnerheere aufkamen, brach das Bürgertum auch hier in die früheren Domänen des Adels - Verwaltung und Kriegführung - ein und verdrängte den Adel zusehends. 

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Städtebünde

Viele Städte gründeten zur Wahrung ihrer militärischen, politischen und Handelsinteressen Städtebünde. Der berühmteste deutsche Städtebund war die Hanse, die zeitweilig den größten Teil der norddeutschen Städte zu ihren Mitgliedern zählte und über Jahrhunderte den Nord- und Ostseehandel kontrollierte, unter anderem auch gegen Seeräuber (Klaus Störtebeker). Berühmt waren die Hansekoggen, ein hölzernes Lastschiff mit Segeln und hoher Bordwand. Die Hanse konnte sogar militärisch gegen Dänemark antreten. Erst im 15. Jahrhundert begann der Niedergang der Hanse.

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Universitäten



Vorlesung
Relief aus der Universität Pavia
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Bild: Geschichtszentrum



 

Aufgaben:
  1. Beschreibe das Relief. Was sagt es über den mittelalterlichen Universitätsbetrieb?

     
  2. Welche Unterschiede zur heutigen Universität sind erkennbar?

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Universität Pavia: Gang
Das obige Relief ist in diesem Gang angebracht, der eine Reihe von Innenhöfen erschließt.
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Bild: Geschichtszentrum

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Universität Pavia: Hof
Es handelt sich um einen der 12 Höfe. Hier befinden sich noch heute Studentenwohnungen. Es lässt sich hier gut lernen.
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Bild: Geschichtszentrum

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Stadtplan der Altstadt von Pavia
Hineinzoomen
Die relative Größe der Universität ist verblüffend. Es handelt sich praktisch um ein eigenes Stadtviertel.
globeholidays.net

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Universitäten waren eine zentrale Neuerung des Mittelalters. Bei Giuliano Procacci findet sich eine gute Zusammenfassung:

"Die erste und berühmteste Universität Italiens war die von Bologna, die, zu Beginn des 11. Jahrhunderts gegründet, durch Studium und Lehre der Rechtswissenschaft rasch großes Ansehen gewann. [...] 1222 begann der Lehrbetrieb an der Universität Padua, die zum Zentrum der  Aristoteles- und Averroes-Studien wurde. Hier wurde jene vorurteilslose Einstellung gegenüber der Natur erarbeitet, die dann über Marsilius und Pomponazzi bis zu Galilei reichen sollte. Im Jahre 1224 gründete  Friedrich II. [...] die Universität von Neapel. Im gleichen Zeitraum entstanden die Universitäten von Vercelli, Modena, Siena und vieler anderer Städte. Auch Rom hatte seit 1244 seine Universität, die römische Kurie.

Die Universität als Institution war neu in jeder Hinsicht. Neu war die Lage in der Stadt, die endgültig mit der vollständigen Isolation der Klosterschulen brach. Studenten und Professoren standen in engem Kontakt mit der gesellschaftlichen Umgebung, die reich an belebenden Elementen und zugleich empfänglich für alles Neue war.

Neu war die Organisation, nach dem Modell der Zünfte eine freie Gemeinschaft, in der die notwendige Hierarchie zwischen Lehrenden und Lernenden durch einen gemeinsamen Korpsgeist abgeschwächt war. Dadurch verlor das Verhältnis zwischen Professoren und Studenten seine Steifheit und wurde produktiver.

Neu war die Universität auch - un das zeichnet die italienischen Universitäten gegenüber anderen besonders aus - durch Studienrichtung und -inhalte. Im Gegensatz z.B. zur Sorbonne und anderen Universitäten außerhalb Italiens bewahrten die wichtigsten italienischen Universitäten, darunter besonders Bologna, ziemlich lange die vollständige Autonomie gegenüber der Kirche. Hier nahm das Studium der Wissenschaften und der artes humanae - Recht und Medizin - die erste Stelle ein, oder sie waren zumindest unabhängig von der Theologie. [...] Bologna war die berühmteste Schule für römisches Recht, das an der Sorbonne in Paris von der Kirche verboten war."
(Giuliano Procacci: Geschichte Italiens und der Italiener, München 1983, S. 50f.)



Universitätsarchiv Tübingen 
Zeittafel zur Tübinger Universitätsgeschichte 

uni-tuebingen.de

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Kurzinfo gotische Münster und Dome


Mit der Blütezeit der Städte im Spätmittelalter verbindet man die großen gotischen Dome und Münster, z.B. den Kölner Dom, das Straßburger, Freiburger oder Ulmer Münster. Sie waren der Stolz der Stadtbewohner und die größten und höchsten Gebäude der Stadt. Die Gotik als Stil kommt ursprünglich aus Frankreich und verbreitet sich von dort aus über das Abendland. Die Idee ist der Zug nach oben durch Pfeilerbündel und Spitzbogen, die Auflösung der Kirchenwand durch verglaste Fenster, die mit Gestalten und Ereignissen der Bibel und / oder der Heiligenfenster ausgemalt wurden. Man kannte die Bleiverglasung und eine entwickelte Glasmalerei. Die Mauern mussten von außen durch ein stützendes Gerüst von Strebebögen und Stützmauern aufrecht erhalten werden. Gotische Kathedralen waren aber nicht auf Außenansicht, sondern auf Innenansicht und Raum- und Lichterlebnis angelegt. Das von außen einfallende Licht lässt den Raum und v.a. die Glasfenster mit den biblischen Geschichten und Gestalten in "überirdischem" Licht erstrahlen. Die waren außen und innen mit Figurenschmuck (Heilige, Propheten) und Zierformen ausgestattet.

Kirchenbau

Teuer und aufwändig: Der Kirchenbau
Die Kirchen zerfallen
Es handelt sich um einen getrennt ansteuerbare Ausschnitte aus dem Film "Gassen, Ghettos, Baubetrieb"
planet-schule.de

 


Bilder gotische Münster und Dome



Freiburger Münster
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Figurengruppe aus der Vorhalle des Freiburger Münsters:
Judas hat sich erhängt, die Gedärme quellen aus ihm heraus, über ihm holt ihn der Teufel. Links bläst ein Engel die Posaune des Jüngsten Gerichts.
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Bild: Geschichtszentrum


Dom von Halberstadt, Querschnitt.
Man sieht das Stützwerk und die Pfeiler
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Gotische Bündelpfeiler mit Grundriss. Sie trugen die Bögen und Gewölbe.
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Gotische Spitzbogenformen
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Gotisches Fenster mit Maßwerk (Steinerne Füllung des Rahmens), hier in der Form von Dreipässen. Das Maßwerk wird in der Spätgotik immer reicher.


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Glasfenster aus dem Kölner Dom
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Bild: Geschichtszentrum

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Rathaus in Michelstadt von 1484
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Ehemalige Freie Reichsstadt Nördlingen: Wehrgang
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Fondaco dei Tedeschi (Handelshof der Deutschen) in Venedig (vorspringendes weißes Gebäude)
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Siehe auch:

Aufstieg und Fall Venedigs

Bilderserie Ravensburg

Arbeitsmittel

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Basiswissen Aufstieg und Fall Venedigs

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Beispiel Ravensburg


Türme und Tore: Mittelalterliche Altstadt Ravensburgs
Ein historischer Stadtführer
. Interaktiv, mit Merian-Karte
Von ravensburg.de



Verfassungsgeschichte Ravensburgs im Mittelalter
Interaktiv


Wirtschaft Ravensburgs im Mittelalter
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Aufgabenvorschlag zur Wirtschaft Ravensburgs im Mittelalter 

  1. Arbeitsblatt zur mittelalterlichen Wirtschaft Ravensburgs

    Lade das Arbeitsblatt herunter und fülle es mit Hilfe der interaktiven Seiten  "Wirtschaft Ravensburgs im Mittelalter" aus.


  2. Arbeitsblatt zur Ravensburger Handelsgesellschaft

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Zünfte
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Aufgabenvorschlag zu den Zünften 


Arbeitsblatt zu den Zünften

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Das Jüngste Gericht
Wandgemälde in der Krankenkapelle des Heilg- Geist- Spitals in Ravensburg.
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Aufgabenvorschlag zum Wandgemälde "Das Jüngste Gericht"

Zeige, 

  1. in welche Zonen das Gemälde eingeteilt ist, mit welchen malerischen Mitteln die Bedeutung von Personen hervorgehoben wird und was die einzelnen Szenen im Bild erzählen. 

  2. dass dem Gemälde die Auffassung zugrunde liegt, dass alle Menschen vor Gott gleich ( Gen. 1,26f. oder Gal 3,28) seien und lediglich nach ihren guten oder schlechten Taten (katholische Werkgerechtigkeit Jak 2,24) unterschieden würden.

  3. dass dem Gemälde die Auffassung zugrunde liegt, dass in der "diesseitigen" Welt keine Gleichheit herrscht, dass also aus der Gleichheit vor Gott nicht auf die Gleichheit der Menschen untereinander geschlossen wird, was schon bei Paulus deutlich wird ( 1. Kor. 7,20ff.) und von Martin  Luther später ebenso gesehen wird.

  4. Hast du dieselbe Weltsicht? Nimm Stellung, warum das so ist oder nicht so ist.
 


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Leben in der Stadt

 
Zünfte
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Fachwerkhäuser
planet-wissen.de


Pest
de.wikipedia.org

Zur Karte


Stadtarchäologie
Planet Wissen

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Stadt allgemein


Die Stadt im späten Mittelalter
SWR. Mit Anregungen für den Unterricht und Arbeitsmaterialien im pdf-Format.

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Hanse

 
Lübeck und die Hanse
luebeck.de

Städtebund - Die Hanse
hanse.org


Hanse
de.wikipedia.org

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Störtebeker


Piraten
"Gottes Freund und aller Welt Feind!" Klaus Störtebeker gegen Hamburg und andere Hansestädte. Mit Karte, Wappen, usw.
Von blinde-kuh.de

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Gotische Kirchen


Der Kölner Dom für Kinder
Hervorragende Einführung in Grundlagen.
koelner-dom.de


Kölner Dom online - 750 Jahre Kölner Dom
Offizielle Internet-Präsenz der "Hohen Domkirche Köln" im Auftrag des Metropolitankapitels.
koelner-dom.de

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Kunst


Bildnis des Danziger Hansekaufmanns Georg Gisze in London, 1532. Großes Bild
Eichenholz, 96,3 x 85,7 cm.
Gemäldegalerie Dahlem
der Staatlichen Museen zu Berlin
- Preussischer Kulturbesitz
userpage.fu-berlin.de

 
Bildnis des Danziger Hansekaufmanns Georg Gisze in London, 1532. Interpretationsskizzen
web.fu-berlin.de

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