Bücher zum Thema Entdeckungen und Kolonialreiche

Schülerbibliothek Raum 407

Öffnungszeiten
Montag: 1. - 6. Stunde
Dienstag: 3. - 8. Stunde
Mittwoch: 1. - 6. Stunde
Donnerstag: 1. - 6. Stunde
Freitag: 3. - 6. Stunde

Bitte Leih-Nr. des Buches vormerken.


Leih-Nr.
02/407
James Clavell: Shogun
Der Roman Japans

Historischer Roman
Das Japan des frühen siebzehnten Jahrhunderts, das Japan der Samurai, das nach einer turbulenten, politisch chaotischen Zeit durch die Portugiesen und die erfolgreich missionierenden Jesuiten zum erstenmal mit der europäischen Kultur in Berührung kommt - eine Weit voller Kontraste in einem hinreißend spannenden Roman: Die zentrale Gestalt ist Toranaga, der mächtigste Feudalherr des Landes, der intrigante Pläne schmiedet, um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen - er will »Shogun« werden, als der er alle Macht Im Land in Händen hält und die miteinander in Fehde liegenden Samurai unter seiner Herrschaft vereinigen kann. Eine Schlüsselrolle spielt dabei John Blackthorne - der englisch­holländische Seemann, der als erster Engländer mit seinem Schiff den Erdball umsegelt und davon träumt, den Portugiesen die Kon­trolle über den Handel zwischen Japan und China zu entreißen und als angesehener und wohlhabender Mann heimzukehren. Vermittlerin zwischen beiden, zwischen Ost und West, ist die japanische; Aristokratin Mariko - eine hochgebildete Christin, die sich in Black-thorne, den »barbarischen Eindringling«, verliebt und an den Konflikten aus ihrer Treue zur Kirche und zu Ihrer Heimat zerbricht.

Leih-Nr.
146/407
Taten und Schicksale,
Band 2

Historische Erzählungen
Höhepunkte weltgeschichtlicher Entwicklung

Erzählungen und Romanauszüge

Hatte es der erste Band von »Taten und Schicksale« unternommen, die Geschichte unserer Welt von der Vorzeit bis zum Ausgang des Hochmittelalters im Wort bedeutender Dichter und Schriftsteller lebendig werden zu lassen, so umfaßt der vorliegende zweite Band die Zeit vom Aufstieg der Habsburger bis zum Russisch-Japanischen Kriege, jene Zeit also, in der unser heutiges Weltgefühl, unser heutiges Geschichtsbild entstand. Autoren wie Werner Bergengruen, Carl J. Burckhardt, Thomas Carlyle, Alfons von Czibulka, Rudolf K. Goldschmit-Jentner, Mirko Jelusich, Dmitri Mereschkowski, Friedrich Schiller und Frank Thieß schufen hier in dichterischer Schau gemeinsam ein Bild jener Epoche, das von weitaus stärkerer Eindringlichkeit ist als die nüchterne Aneinanderreihung historischer Fakten und zugleich, als Bestand teil eines auf drei Bände berechneten historischen Lese- und Lebensbuches, gerade auch dem Jugendlichen ein fesselndes Bild neuerer Geschichte zu vermitteln vermag. Wieder hat es Gustav Wenz als Herausgeber aus einer großen Erfahrung heraus vermocht, durch seine Auswahl die Akzente richtig zu setzen und zugleich durch seine verbindenden Zwischentexte den Gang der historischen Entwicklung deutlich werden zu lassen.

Die überaus freundliche Aufnahme, die bereits der erste Band von »Taten und Schicksale« erfuhr, dürfte diesem noch aktuelleren zweiten Band einen wenigstens ebenso großen Erfolg sichern. Ein dritter Band, der die Zeit vom Vorabend des ersten Weltkrieges bis zur Gegenwart umfasst, schließt sich an.


Leih-Nr.
159/407
Christoph Kolumbus:
Bordbuch

Historisches Tagebuch

Christoforo Colombo (Christoph Kolumbus), geboren im Jahre 1451 in Italien, ist am 20. Mai 1506 in Valladolid gestorben. 1992 jährt sich zum 500. Male die Entdeckung Amerikas: Am 12. Oktober 1492 betrat Christoph Kolumbus die Insel San Salvador in Mittelamerika. Als genialer Seefahrer und bedeutender Entdecker der Weltgeschichte wird Kolumbus somit zur Symbolfigur für den Beginn der Neuzeit. Während seiner Entdeckungsfahrten hat Kolumbus genau Tagebuch geführt. Nur eins dieser Bücher ist erhalten geblieben: Die Aufzeichnungen sind knapp und prägnant. Den Naturschilderungen ist anzusehen, dass der Verfasser für die Schönheit der Natur besonders empfänglich war. Kolumbus liefert sehr genaue Beschreibungen seiner Entdeckungen, vor allem deswegen, weil er sich vor seiner Reise von der spanischen Königin ausbedungen hat, Vizekönig der neu entdeckten Länder zu werden. Hinzu kommt der starke Wunsch, die neuen Länder zu christianisieren.


Leih-Nr.
175/407
Rainer M. Schröder:
Sir Francis Drake

Abenteuer, Roman

Francis Drake - allein sein Name läßt die Feinde Englands in der zweiten Hälfte des 1ö. Jahrhunderts erzittern, Angetrieben von persönlichem Ehrgeiz und einem unbändigen Haß auf alles Katholische, überfällt und plündert er die spanischen Kolonien in der Karibik und Mittelamerika. Im Jahr 1577 macht er sich ins Auftrag von Königin Elisabeth I. zu einem weiteren Beutezug in die Karibik auf - oft ist der Ausgang der Reise ungewiß, Denn neben den Unwägbarkeiten des Wetters drohen Verrat und politische Intrigen das Unternehmen zum Scheitern zu bringen. Drei Jahre sind Drake und seine Mannschaft unterwegs, bevor ihr Schiff wieder im Hafen von Plymouth einläuft. Hinter ihnen hegt das größte Abenteuer ihrer Zeit -die Umsegelung der Welt.

Ein spannend erzählter und exakt recherchierter Abenteuerroman über den wohl berühmtesten Freibeuter aller Zeiten.


Leih-Nr.
176/407
Hernán Cortés:
Die Eroberung Mexikos

Drei Berichte an Kaiser Karl V.

Historische Berichte

Cortés erobert Mexiko, ein Land wird entdeckt, eine fremde Kultur taucht auf, der enge abendländische Horizont wird erweitert, der Europäer wittert Abenteuer und Exotik. Aber so einfach sollte man die vorliegenden Texte nicht lesen und die mörderische Eroberungslawine nicht verharmlosen. Die Briefe des Hernán Cortés an Kaiser Karl V. liefern wieder Abenteuerlektüre, noch enthalten sie üppige Bilder ferner Exotik. Cortés war vom spanischen König zunächst nicht beauftragt worden, nach Mexiko zu fahren. 1{r handelte eigenmächtig. Mit seinen Briefen versuchte er das Recht zu gewinnen und sich ins rechte Licht zu rücken. In der damals üblichen Weise wird ein Kriegszug gerechtfertigt, hei dem eine Kultur zerstört wurde, die das Interesse der Europäer anders verdient hätte. Die aztekische Kultur interessierte Cortés nur als (Objekt der Unterwerfung, Ausbeutung und Missionierung. Verstehenden Zugang versuchten aber damals schon Las Casas, vor allem der Franziskaner Bernardino de Sahagún. In dessen Lebenswerk, der "Allgemeinen Geschichte der Begebenheiten in Neuspanien". kommen die Azteken selbst zu Wort. Auf  sein Befragen erzählen sie, wie sie die Eroberung erlebten und überlebten.


Leih-Nr.
177/407
Las Casas:
Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder

Hrsg. von Hans Magnus Enzensberger

Historischer Bericht

Bartolomé de Las Casas (1474-1566), der Bischof von Chiapas in Mexiko, lebte seit 1502 in den spanischen Kolonien Mittelamerikas und wurde Zeuge der Ausrottung der Indianer durch die Conquistadoren. Er veröffentlichte seinen Bericht l552, die Dokumentation eines Völkermords von riesigen Ausmaßen, eine Sammlung von Gräueln und Monstrositäten, über die die Diskussion nie zum Stillstand kam. Der Kommentar Enzensbergers bringt Daten über die Glaubwürdigkeit des Berichts und berücksichtigt auch die Argumente der Gegenseite.


Leih-Nr.
178/407
Hermann Schreiber:
Die Welt wird entdeckt

Die großen Entdeckungs-
fahrten

Historisches Sachbuch

Die Erkundung Chinas durch die Venezianer Kaufleute Polo leitet diesen Band ein. Es gibt kein besseres Zeugnis über diese Reisen als den berühmten Bericht Marco Polos, der die dramatischen Fahrten zum Großkhan in allen Einzelheiten schildert. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts folgen immer ausgedehntere Seereisen unter dem Kommando so berühmter Kapitäne wie Vasco da Gama, Kolumbus, Magellan und Cortez. Hinter all diesen Fahrten standen wirtschaftliche und machtpolitische Interessen, die schließlich ihren Höhepunkt fanden in den kolonialen Eroberungszügen der spanischen und portugiesischen Konquistadoren. Erst im 19. Jahrhundert war der Weg frei für die wissenschafilichen Forschungsreisen der Gelehrten und Professoren, allen voran Alexander von Humboldt; Cook umsegelte die Welt; Nachtigal, Livingstone und Stanley durchquerten den, bis dahin unbekannten Schwarzen Kontinent. Es hat 4000 Jahre gedauert, bis die letzten weißen Flecken von der Landkarte verschwanden: Nord- und Südpol wurden erst zu Beginn unseres Jahrhunderts bezwungen.


Leih-Nr.
179/407
1492
Die Welt zur Zeit des Kolumbus

Ein Lesebuch

Historisches Lesebuch

Wie sah die Welt vor 500 Jahren aus? Welche Ängste bewegten die Menschen? Woran glaubte man noch, woran nicht mehr? Im gleichen Jahr, als Kolumbus den Hafen von Palos de la Frontera verließ, zogen die christlichen Truppen von Ferdinand und Isabella im maurischen Granada ein und vertrieben damit die Araber endgültig aus Spanien. In Nürnberg schuf Behaim den ersten Globus und in Florenz neigte sich mit dem Tode Lorenzo de Medicis eine glanzvolle Epoche der Renaissance-Kultur ihrem Ende zu. Wie sah es in Indien aus, als dort die ersten portugiesischen Niederlassungen entstanden? Und wie in Nord- und Südamerika, wo die Hochkulturen der Maya, Inka und Azteken durch die katastrophale Begegnung mit dem Westen zusammenbrachen? Das amerikanische Gold veränderte das Leben in der Neuen wie in der Alten Welt, aber nicht nur das Gold...


Leih-Nr.
180/407
Reinhold Schneider:
Las Casas vor Karl V.

Historischer Roman

Reinhold Schneider hat in seinen Arbeitsnotizen Vom »Gewissen des Abendlandes gesprochen, dessen Sprecher Las Casas sei. Las Casas (1474-1566), der leidenschaftliche Streiter für die Gleichberechtigung der Indios in den amerikanischen Kolonien gegen die mit seinem Missionsauftrag unvereinbare Ausbeutung und den Völkermord durch die spanischen Eroberer, schifft sich nach Spanien ein, wo er den Kaiser für einen grundsätzlichen Wandel in der Kolonialpolitik gewinnen wiill. Sein Reisegefährte Bernardino de Lares, der heimkehrende Konquistador, bestärkt Las Casas darin, die Zustände in den Kolonien zu bekämpfen. In der großen, historisch belegten Disputation vor Karl V. tritt Bernardino, seelisch und körperlich gebrochen, als Zeuge für Las Casas auf. ln seinem triumphlosen Sieg erreicht Las Casas, dass der Kaiser die "Neuen Gesetze" verkündet, und nimmt die schwere Mission an, sie als Bischof in Mexiko zu verbreiten.