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Vom 3. bis 5. August1961 tagte in Moskau eine Beratung der Ersten Sekretäre der kommunistischen und Arbeiterparteien, deren Länder dem Warschauer Vertrag angehören. Auf ihr wurden die notwendigen Maßnahmen beraten und festgelegt, um den durch den westdeutschen Imperialismus und seine Bundesgenossen in der NATO bedrohten Frieden zu sichern. Die Verbündeten vereinbarten, dass die DDR an der Staatsgrenze zu 'Westberlin die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen trifft, um die weitere Wühltätigkeit gegen die Länder des sozialistischen Lagers endgültig zu unterbinden.
Aus dem Beschluss des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik vom 12. August 1961:
„Zur Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kräfte Westdeutschlands und Westberlins wird eine solche Kontrolle an den Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik einschließlich der Grenze zu den Westsektoren von Groß-Berlin eingeführt, wie sie an den Grenzen jedes souveränen Staates. üblich ist. Es ist an den Westberliner Grenzen eine verlässliche Bewachung und eine wirksame Kontrolle zu gewährleisten, um der Wühltätigkeit den Weg zu verlegen."
Am 13. August 1961 nahmen in den frühen Morgenstunden bewaffnete Organe der DDR gemeinsam mit den Kampfgruppen der Berliner Arbeiter, unterstützt durch Einheiten der in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte, die Grenze gegenüber dem gefährlichen Kriegsbrandherd Westberlin unter zuverlässige Kontrolle und errichteten den antifaschistischen Schutzwall. Damit war der abenteuerlichen imperialistischen Provokationspolitik der Weg versperrt. Die Gefahr der Auslösung eines Weltkrieges in Mitteleuropa war entscheidend gebannt worden. Die Maßnahmen der DDR am 13. August 1961 bedeuteten für die westdeutschen Imperialisten die schwerste Niederlage seit der Gründung der DDR.
Die Maßnahmen vom 13. August 1961 festigten die staatliche Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik entscheidend. Durch sie wurde der ökonomischen Ausplünderung der DDR durch den westdeutschen Imperialismus ein Ende gesetzt. Damit wurde eine wichtige Voraussetzung für einen kontinuierlichen Aufschwung der Volkswirtschaft geschaffen. Mit der Sicherung der Staatsgrenzen wurde es möglich, die ökonomischen Gesetze des Sozialismus in der DDR umfassend durchzusetzen, nachdem die sozialistischen Produktionsverhältnisse gesiegt und sich die politisch-moralische Einheit des Volkes entwickelt hatten. Mit den Maßnahmen vom 13. August war der Beweis erbracht, dass der Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik unwiderruflich war und auch auf deutschem Boden immer mehr zur bestimmenden Kraft wurde.
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