Beschreibung der Pfalz von Aachen



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Die Königshalle ("Aula Regia") hatte vermutlich ihr Vorbild in der
Palastaula in Trier (externer Link), das in der Spätantike kaiserliche Residenz war.  Die Aachener Königshalle war außen 47,42 m lang, 20,76 m breit und annähernd 20 m hoch. Angebaut ist ein Turm, in dem sich die Wohngemächer Karls des Großen befunden haben dürften.

An der der Pfalzkapelle zugewandten Seite der Königshalle befindet sich ein offener Säulenhof (Atrium).

In der Mitte des Verbindungsganges zwischen Atrium und Königshalle liegt ein Torhaus, dessen Obergeschoss den Gerichtssaal enthielt. In den Untergeschossen vermutet man Wachlokale, da es sich um den Eingang in den inneren Pfalzhof handelte.

Die Pfalzkapelle besitzt einen achteckigen Grundriss und einen sechzehneckigen Umgang. Davor befindet sich wiederum ein Säulenhof (Atrium). Im Hof unter dem großen Bogen am Eingang zur Kapelle thronte  manchmal  der Herrscher, umgeben von den wichtigsten Männern des Reiches.

Wozu die Anbauten der Kapelle dienten, ist nicht bekannt. Die Forschung vermutet, dass in einem Anbau der Herrscher die Kleider wechselte, bevor er die Kirche betrat, und dass sich im anderen eine Schreibschule befand.

In den Badeanlagen konnten sich bis zu 100 Personen gleichzeitig aufhalten.