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Der Aufstieg der Normannen in Unteritalien bis 1053

Im Jahr 999 verteidigte eine Gruppe von 40 normannischen Pilgern auf dem Rückweg von Jerusalem die Stadt Salerno erfolgreich gegen einen Angriff der Sarazenen (Araber). Von diesem ersten bekannten Auftreten der Normannen bis zur Errichtung und Festigung einer Reihe von Normannenstaaten in Unteritalien und auf Sizilien vergingen rund 100 Jahre.

Die normannischen Ritter waren teils nachgeborene Söhne, die daheim in der Normandie keine oder ungenügend große Lehen besaßen, um standesgemäß leben zu können, teils waren es politisch Verfolgte. Sie alle wollten in Süditalien ihr Glück machen.

Im Dienste wechselnder Herren (vgl. Verhältnisse in Unteritalien) setzten sie sich seit 1030 in Aversa fest und bildeten weitere Schwerpunkte in Troia und Melfi. 1042 steckten die verschiedenen Normannenfuehrer in Melfi ihre Ansprüche in Unteritalien ab und eroberten nach und nach Apulien, Kalabrien, Sizilien und die restliche Region. Dabei taten sich ganz besonders drei Söhne Tankreds von Hauteville, nämlich Wilhelm "Eisenarm", Drogo und Humfried sowie Robert Guiscard (= das Wiesel bzw. der Schlaukopf) und Roger I. der "Grosse Graf" hervor.

Einen entscheidenden Durchbruch brachte die Schlacht von Civitate.