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Die Schlacht von Civitate und das Lehensverhältnis
zwischen Papsttum und Normannen
Als die Normannen immer weitere
Gebiete auf Kosten der Langobarden und Byzantiner unterwarfen und auch
Benevent und den Kirchenstaat bedrohten, arbeiteten eine päpstliche und
eine byzantinische Armee zusammen, um das Problem zu beseitigen. Doch in
der Schlacht von Civitate am 17. Juni 1053 wurde die päpstliche
Armee von den vereinigten Normannen besiegt und Papst Leo IX.
gefangengenommen. Die Byzantiner konnten sich nicht durchsetzen.
Diese Niederlage fuehrte 1059 in
Melfi dazu, dass Papst Nikolaus II. Richard I. als Fürsten von Capua
und Robert Guiscard als Herzog von Apulien, Kalabrien und Sizilien
bestätigte. Zu diesem Zeitpunkt beherrschten die Byzantiner noch grosse
Teile Apuliens und Kalabrien. Sizilien war noch arabisch.
Im Gegenzug leisteten die
normannischen Fürsten dem Papst den Lehenseid.
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