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Zunftscheibe der
ehemaligen Rebleutezunft in Ravensburg

Zunftscheibe der Rebleute, Ravensburg
Die Zunfttafel der Rebleute verzeichnet alle Meister, die zwischen 1752
und 1805 in die Rebleutezunft eintraten. Dazu gehörten außer den Rebleuten
(Weinbauern) auch Gärtner, Kutscher, Bader (führten Badestube, auch als
Wundärzte und Frisöre tätig) bzw. Wundärzte.

Dieselbe Zunftscheibe groß (1214 KB)
Text und Bild mit freundlicher Genehmigung Fam. Albert Bouley, Romantik Hotel und
Restaurant Waldhorn, Ravensburg, www.waldhorn.de
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Wirtschaftliche
Aufgaben der Zünfte
Das Handwerk der mittelalterlichen Städte war in Zünften organisiert.
Ihnen standen Zunftmeister vor. Da
Zunftzwang herrschte, man also in der Zunft organisiert sein
musste, wenn man in der Stadt einen Betrieb eröffnen wollte, gelang es den
Zünften, die Zahl der Zulassungen zu begrenzen und so die Konkurrenz
einzuschränken. Auch Werbung gab es nicht.
Die Zünfte kontrollierten Qualität und schrieben Preise vor
(Festpreise), nutzten günstige Einkaufs- und Verkaufsmöglichkeiten
für alle Meister, regelten die Arbeitszeit (12 - 16 Stunden Arbeit,
etwas weniger als ein Drittel des Jahres sind Sonn- und Feiertage), vermittelten Gesellen an Meister (Arbeitsvermittlung),
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