Zünfte

 

Fortsetzung "Wirtschaftliche Aufgaben der Zünfte"

und waren an der Ausbildung beteiligt.

Der Lehrling wurde dem Meister durch die Zunft zugewiesen. Nachdem er das Gesellenstück erfolgreich abgelegt hatte, wurde er Geselle und ging auf Wanderschaft, die ihn auch ins Ausland führen konnte. Noch heute gehen z.B. Zimmermannsgesellen zwecks Ausbildung auf Wanderschaft (Walz). Nach gewöhnlich 4 Jahren legte er sein Meisterstück ab, wurde so Meister, eröffnete mit Zustimmung der Zunft eine Werkstatt und gründete eine Familie.

Lehrling und Geselle wohnten übrigens in der Wohnung des Meisters, Werkstatt und Wohnung lagen im selben Haus. Der Meister war gegenüber dem Lehrling erziehungsberechtigt.

Viele heutige Namen gehen auf das Handwerk der Städte zurück, z.B. Schmid, Metzger, usw.

Zünfte bestanden bis ins 19. Jahrhundert.